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    Update 11.10.2022
    Nachdem der Goldpreis Mitte August kurzzeitig bei über 1.800 US-Dollar gelegen hatte, hat der Kurs in der Folgezeit wieder etwas nachgelassen. Aktuell wird Gold bei rund 1.670 Dollar je Feinunze gehandelt.

    Aufgrund der anhaltend hohen Inflation hat die US-Notenbank FED die Leitzinsen bereits deutlich erhöht, was die Renditen von US-Staatsanleihen hat steigen lassen. Als zinslose Anlage erscheint Gold demgegenüber für viele Anleger weniger attraktiv, was einen fallenden Goldpreis zur Folge hat.

    Die weitere Goldpreis Prognose ist zumindest kurzfristig negativ. Analysten gehen derzeit davon aus, dass die FED den Leitzins im November erneut kräftig anziehen wird. Dies dürfte den Goldpreis weiter drücken.

    Update 11.07.2022
    Der Goldpreis war über den Juni hinweg relativ stabil. Trotz der hohen Inflation und schlechter Konjunkturaussichten konnte Gold zuletzt nicht signifikant an Wert zulegen. Grund hierfür sind die steigenden Zinsen sowie der starke Dollar, welche auf dem Edelmetall lasten.

    Da die Zentralbanken aufgrund der weiterhin hohen Inflation auch in den kommenden Monaten die Leitzinsen eher weiter anheben werden, ist bis auf Weiteres mit steigenden Kapitalmarktzinsen zu rechnen. Für die weitere Goldpreis-Prognose sind dies eher negative Nachrichten.

    Update 21.03.2022
    Als Reaktion auf den Kriegsausbruch war der Goldpreis deutlich in die Höhe geschnellt. Zeitweise lag der Preis für eine Feinunze Gold bei deutlich über 1.850 Euro. Nach dieser enormen Preisspitze fand jedoch wieder eine Konsolidierung statt. Derzeit kostet eine Feinunze aber immer noch 1.740 Euro – ein Plus von über 8 Prozent im Vergleich zum Jahresanfang.

    Auch die weitere Goldpreis Prognose ist positiv. Nachdem die US-Notenbank ihre erste Zinserhöhung seit Langem durchgeführt hatte, stehen im weiteren Jahresverlauf noch bis zu sechs weitere Zinserhöhungen an. Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass der Goldpreis zu Beginn eines neuen Zinszyklus meist noch für eine Zeit lang weiter zulegen kann, ehe die Preistendenz ins Negative dreht.

    Ist Gold für die Zukunft noch eine rentable Geldanlage? An dieser Frage scheiden sich derzeit die Geister. Nachdem der Goldpreis zu Jahresbeginn unter Druck geraten war, gehen die Meinungen der Analysten bezüglich der weiteren Entwicklung stark auseinander. Selten waren sich die Experten so uneins. So liegt die Goldpreis Prognose der Experten der Schweizer Großbank UBS und der amerikanischen Investment-Bank Goldman Sachs für das Jahresende 2022 um 550 US-Dollar auseinander.

    Wie wird der Marktpreis für Gold ermittelt?

    Bevor wir uns mit der Goldpreis Prognose beschäftigen, ist zunächst interessant, wie dieser überhaupt zustande kommt. Der Marktpreis für Gold wird bereits seit dem 18. Jhd. durch das sogenannte London Gold Fixing festgelegt. Der aktuelle Preis wird zweimal täglich um 11:30 und 16:00 MEZ bekannt gegeben. Bestimmt wird der Preis durch fünf Großbanken:

    • Deutsche Bank AG London
    • Barclays Bank
    • Société Générale
    • HSBC Bank USA
    • ScotiaMocatta

    Bis 2004 kamen die Vertreter der fünf Banken noch täglich zusammen. Mittlerweile wird das Ganze telefonisch respektive durch Eingabe in die Handelssysteme abgewickelt. Zum Sitzungsbeginn schlägt der Leiter einen Goldkurs vor. Hierbei handelt es sich um das Mittel des Nachfrage- und Angebotskurses für die letzte Goldtransaktion. Innerhalb von wenigen Sekunden wird das Angebot an die Kunden der fünf Geldhäuser weitergeleitet.

