Aktienanalyse: Unilever

Unilever Aktie kaufen: Lohnt es sich?

Konsumgütertitel wie die Unilever Aktie wirken zunächst wenig spektakulär. Die Angebote des Unternehmens liegen schließlich weder im Trend, noch handelt es sich dabei um unerschlossene Zukunftsmärkte. Dadurch haben sie viele Privatanleger bei ihrer Jagd nach der dicken Rendite nur bedingt auf dem Schirm.

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Im Umkehrschluss ist jedoch auch klar: Eine überdurchschnittlich hohe Volatilität ist bei solchen Werten in der Regel nicht zu erwarten. Die Unilever Aktie wird also vermutlich auch zukünftig keine Tesla im Konsumgüterbereich werden. Die Nerven freut es. Doch auch den Kurs?

Somit fragen sich clevere Investoren nicht ohne Grund: Bietet der Kauf solcher vergleichsweise stabiler Titel nicht doch auch mehr Vorteile als beruhigte Nerven? Nachfolgend erfährst du, ob der Kurs der Unilever Aktie für ein Investment interessant sein könnte. Außerdem soll die Prognose des Wachstums in dieser Analyse auf dem Prüfstand stehen. Doch zunächst zeigt ein Blick in die Geschichtsbücher, warum die Unilever plc zu dem Giganten werden konnte, der sie heute ist.

Eine spannende Entstehungsgeschichte: Unilever und die Margarine
Simon van den Bergh gründete 1888 ein Unternehmen für die Industrieproduktion von Margarine. Es war im niederrheinischen Kleve beheimatet, wodurch die horrenden Schutzzölle des Deutschen Reichs auf entsprechende Produkte umgangen werden sollten. Fast zeitgleich stellte auch Anton Jurgens eine Unternehmung in der Nachbarstadt Goch auf die Beine. Dabei handelte es sich ebenfalls um eine Fabrik, die sich auf die industrielle Herstellung von Butter und ähnlichen Waren spezialisierte.

Jedoch hatte Jurgens einen nennenswerten Vorteil gegenüber van den Bergh: 1871 erwarb er das Margarine-Patent des Hippolyte Mège-Mouriès. Seine Einkaufstour führte der Neuunternehmer außerdem über die nächsten Jahrzehnte fort. So kaufte Jurgens 1902 etwa die Rossitzky & Witt GmbH in Altona oder die Krog & Evers in Hamburg-Ottensen. Schon zwei Jahre später erwarb er sodann seinen größten Konkurrenten in Deutschland, die Bahrenfelder Margarinewerke A. L. Mohr GmbH.

Nach vielen erfolgreichen und durchaus kompetitiven Jahren entschlossen sich Jurgens und van den Bergh schließlich dazu, beide Unternehmen zu fusionieren. 1927 entstanden daraus die Margarine Unie in Rotterdam und die Margarine Union in London.

Die Geburtsstunde von Unilever – groß, größer, Fusion

Untätig waren auch William Hesketh Lever und dessen Bruder James Darcy Lever nicht. 1885 gründeten sie die Seifenfabrik Lever Brothers mit temporärem Sitz in Warrington. Diesen verlegten sie einige Zeit später auf die Halbinsel Wirral in der Nähe von Liverpool. Unabhängig des Standorts machte deren innovative Produktpalette schon bald von sich reden. So verwendeten die Unternehmer für ihre Seifenherstellung Palmöl anstelle von Talg. Sunlight Soap kaufen war der Zeitgeist der Stunde – und der Absatz gigantisch.

Entsprechend viele Arbeiter waren für die Produktion nötig. Diese quartierten die Brüder in einer eigens errichteten Modellsiedlung namens Port Sunlight ein. 1899 gründeten sie als deutschen Ableger schließlich die Sunlicht-Seifenfabrik in Mannheim. Diese musste in den ersten beiden Kriegsjahren veräußert werden, wobei die Umwandlung in eine AG 1916 erfolgte. 1924 gelang schließlich der Rückkauf durch die Lever Brüder.

