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Geldanlage für die Kinder: So machst du es richtig! 

Die Geldanlage für die Kinder stellt so manch frisch gewordene oder werdende Eltern vor ein Problem. Denn von früher kennt man es nicht anders, als jeden Monat Geld auf das Sparbuch zu packen, um den Kindern dank Zinsen etwas Geld mit auf den Weg zu geben. Eltern wollen für ihre Kinder das Beste – so weit, so klar! Doch was ist eigentlich das Beste für die Kinder? Worauf muss man beim Vermögensaufbau achten und wie funktioniert Geldanlage für Kinder im 21. Jahrhundert eigentlich richtig? Darum geht es im folgenden Beitrag.

Aktien & ETFs statt Sparbuch

Wer gerade Vater oder Mutter geworden ist, denkt fortan nur noch an eine Sache: Das bestmögliche Leben für die Kinder zu gewährleisten. Neben viel Liebe im Hier & Jetzt denken weitsichtige Eltern jedoch auch an die Zukunft. Ein wichtiger Baustein sind die Finanzen. Wenn es deiner Familie finanziell gut geht und du solide Einnahmen hast, möchtest du möglicherweise etwas Geld für deine Kleinen an die Seite legen.

Viele Jahre setzten Eltern auf die klassischen Varianten wie Sparbuch oder Bausparvertrag. Zudem gab es unterschiedliche Versicherungsprodukte, die sich mal mehr und mal weniger für die Geldanlage eigneten. Doch die langfristig sinkenden Zinsen und die Politik des lockeren Geldes machen derartige Anlageinstrumente zu einem No-Go in unserer Zeit. Wer für sein Kind Geld auf das Sparbuch packt, vernichtet dank Inflation Jahr für Jahr Geldwert.

Doch glücklicherweise hast du Erfolg versprechende Alternativen, um für deine Kinder zu sparen. Aktien & ETFs erfreuen sich nicht nur als eigene Altersvorsorge oder Vermögensaufbau großer Beliebtheit. Darüber hinaus ist das Investieren am Aktienmarkt für die eigenen Kinder eine ernstzunehmende Alternative. Wenn du die Geldanlage für die Kinder richtig machen möchtest, solltest du somit Sparbuch und Co. aus deinem Mindset verbannen. Aktien & ETFs sind die richtige Wahl.

Kinderdepot statt eigenem Depot

Grundsätzlich haben Eltern zwei Möglichkeiten, um für ihre Kinder Geld in Aktien anzulegen: das eigene Depot oder ein spezielles Kinderdepot. Obgleich beide Varianten sowohl Vor- als auch Nachteile bieten, scheint das Kinderdepot in den meisten Fällen die bessere Wahl. Das Kinderdepot lautet auf den Namen deines Kindes und das eingehende Geld gehört direkt den Kindern. Zwar haben die Eltern bis zum 18. Jahr die Entscheidungsgewalt über das Investieren in Wertpapiere. Zum Zeitpunkt der Volljährigkeit geht das Aktien- und ETF-Vermögen jedoch unmittelbar und automatisch in das Eigentum der Kinder über.

Kinderdepots bieten zunächst den Vorteil, dass Eltern bei der Geldanlage Steuern sparen können. Schließlich haben Kinder einen eigenen Freibetrag bei Kapitalerträgen in Höhe von 801 Euro sowie den Einkommenssteuerfreibetrag, der 2021 9744 Euro beträgt und weiter steigt. Zudem fühlt es sich für deine Kinder im fortschreitenden Alter garantiert großartig an, wenn sie ein eigenes Depot besitzen. Dann beschäftigt man sich doch viel lieber mit der so wichtigen Finanzbildung, die im deutschen Schulsystem leider nur rudimentär einen Platz findet.

Obergrenzen bei der Geldanlage für Kinder berücksichtigen

Wer die Geldanlage für die Kinder mit Aktien & ETFs richtig machen möchte, sollte gewisse Obergrenzen berücksichtigen. Denn die steuerlichen Vorteile kommen nur zur Geltung, wenn das Vermögen nicht zu groß wird. Bei einem Vermögen von über 7500 Euro erfolgt beispielsweise eine Kürzung der Ausbildungsförderung (BAföG). Zugleich kann es auch passieren, dass die gesetzliche Krankenkasse den Familientarif kündigt. Dann wird das Kind selbst beitragspflichtig. Die aktuellen Obergrenzen sollten Eltern bei der Geldanlage für Kinder also immer im Blick behalten.

Kinderdepot eröffnen

Wenn du dich folglich für ein Kinderdepot bei der Geldanlage entschieden hast, musst du eines eröffnen. Mittlerweile haben immer mehr Anbieter unterschiedliche Kinderdepots im Repertoire. Die Eigenschaften können sich mitunter deutlich unterscheiden. Die Gebühren, der Umfang, der Anmeldeprozess und auch die Verwaltung sollten bei der Wahl des richtigen Kinderdepots eine Rolle spielen. Besonders beliebt sind die Kinderdepots der bekannten Direktbroker Comdirect* und Consorsbank*.

Aktienstrategie „Finanzbildung“

Großen Mehrwert hat die Eröffnung eines Kinderdepots, wenn du die Aktienstrategie „Finanzbildung“ verfolgst. Dann investierst du für deine Kinder anstelle oder in Kombination mit breit gestreuten ETFs in Einzelaktien, welche deine Kinder kennen. Diese sollten Zukunftspotential haben und ein verständliches Geschäftsmodell aufweisen. Bestenfalls kennen die Kinder die Unternehmen und erfreuen sich fortan am Leben als Aktionär.

Spannende Aktien-Ideen für dein Kinderdepot wären beispielsweise der Unterhaltungskonzern Walt Disney, der Kinderspielzeug-Hersteller Hasbro oder ein Sportartikelhersteller wie Nike. Wenn sich die Kinder mit den Unternehmen identifizieren, sind sie gerne Teil dieser Erfolgsgeschichte. Dann stehen die Chancen gut, dass das Aktiendepot bei Volljährigkeit nicht für Party, Urlaub und Co. geplättet wird, sondern die jungen Erwachsenen weiter investieren.

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