    Das System ähnelt einer Pyramide, von den fünf Banken ausgehend werden die Preisvorschläge stufenweise weitergegeben. Oben sitzt der Chairman, bei dem alle Daten gesammelt werden. Ihm obliegt nun die Aufgabe, einen fairen Marktpreis festzulegen, bei welchem sowohl Banken wie auch deren Kunden Gold kaufen oder verkaufen würden.

    Sobald Kauf- und Verkaufspreise feststehen, werden noch die Mengen bestimmt. Hierzu fragt der Chairman bei den vier anderen Vertretern nach, ob sie zu dem Kurs kaufen oder verkaufen möchten und um wie viel Barren es sich jeweils handelt.

    Welche Faktoren beeinflussen eine Goldpreis Prognose?

    Die Abgabe einer Goldpreis Prognose wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Zunächst einmal bildet sich der Preis aus Angebot und Nachfrage. In den letzten Jahren griffen Anleger verstärkt auf Gold zurück, da das Edelmetall den Ruf hat, in Krisenzeiten eine sichere Kapitalanlage zu sein. Die aktuelle Niedrigzinsphase sowie eine wachsende Inflationsangst beeinflussen den Goldkurs ebenfalls.

    Ein weiterer Faktor bei der Goldpreis Prognose ist die enge Verknüpfung mit dem US-Dollar. Die Entwicklung des Dollarkurses hat direkte Auswirkungen auf den Goldpreis. Als der US-Dollar nach dem 11.09.2001 aufgrund einer Krise der US-Wirtschaft einbrach, ging der Marktpreis für Gold sprunghaft nach oben. Derzeit ist der Dollar in einer stabilen Phase und damit verbunden auch der Goldpreis.

    Der dritte Faktor für die Goldpreis Prognose ist eine Kombination aus Erwartungen und Spekulationen mit der Entwicklung des Ölpreises.

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    Wie war die Entwicklung des Goldpreises 2021?

    Für 2021 war die Goldpreis Prognose der Analysten überwiegend positiv. Bei einem Rückblick zeigt sich jedoch, dass es für Anleger, die auf Gold setzten, eher ein durchwachsenes Jahr war. Es gab einige Höhen und Tiefen, zum Jahresende 2021 stand ein Minus von etwas mehr als 4 Prozent.

    Der Kurs startete mit 1.898,60 US-Dollar und kletterte bereits kurze Zeit später auf sein Jahreshoch von 1.950,15 USD. Dann ging es steil bergab bis der Goldkurs im März seinen Jahrestiefstand erreicht hat. Der Kurs fing sich jedoch und stieg bis zum Juni 2021 wieder auf einen Kurs von rund 1.900 USD.

    Ein starker US-Dollar in Verbindung mit der Erwartung von höheren Zinsen ließen die Nachfrage anschließend wieder sinken. Die nächste Erholung kam im Herbst mit Veröffentlichung der hohen Inflationszahlen. Aus Angst vor einer weiter steigenden Inflation griffen Anleger wieder vermehrt auf Gold zurück und der Kurs konnte mit einer Berg- und Talfahrt zum Schluss seine Verluste zumindest teilweise wieder wettmachen.

    Die wichtigsten Fakten zur Goldpreis Entwicklung 2021:

    • Einstiegskurs (01.01.2021): 1.898,60 USD
    • Jahresendkurs (31.12.2021):1829,05 USD
    • Jahreshoch (März 2021): 1.950,15 USD
    • Jahrestief (Nov 2021): 1.682,69 USD
    • Jahresdurchschnitt: 1.799,54 USD
    • Jahresperformance: -4,16 Prozent

    Analysten lagen in der Goldpreis Prognose 2021 kräftig daneben

    Sieht man sich die Goldpreis Prognose der bekannten Institute für 2021 an, lagen diese allesamt zu hoch. So gab etwa Goldman Sachs in ihrer Goldpreis Prognose vom 17.11.2020 für 2021 einen zu erwartenden Jahresendkurs von 2.300 USD an. Die Credit Suisse lag mit einer Vorhersage von 2.100 USD ebenfalls deutlich zu hoch.