Weniger als eine Dekade später erlebte die Wirtschaftswelt eine erneute Fusion. Sie gilt als der größte Zusammenschluss ihrer Zeit. 1929 und 1930 fusionierten nämlich die Margarine Unie und die Lever Brothers Ltd. zu einem bis heute bestehenden Big Player der Konsumgüterbranche: Unilever.

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Das Geschäftsmodell hinter der Unilever Aktie vorgestellt

Bei Unilever handelt es sich um einen der weltweit führenden Hersteller für nicht zyklische Konsumgüter. Sie sind im täglichen Bedarf angesiedelt und umfassen Körperpflegeprodukte und Reinigungsmittel für den Haushalt. Speiseeis und alkoholfreie Getränke können Verbraucher ebenfalls von Unilever kaufen. Darüber hinaus hält der Anbieter die Markenrechte an Dove, Knorr, Lipton, Magnum oder Rexona. Auch Axe und weitere weltweit renommierte Brands gehören dem Konzern.

Im Rahmen dieser Analyse zur Unilever Aktie überzeugt ebenso die Umsatzverteilung mit einer durchdachten Einfachheit. So ist sie in nur drei Teilbereiche aufgespalten. Für den größten Anteil der Einnahmen ist dabei der Bereich Körperpflege verantwortlich. Er liegt bei satten 42 Prozent und wird auch als Beauty und Personal Care Sparte bezeichnet. Auf Essen sowie Erfrischungen entfällt 38 Prozent des Umsatzes. Entsprechend erwirtschaftet Unilever mit Haushaltsprodukten die verbleibenden Einnahmen in Höhe von 20 Prozent.

Betrachtest du die regionale Verteilung, wird es hingegen etwas unübersichtlicher. So vertreibt Unilever seine Produkte in über 190 Ländern mit mehr als 100 Niederlassungen. Fast die Hälfte davon ist mit 36 Prozent in Entwicklungs- und Schwellenländern ansässig. Danach folgen die USA mit 18 Prozent und Europa mit 17 Prozent.

Spannend ist: In Schwellenländern kaufen immer mehr Menschen Produkte aus dem Hause Unilever. In China rangiert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf Platz vier der wichtigsten Konsumgüterhersteller. In Indien stellt es sogar den Branchenführer dar. Die Prognose für diese wichtigen Wachstumsmärkte sieht also gut aus. Das könnte den Kurs der Unilever Aktie weiter befeuern.

Jedoch überrascht das starke Standing in Schwellenländern viele neue Börsianer, die die Unilever Aktie kaufen möchten. Gleichzeitig stellt sie die Basis für die unternehmerische Strategie dar. Der Konzern setzt nämlich auf Nachhaltigkeit und auf das Wachstumspotenzial in Schwellenländern.

Produkte von Unilever kaufen – weil Nachhaltigkeit überzeugt

Unilever reagierte schon vor einiger Zeit auf den Trend der Nachhaltigkeit: Momentan ist das Unternehmen darum bemüht, das in den Verpackungen enthaltene Plastik fortwährend zu reduzieren. Bis 2025 sollen dessen Kunststoffverpackungen sogar zu 100 Prozent wiederverwendbar, kompostierbar oder recycelbar sein. So möchte der Anbieter seinen ökologischen Fußabdruck dauerhaft verringern.

Gleichzeitig bietet Unilever eine Vielzahl an vergleichsweise gesunden Produkten an. Die Tee-Kreationen beispielsweise enthalten wenig oder gar keinen Zucker. Darüber hinaus sind viele der Produkte, die Verbraucher besonders gerne von Unilever kaufen, fettarm.

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Wer konkurriert mit der Unilever Aktie?

Tech-Giganten wie Amazon, Nvidia oder Microsoft haben im Vergleich zu Unilever mit einer kleineren Konkurrenz zu kämpfen. Denn: Der Konsumgüterbereich strotzt vor starken Mitbewerbern mit ähnlichem Produktportfolio.

Das stellt für informierte Privatanleger keine Überraschung dar. Gleichzeitig erschwert es die Entscheidung, ob sie die Unilever Aktie kaufen oder sich für einen anderen Titel entscheiden sollen. Denn: Marktgrößen wie Nestlé, Danone, Colgate-Palmolive sowie Procter & Gamble konkurrieren gemeinsam mit Unilever um die Gunst der Konsumenten. Die Produkte sind dabei oft austauschbar.