    Verlässlicher waren Citibank und ING. Die Citibank lag mit einer Vorhersage von 1.900 USD am nächsten. Analysten der ING nannten in ihrer Goldpreis Prognose ein Kursziel von 1.965 USD. Einzig die Weltbank lag mit ihrem prognostizierten Rückgang von 4 Prozent richtig. Diese Zahlen zeigen, wie schwierig sich eine zuverlässige Goldpreis Prognose erstellen lässt.

    Wie sieht die Goldpreis Prognose für 2022 aus?

    Bei einem Blick auf die bisherige Entwicklung scheint sich das Auf und Ab in diesem Jahr fortzusetzen. Direkt zum Jahresbeginn geriet der Goldkurs unter Druck, erholte sich wieder, bevor es Ende Januar kräftig nach unten ging. Inzwischen gab es etwas Erholung und mit Stand 08.02.2022 ist der Goldkurs leicht im Plus (0,61 %).

    Betrachtet man die Goldpreis Prognose der Analysten, sind die Experten geteilter Meinung was die weitere Entwicklung für 2022 angeht. Die kräftigen Kursbewegungen sorgen bei der Goldpreis Prognose für Unsicherheit. Während einige Analysten in ihrer Goldpreis Prognose von hohen Verlusten ausgehen, sagen andere eine positive Entwicklung voraus.

    Goldpreis Prognose 2022 von Goldman Sachs

    Werfen wir zunächst einen Blick in das Lager der „Bullen“. Hierzu gehören die Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs. Diese gehen in ihrer Goldpreis Prognose von einem Jahresendkurs von 2.150 USD aus. Das wäre zum aktuellen Stand ein kräftiges Plus von über 17 Prozent. Goldman Sachs geht in ihrer Goldpreis Prognose von einem Abschwung der amerikanischen Wirtschaft aus. Dies führe dazu, dass der Dollar verstärkt unter Druck gerät und es deshalb zu erhöhten Risiken auf den Finanzmärkten kommt.

    Wer jedoch etwas zurückblickt, stellt fest, dass Gold als Krisenschutz zuletzt nicht bewährt hat. Nachdem es im März 2020 zum Corona-Crash an den Börsen gekommen war, zeigten sich lediglich Geldmarkt-Papiere und Schweizer Anleihen als widerstandsfähig.

    JPMorgan packt in Goldpreis Prognose 2022 die Bären-Keule aus

    Ganz anders sieht die Goldpreis Prognose von JPMorgan aus. Die Analysten weisen auf die zu erwartende Straffung der Geldpolitik durch die US-Notenbank hin. Dieser würde der Goldpreis nicht standhalten können. Die Goldpreis Prognose von JPMorgan sieht einen Abfall des Kurses auf 1.520 USD im vierten Quartal 2022 voraus.

    Im ersten Quartal gehen die Experten noch von einem Durchschnittskurs von 1.765 USD aus. Danach sieht die Goldpreis Prognose den Kurs kontinuierlich nach unten rutschen.

    Die schlechten Aussichten resultieren aus der Tatsache, dass die Federal Reserve im März ihre Anleihekäufe stoppen will. Zugleich sollen die Zinssätze in diesem Jahr gleich dreimal angehoben werden. Aktuell werde auf den Märkten bereits die für Mai anstehende Erhöhung des Leitzinses eingepreist.

    Schlechte Goldpreis Prognose 2022 auch von ABN Amro

    Die Goldpreis Prognose der niederländischen ABN Amro sieht den zu erwartenden Goldkurs noch unter dem von JPMorgan. Die Analysten nennen als voraussichtlichen Jahresendkurs einen Wert von 1.500 USD.

    ABN Amro verweist in ihrer Goldpreis Prognose auf die globale Geldpolitik. Die Analysten gehen davon aus, dass die Europäische Zentralbank ebenso wie die Bank of Japan und die Schweizerische Nationalbank dem Beispiel der US-Notenbank folgen. Es zeichne sich eindeutig eine Straffung Geldpolitik ab. Dies hat generell negative Auswirkungen auf den Goldpreis.

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    Außerdem gehen die Analysten für 2022 von einem nachlassenden Inflationsdruck aus. Dadurch steigen die US-Realrenditen und bringen den Goldpreis zusätzlich unter Druck. Weiterer Gegenwind kommt vom starken US-Dollar, aufgrund der strafferen US-Geldpolitik.

    Nachfolgend eine Übersicht der Goldpreis Prognose 2022 wichtiger Banken und Marktakteure:

    • Scotiabank vom 25.11.2021: 1.850 USD im Jahresdurchschnitt 2022
    • Credit Suisse vom 11.12.2021: 1.850 USD im Jahresdurchschnitt 2022
    • Citibank vom 12.12.2021: 1.685 USD zum Jahresende 2022
    • Bank of America vom 02.11.2021: Chance auf 1.900 USD bis zum Jahresende 2022

    Goldpreis Prognose 2023

    Die Goldpreis Prognose für 2023 fällt bei den meisten Analysten ähnlich wie im Vorjahr aus. Die Mehrheit geht von einem weiteren Rückgang des Goldkurses aus. So haben die Experten von BMO Capital Markets ihre Goldprognose für 2023 nach unten korrigiert. Im Jahresdurchschnitt erwarten sie einen Kurs von 1.630 USD. Als Hauptgrund wurden die zu erwartenden Zinssteigerungen der führenden Zentralbanken angegeben.

    Noch schlechter sieht die Goldpreis Prognose der ABN Amro für 2023 aus. Es wird davon ausgegangen, dass der Kurs bis zum Jahresende auf 1.300 Dollar sinkt.

    Goldpreis Prognose 2024

    Für 2024 liegen aktuell nur wenige Prognosen der führenden Analysten vor. Einen positiven Ausblick wagt Goldman Sachs. Diese sieht je nach Entwicklung von Wirtschaftswachstum und Inflation einen steigenden Goldkurs. Bei einer anhaltenden Erholung der Weltwirtschaft bei moderater Inflation könnte der Goldkurs einen Wert von 2.000 USD erreichen. Verlangsamt sich die globale Erholung und kommt es zu einer höheren Inflation, wäre nach Ansicht von Goldman Sachs ein Kurs von bis zu 2.500 USD möglich.

    Goldpreis Prognose 2025

    Wie sich der Goldpreis bis 2025 entwickelt ist kaum zuverlässig vorherzusagen. Nach Ansicht der Weltbank hält der Abschwung in jedem Fall bis 2025 an. Im schlechtesten Fall wird mit einem Kurs von 1.000 USD pro Feinunze Gold gerechnet. Erst nach 2025 gehen die Analysten der Weltbank wieder von einem steigenden Goldkurs aus.

    Langfristige Goldpreis Prognose

    Eine langfristige Goldpreis Prognose gestaltet sich äußerst schwierig. Nur wenige Banken und Analysten wagen einen so weiten Blick in die Zukunft. Aktuell liegt eine Goldpreis Prognose der Weltbank vom April 2021 vor.

    Dies geht bis 2025 von sinkenden Goldpreisen aus. Erst danach über das Jahr 2030 hinaus wird wieder mit einem Kursanstieg gerechnet. Insgesamt sieht die Weltbank eine leicht steigende Nachfrage nach Gold, ohne dabei das Niveau vor der Corona-Pandemie zu erreichen. Gleichzeitig würde sich die Produktion von den coronabedingten Ausfällen erholen und ebenfalls zunehmen.

    Schlechte Zeiten für die Anlage in Gold?