Starke und beliebte Marken schützen Unilever zumindest bis dato vor Preiskämpfen. Problematisch ist jedoch, dass momentan beliebte Brands zukünftig aus diversen Gründen abgelehnt werden könnten. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass ein solches Szenario sämtliche zu Unilever zählende Brands ereilt. Unmöglich ist es dennoch nicht. Das beweisen nicht zuletzt diverse Fallen Angels, deren Angebote immer weniger Menschen kaufen.

Was du in Sachen Unilever Aktie kaufen oder nicht außerdem beachten solltest, das ist das Wachstum des Konzerns. Eine Überraschung stellt nämlich auch das nicht dar: Für große Hersteller aus der Konsumgüterbranche ist es meist schwer, ihre Umsätze deutlich zu steigern. Die Wachstumsraten dieses Marktes sind meist nur gering. Das liegt am Bedarf der Zielgruppe, der sich nicht plötzlich verdoppeln oder gar verdreifachen wird.

Da Verbraucher Lebensmittel oder Reinigungsprodukte jedoch regelmäßig kaufen müssen, ist die Unilever Aktie keiner übermäßig hohen Volatilität unterworfen. Auch in Krisenzeiten ist der Umsatz also vergleichsweise sicher. Das ist ein Vorteil für Privatanleger, die ein übermäßig hohes Risiko scheuen. Diese relative Stabilität wirkt sich an der Börse dennoch oft negativ auf die Rendite aus.

👍 Die Vorteile der Unilever Aktie im Überblick

Wenn du die Unilever Aktie kaufen möchtest, holst du dir ein Dickschiff aus dem anti-zyklischen Konsumgüterbereich ins Depot. Das bringt Vorteile, aber auch Nachteile mit sich.

Zu den größten Pluspunkten zählen dabei die starken Marken, an denen Unilever die Rechte hält. Unter Kunden genießen sie ein hohes Vertrauen, wodurch sie sie auch ohne üppige Ausgaben für Werbung kaufen.

Nahrungsmittel und Hygiene-Produkte erfüllen zusätzlich zwei wesentliche Grundbedürfnisse. Diese bleiben ein Leben lang bestehen. Egal, ob die Wirtschaft floriert oder in einer tiefen Krise steckt: Gegessen, getrunken und für Sauberkeit gesorgt wird immer. Dieses verlässliche Geschäftsmodell kann einer der Gründe sein, die Unilever Aktie als sicheren Hafen oder defensives Wertpapier zu kaufen. Donnern die Kanonen, bietet es dir womöglich Schutz vor übermäßig starken Kursschwankungen.

Gleichzeitig zählt zu einem der großen Vorteile der Unilever Aktie die hohe Unternehmensaktivität in Schwellen- und Entwicklungsländern. Dank ihr könnte es sein, dass der Anbieter zukünftig ein für die Branche überdurchschnittlich großes Wachstumsplus verzeichnet. Das ist vor allem dann der Fall, wenn sich Unilever gegen die starke Konkurrenz durch Nestlé oder Danone durchsetzen kann. Ob das gelingt, lässt sich jedoch noch nicht absehen. Somit bleibt die Entscheidung, die Unilever Aktie zu kaufen, stets deiner eigenen Meinung überlassen.

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👎 Die Unilever Aktie doch nicht kaufen? Das sind die Nachteile

Trotz der offensichtlichen Vorteile stellt auch die Unilever Aktie keinen No-Brainer dar. Vermeintlich sichere Werte wie Konsumgüterhersteller sind nämlich stets einer Veränderung der Politik unterworfen. Hier musst du die aktuelle Zinslage ins Auge fassen. Aufgrund der quasi nicht vorhandenen Rendite auf Sparbuchguthaben oder sogar negativ rentierende Staatsanleihen erklärt sich der Run vieler Privatanleger auf Aktien. Ein bestimmter Kurs erscheint nach einer fundierten Analyse also nicht ohne Grund als überteuert. Bei der Unilever Aktie liegt das KGV 2021 beispielsweise bei circa 20. Als absolut günstig ist deren Kurs also nicht zu bewerten.