    Bedeuten die Prognosen, dass Anleger die Finger von Gold lassen sollen? Eine solche Aussage wäre in jedem Fall verfrüht. In Ihrer Goldpreis Prognose der kommenden Jahre beziehen sich die Analysten in erster Linie auf steigende Zinsen. Allerdings lässt sich diese Argumentation nicht durch historische Daten belegen.

    So gab es zwischen den Jahren 2004 und 2007 ebenfalls eine Anhebung der Leitzinsen. Dennoch hat sich der Goldpreis in diesem Zeitraum sehr positiv entwickelt. Es gab in diesen vier Jahren einen Anstieg von stattlichen 70 Prozent. Ähnlich verhielt es sich nach der ersten Zinsanhebung 2015 durch die US-Notenbank. Der Goldpreis konnte im Anschluss dennoch zulegen. Auf Basis dieser Daten ist ungewiss, ob die Horrorszenarien einiger Analysten tatsächlich eintreffen

    Warum Gold als Krisenwährung gilt

    Richtet man den Blick etwas weiter zurück, zeigen sich beim Goldpreis teilweise heftige Schwankungen. In Phasen von unsicheren Finanzmärkten griffen sowohl Anleger wie Notenbanken auf Gold zurück. Das trieb den Goldpreis entsprechend nach oben. Höchstpreise wurden zwischen 1979 und 1983 sowie ab 2010 erzielt. Ab dem April 2020 sorgte die Coronakrise für Rekordwerte beim Goldpreis in Euro.

    In den 1970er-Jahren herrschte in den Industrieländern eine hohe Inflationsangst. Dadurch kletterte der Goldpreis im Januar 1980 bis auf 850 USD. Erst eine stärkere Regulierung der Edelmetallbörsen durch die US-Notenbank sowie das Versprechen, die Geldmenge zu begrenzen, sorgte dafür, dass sich die Sorgen wieder verflüchtigten.

    Während der Finanzkrise 2008 befürchteten viele Anleger einen Zusammenbruch des Finanzsystems. Anschließend sorgte eine Schuldenkrise der europäischen Staaten und Banken für Unsicherheit. Der Goldpreis profitierte und stieg auf bis zu 1.800 Dollar je Feinunze. Ruhe kehrte erst nach Zusage der EZB ein, dass sie alles tun wird, um den Euro zu retten.

    Im Oktober 2018 fiel der Goldpreis auf bis 1.180 USD. Diese Delle hielt jedoch nicht lange an. Bereits im August des Folgejahres erreichte er den höchsten Stand seit sechs Jahren. Grund für den Aufschwung waren die Entwicklungen in der Weltpolitik. Es kam zum Handelsstreit zwischen den USA und China sowie zum Konflikt mit dem Iran.

    Die Corona-Pandemie hat die Nachfrage nach Gold erhöht und den Kurs im August 2020 auf ein Allzeithoch getrieben. Der Preis für eine Feinunze Gold überschritt die Marke von 2.000 US-Dollar. Seither ging der Kurs mit Auf und Abs dann kontinuierlich nach unten.

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    Eignet sich Gold zur Risikostreuung?

    Aus Anlegersicht erscheint die Beimischung von Gold sinnvoll. Die Wertentwicklung von Aktien und Gold verlaufen unabhängig voneinander und häufig sogar entgegengesetzt. In vergangenen Krisen ist der Goldpreis im Vergleich zum Weltaktienindex weniger stark eingebrochen. Bei den jüngeren Krisen hat Gold sogar im Wert zugelegt, während Aktien deutlich nachgaben. Die nachfolgende Tabelle stellt die Entwicklung von Aktien und Gold in Krisenzeiten gegenüber.