Ein weiterer Nachteil für die Unilever Aktie ist womöglich das emotionale Agieren vieler investierter Privater. Könnte sich die Zinspolitik nämlich ändern, ist ein Re-Balancing der Portfolios nicht unwahrscheinlich. Hier kommt auch die vergleichsweise üppige Dividende der Unilever Aktie ins Spiel. 2021 liegt sie bei etwas mehr als 3,5 Prozent. Einige Börsianer kaufen den Titel aufgrund von ihr. Ändert sich daran etwas oder ergeben sich stärkere Kaufgelegenheiten, könnte ein Abverkauf der Unilever Aktie die Folge sein.

Darüber hinaus darf die Veränderung unserer Konsumgewohnheiten nicht unterschätzt werden. Nimm Milch als Beispiel: Sie galt lange Zeit als äußerst gesund. Mittlerweile leiden auch in der westlichen Welt immer mehr Menschen an einer Milchzuckerunverträglichkeit. Vegane Alternativen werden nicht nur aufgrund dieser Tatsache zusehends beliebter. Generell ist ein Trend zu biologischen oder rein pflanzlichen Produkten zu erkennen. Gleiches gilt für Hygiene- und Haushaltsware. Wird sich Unilever an diesen Wandel anpassen können? Das wird die Zukunft zeigen.

Beachte außerdem die Gefahr durch Skandale. So erwiesen sich manche Lebensmittel in der Vergangenheit als qualitativ minderwertig oder gesundheitsschädigend. Gammelfleisch ist eines der Beispiele, das abseits der Börse einen bleibenden Eindruck hinterließ. Ist ein vergleichbarer Skandal bei Unilever der Fall, sieht die Prognose vor allem mit Blick auf die starke Konkurrenz weniger ansprechend aus. Jedoch gilt das für die gesamte Branche.

Wie sieht der Umsatz und Gewinn der Unilever Aktie aus?

Die Unilever plc ist einer der größten Hersteller von Verbrauchsgütern weltweit. Die Marktkapitalisierung 2021 beläuft sich dabei auf rund 108,61 Milliarden Euro. In der Analyse fällt das positiv auf. In Sachen Wachstum gibt es für Interessenten der Unilever Aktie jedoch einen Wermutstropfen. Ebenso wie die Mitbewerber wächst auch dieses Unternehmen nur gering. Das ist zwar für den Sektor normal, doch für Privatanleger mit Vorliebe für einen plötzlich stark steigenden Kurs alles andere als ein Kaufgrund.

Gleichzeitig soll Unilever sein Gewinnwachstum laut Analysten bis 2024 von 2,7 Prozent auf fast 8 Prozent steigern können. Die Gründe dafür sind sicherlich in der starken Marktstellung in Schwellen- und Entwicklungsländern zu finden. Doch ist das bereits ein Argument, die Unilever Aktie zu kaufen?

Kurs Unilever Aktie (Quelle: Google)

Der Gewinn kann mehr Aufschluss darüber geben. Er zeigt sich über die vergangenen zehn Jahre hinweg als stabil. Dabei lag der maximale Drawdown verglichen mit dem Vorjahr bei 31 Prozent. Im Vergleich zu anderen Titeln ist das durchaus gering. Was darüber hinaus an der Unilever Aktie gefällt: Der Anbieter war im gleichen Zeitraum in der Lage, jedes Jahr einen Gewinn zu erwirtschaften. Die EBIT-Marge liegt dabei bei knapp 19 Prozent, wobei die Eigenkapitalquote bei satten 58 Prozent angesetzt ist. Das ist ein starker Hinweis auf die Profitabilität des Anbieters.

Dabei ist das Unternehmen 2021 mit dem 2,18-fachen seines operativen Jahresgewinns verschuldet. Bei einigen Anlegern mögen jetzt die Alarmglocken läuten. Jedoch darfst du bei dieser Analyse nicht das bewährte Geschäftsmodell und damit die zukünftige Prognose der Unilever Aktie außer Acht lassen.

Denke wieder daran: Getrunken und gegessen wird immer.

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Die Unilever Aktie – wegen der Dividende kaufen?

Was bei einer Analyse der Unilever Aktie ebenfalls positiv auffällt, ist deren seit 2016 steigende Dividenden-Rendite. Sie führt nicht selten dazu, dass auch viele neue Börsianer den Titel kaufen. Eine Überraschung ist das nicht. Schließlich liegt sie bei circa 3,5 Prozent. Außerdem ist die Prognose für weitere Erhöhungen gut.

Denn: Unilever zählt zu den europäischen Dividendenaristokraten. Vier Ausschüttungen nimmt sie pro Jahr vor. Das macht kaufen und halten für viele Börsianer besonders attraktiv. Mit Blick auf die Historie ist abzusehen, dass die Unilever Aktie auch zukünftig viele Dividenden-Investoren überzeugen kann.

Wichtig zu wissen ist an dieser Stelle jedoch: Die Unilever solltest du dennoch nicht aufgrund der üppigen Gewinnbeteiligung kaufen. Ihren Titel kann sie nämlich nur gemessen in Euro für sich beanspruchen. Rechnest du GBP, ist Unilever kein Aristokrat. Aufgrund der Wechselkursschwankungen sind sämtliche Voraussetzungen dafür nämlich nicht erfüllt.

Daher solltest du dir die Unilever Aktie nicht nur aufgrund der hohen Dividenden ins Depot legen. Das gilt selbstverständlich für jede Aktie, die du kaufen möchtest.

Darum mundet die Analyse der Unilever Aktie nicht jedem

Ein vergleichsweise sicheres Geschäftsmodell, die starke Positionierung in Wachstumsmärkten und ein konstantes Plus in der Bilanz: die Analyse der Unilever Aktie lässt sich als überzeugend beschreiben. Jedoch ist es wie so oft im Leben: Wo Licht ist, muss auch Schatten sein.

Möchtest du die Unilever Aktie kaufen, könnte dir die Prognose einen kleinen Dämpfer verpassen. Schließlich ist der Konsumgüterbereich als Branche eher gemächlich an der Börse unterwegs. Die Unilever Aktie ist eines seiner Dickschiffe. Ein überdurchschnittlich steigender Kurs ist also trotz der Vorteile nicht zu erwarten. Ob das die üppige Dividenden-Rendite ausgleichen kann? Hier scheiden sich definitiv die Geister.

Du bist noch unsicher, ob du die Unilever Aktie kaufen sollst? In diesem Fall lohnt ein Blick auf dein persönliches Risikoprofil. Schätzt du also beispielsweise eine geringe Volatilität in deinem Portfolio, könnte die Unilever einen Blick wert sein. Schließlich handelt es sich bei diesem Titel um einen konservativen und damit vergleichsweise schwankungsarmen Wert.

Im Gegensatz dazu wird dir die Unilever Aktie womöglich wenig Freude bereiten, wenn du auf einen überdurchschnittlich steigenden Kurs setzt. Es sei denn, du misst der Marktstellung in den Schwellenländern eine überdurchschnittlich hohe Bedeutung bei deiner Prognose zu. In diesem Fall könnte die Unilever Aktie durchaus einen Blick wert sein.

Apropos individuelle Prognose:

Mache dir stets eigene Gedanken zu einem Wertpapier. Eine Analyse wie diese kann dir dabei helfen, die richtige Entscheidung in Sachen kaufen oder nicht ordern erleichtern. Jedoch lebt jedes erfolgreiche Börseninvestment letztlich von einer selbstbestimmt durchdachten Handlungsweise.

So ist die Unilever Aktie bei den richtigen Voraussetzungen durchaus ein starker Titel im Depot. Andere Anleger sind viel besser mit einem abweichenden Wert beraten. Und wie sieht die Prognose bei dir aus? Das kannst nur du entscheiden. Eines jedoch ist sicher: Um einen No-Brainer handelt es sich auch bei der Unilever Aktie nicht. Diese Butter solltest du dir an der Börse aber im Allgemeinen nicht aufs Brot schmieren.

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