    Krise Zeitraum Rendite MSCI World Rendite Gold
    Schwarzer Montag August 1987 bis Januar 1988 -24,5 % -7,9 %
    Japanische Immobilienkrise September 1989 bis August -36,9 % -13,4 %
    Russische Finanzkrise April 1998 bis September 1998 -16,5 % -12,2 %
    Platzen der New-Economy-Blase August 2000 bis März 2003 -53 % 4 %
    Weltweite Finanzkrise und US-Immobilienkrise Oktober 2007 bis März 2009 -46,1 % 38 %
    Eurokrise Februar 2011 bis November 2011 -17,8 % 28,7 %

    Wie groß der Anteil von Gold im Portfolio sein sollte, darüber sind sich die Experten uneinig. Die Empfehlungen schwanken zwischen 5 und 25 Prozent. Ratsam sind etwa 10 Prozent, da ein höherer Anteil die Rendite negativ beeinflussen kann.

    Gold kaufen in Barren, Aktien oder ETFs?

    Wer sich von der Goldpreis Prognose einiger Analysten nicht abschrecken lassen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten, in Gold zu investieren.

    Barren und Münzen

    Anleger, die Gold als sicheren Hafen für Krisenzeiten ansehen, sollten in Goldbarren investieren. Dabei kommt es auf Goldgehalt, Gewicht und Kosten an. Lohnenswert sind ausschließlich Barren mit einem Feingoldgehalt von 99,99 Prozent. Bei einem geringeren Goldgehalt lassen sich die Barren nur schwer wieder verkaufen. Bei einigen Händlern und Banken werden Goldbarren mit einer Zertifizierung der London Bullion Market Association (LBMA) angeboten.

    Münzen sind aufgrund der geringeren Kosten eine beliebte Alternative zu Goldbarren. Entscheidend dabei ist, dass in international anerkannte Anlagemünzen investiert wird. Zu den bekanntesten Vertretern zählen Maple Leaf, Krügerrand, Britannia oder Känguru.

    Das geringere Gewicht macht Goldmünzen auf den ersten Blick erschwinglicher. Allerdings sinken die Prägekosten bei höherem Gewicht überproportional. Aus diesem Grund greifen viele Anleger ab einem bestimmten Gewicht auf Goldbarren zurück.

    ETCs und ETFs als Alternative zum Goldkauf

    Statt Goldbarren im Tresor zu bunkern, kann auch über Wertpapiere in Gold investiert werden. Angeboten werden sowohl Gold-ETFs (Exchange Traded Funds) wie auch Gold-ETCs (Exchange Traded Commodities). Beide Varianten lassen sich online direkt an der Börse kaufen und wieder verkaufen.

    Gold-ETCs bilden die Entwicklung des Goldpreises nach. In Deutschland muss für solche Zertifikate zu 100 Prozent physisches Gold vorhanden sein. Das bedeutet, der Herausgeber besitzt die Menge an Gold, die in Form von eines ETC angeboten wird.

    Wertpapiere haben im Vergleich zu physischem Gold den Vorteil, dass für Verwahrung und Produktion keine zusätzlichen Kosten entstehen. Nachteilig ist, dass die Papiere nicht dem Sondervermögen zugerechnet werden. Sie sind bei einer Insolvenz des Herausgebers nicht geschützt, sodass Anleger unter Umständen nicht ihre komplette Investition zurückerhalten.

    Mit Gold ETFs wird ebenfalls die Entwicklung des Goldkurses nachgebildet. Im Unterschied zum Gold ETC erwerben Anleger einen Fondsanteil. Über deutsche Börsen werden keine reinen Gold-ETF angeboten, da ETFs hierzulande auf mehrere Wertpapiere aufgeteilt werden müssen. Möglich ist der Erwerb über ausländische Börsen etwa in der USA oder Schweiz.

    Aktien oder Aktienfonds mit Gold

    Aktiv gemanagte Aktienfonds bleiben als Sondervermögen im Besitz des Anlegers und sind bei einer Insolvenz deshalb geschützt. Bei Goldfonds werden in der Regel noch andere Edelmetalle wie Silber, Platin oder Palladium beigemischt. Zu den Schwerpunkten solcher Fonds gehören Aktien der weltweit operierenden Minengesellschaften. Sie bilden somit nicht die Entwicklung des Goldpreises, sondern die Wertentwicklung der jeweiligen Mine ab. Die Goldpreis Prognose hat somit einen geringeren Einfluss auf die Performance.

    Anleger können natürlich auch direkt in die Papiere der Unternehmen investieren. Hiervon ist aufgrund zahlreicher Risiken jedoch abzuraten. Neben der Goldpreis Prognose hängt die Wertentwicklung von zahlreichen weiteren Faktoren, politischen Unruhen in den Förderländern ab. Wer sich mit der Thematik nicht auskennt, sollten von solchen Einzelaktien besser die Finger lassen.

    Fazit: Lohnt sich die Anlage in Gold?

    Auch wenn die Goldpreis Prognose der meisten Analysten nicht allzu hoffnungsfroh sind, kann eine Investition in Gold sinnvoll sein. Das Edelmetall nach wie vor zur Absicherung des Portfolios geeignet. In der Vergangenheit hat sich Gold immer wieder als Krisenschutz bewährt. Die Wertentwicklung ist nicht an die von Aktien gekoppelt, sodass sich Verluste ausgleichen oder reduzieren lassen. Oftmals entwickelt sich der Goldpreis sogar entgegengesetzt zu den Aktienkursen. Eine besondere Rendite ist bei der Anlage in Gold derzeit nicht zu erwarten, weshalb der Anteil im Portfolio bei maximal 10 Prozent liegen sollte. Wer auf Goldbarren oder Münzen setzt, sollte auf eine sichere Aufbewahrung achten. Ein Verlust durch Diebstahl kann zu keiner Zeit ausgeschlossen werden.

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    FAQ: Häufige Fragen zur Goldpreis Prognose

    Bei einem Blick auf die historischen Daten zeigt sich in den letzten Jahrzehnten eine positive Entwicklung des Goldpreises. Trotz der eher moderaten Goldpreis Prognose vieler Experten ist ein steigender Goldpreis in Zukunft nicht ausgeschlossen. Hauptgrund für die schlechten Prognosen sind die zu erwartenden steigenden Zinsen. Es ist jedoch historisch nicht belegt, dass der Goldpreis deshalb fallen muss.
    Bei der langfristigen Goldpreis Prognose unterscheiden sich die Einschätzungen der Experten deutlich. Einige sagen für das Jahr 2030 einen Goldpreis von unter 1.000 US-Dollar voraus. Andere geben in ihrer Goldpreis Prognose ein Kursziel von 3.000 Dollar an.
    Neben dem physischen Kauf von Barren oder Münzen kann auch über Zertifikate in Gold investiert werden. Gold-ETCs bilden die Entwicklung des Goldpreises ab und werden in Form von Schuldverschreibungen angeboten. Eine weitere Alternative sind Gold-ETFs, bei denen Anleger einen Fondsanteil erwerben. Beide Varianten können online erworben und verkauft werden.
    Die Empfehlung von Experten ist, maximal 10 Prozent des Vermögens in Gold anzulegen. Dadurch lässt sich das Portfolio gegen mögliche Krisen absichern. Aufgrund von fehlenden Zinserträgen und schwankenden Kursen ist Gold als Einzelanlage nicht geeignet.
    Die Entwicklung des Goldpreises ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Neben Angebot und Nachfrage spielen Dollarkurs, Zinssätze sowie der Ölpreis eine Rolle. Politische Entwicklungen oder Inflationsängste wirken sich ebenfalls auf den Goldpreis aus. Krisen auf den Finanzmärkten lassen Anleger Gold kaufen, bei Entspannung der Lage werden wieder Goldanteile verkauft.

    Der Handel mit Finanzprodukten birgt Risiken. Es können erhebliche Verluste entstehen. Die Inhalte dieser Webseite dienen nicht als Kauf- oder Verkaufsempfehlung, die dargestellte Meinung dient nicht als Finanzberatung.

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    Nach meinem BWL-Studium und einer langjährigen Tätigkeit im Marketing arbeite ich seit einigen Jahren als freiberuflicher Autor. Ich schreibe Artikel für verschiedene Finanzportale zu Geldanlagen, Kryptowährungen, Aktien und ETFs.