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Diese 7 Aktien sind wahre Inflations-Killer

Die Inflation ist das alles beherrschende Thema im Jahr 2022. Aktien gelten als Sachwerte und können im Grundsatz einen Schutz vor Inflation bieten. Dennoch sieht man im aktuellen Marktumfeld, dass Aktien mitunter stark fallen. Die steigenden Zinsen – häufig eine unmittelbare Reaktion auf die Inflation – belasten die Assetklasse Aktien.

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Mehr denn je kommt es auf eine selektive Auswahl der Unternehmen an. Im folgenden Artikel schauen wir uns an, welche Kriterien Aktien als Inflations-Killer erfüllen sollten und welche Aktien im Jahr 2022 eine gute Wahl sind.

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Inflation & Aktien: macht das Sinn?

Bei der Inflation handelt es sich um den Anstieg des Preisniveaus in einem bestimmten Zeitraum, die meist mit dem Verbraucherpreisindex gemessen wird. Die meisten Zentralbanken der Welt streben Preisstabilität mit einer Inflationsrate von rund 2 % an. 2022 liegt die Inflation vielerorts jedoch signifikant höher und beträgt selbst in Deutschland ungefähr das Vierfache.

Aktien sind im Grundsatz die Beteiligung an einem Unternehmen, sodass es sich um Sachwerte handelt. Im Falle einer anziehenden Inflation können die Unternehmen die Preise erhöhen, woraus höhere Gewinne resultieren würden. Nichtsdestotrotz trennt sich in Zeiten von Inflation oder sogar Stagflation die Spreu vom Weizen. Nur bestimmte Aktien können einen Inflationsschutz bieten – verbreitet sind Energie-, Pharma- oder Versicherungsaktien.

Aktien als Inflations-Killer: Welche Kriterien müssen vorliegen?

Bei der Auswahl der Aktien sollte man verschiedene Kriterien berücksichtigen. Die folgenden drei Merkmale sollten bei den Unternehmen bestenfalls vorliegen. 

Burggraben  

Mit einem Burggraben heben sich Unternehmen gekonnt von der Konkurrenz ab, woraus ein Wettbewerbsvorteil resultiert. Die Preise können somit an die Kunden weitergegeben werden, ohne dass sich die Nachfrage großartig ändert. Aus dem Burggraben resultiert somit eine gewisse Preissetzungsmacht, die in Zeiten der Inflation wichtiger denn je ist.

Geringe Verschuldung

Ebenfalls relevant ist eine gesunde Bilanz. Denn die Antwort der Notenbanken bei Inflation ist oftmals gleich: Die Zinsen werden angehoben. Daraus resultieren für Unternehmen höhere Verpflichtungen in Form von Zinsen. Je weniger das Unternehmen verschuldet ist, desto geringer sind diese. Interessant ist es insbesondere, das EBIT im Vergleich zu den Zinsaufwendungen zu setzen. Damit können Anleger prüfen, wie viel des jährlichen Gewinns für die Zinslast aufgewendet werden muss. 

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Unabhängigkeit von Konjunktur

Bestenfalls ist das Geschäft weitgehend unabhängig von der Konjunktur. Aktuell droht in vielen Ländern eine Rezession. Die schnell angehobenen Zinsen erhöhen das Rezessionsrisiko. Infolgedessen sollten die Unternehmen eine relativ konstante Nachfrage generieren – ganz gleich, ob die Preise angehoben werden oder die Wirtschaft langsamer wächst. 

7 Aktien als Inflations-Killer

Im folgenden Abschnitt gibt es sieben Inflations-Killer für das Jahr 2022. Diese Aktien können das Depot gezielt diversifizieren und hoffentlich die Auswirkungen der makroökonomischen Belastungsfaktoren gezielt reduzieren. 

1. Waste Management

Bei Waste Management (ISIN: US94106L1098, Aktie kaufen*) handelt es sich um ein US-amerikanisches Unternehmen, das in der Entsorgungsbranche tätig ist. Daraus resultiert eine starke Planungssicherheit, da sich das Abfallvorkommen auch in einer Rezession nicht ändert. Im laufenden Jahr stieg die Aktie bereits um 20 % und konnte den breiten Markt locker outperformen.

Mit der defensiven Dividendenaktie können Anleger das Depot gekonnt diversifizieren. Denn im zweiten Quartal generierte Waste Management beispielsweise starkes Umsatzwachstum. Zugegebenermaßen ist die aktuelle Bewertung nicht günstig, da das KGV über 30 beträgt und damit eher über dem historischen Durchschnitt notiert. 

2. Allianz

Mit einem Kursabschlag von rund 20 % seit dem Jahresanfang konnte die Allianz Aktie (ISIN: DE0008404005, Aktie kaufen*) bis dato nicht den makroökonomischen Belastungsfaktoren Stand halten. Damit ist die Allianz Aktie mit einem einstelligen KGV und einer Dividendenrendite von über 6 % beim aktuellen Aktienkurs attraktiv bewertet. Zuletzt stieg auch die Beteiligung von Goldman Sachs an der Allianz, wobei man die Meldeschwelle von 5 % kumuliert mit anderen Finanzinstrumenten erreichte. 

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3. Novo Nordisk

Die Novo Nordisk Aktie (ISIN: DK0060534915, Aktie kaufen*) notiert im September 2022 über dem Wert des Jahreswechsels. Eine positive Rendite im aktuellen Bärenmarkt ist eher eine Seltenheit. Doch das dänische Unternehmen aus der Pharmaindustrie ist stark aufgestellt, um als Inflations-Killer zu agieren. Denn die Marktmacht ist enorm. Zugleich bleibt die Nachfrage nach den Diabetes-Medikamenten konstant, da die Menschen von der Medikation in jeder Lebensphase abhängig sind. Da spielt es keine Rolle, ob die Preise leicht angehoben werden oder nicht – Novo Nordisk ist der langfristige Profiteur von einem unschönen Trend.

4. LVMH  

Luxus-Aktien wie LVMH (ISIN: FR0000121014, Aktie kaufen*) sind bei hoher Inflation eine gute Wahl, da die Preissensitivität der Kunden kaum bis gar nicht vorhanden ist. Wer eine Luxus-Handtasche von Louis Vuitton kauft, wird sich wohl kaum daran aufregen, ob diese jetzt 100 Euro mehr kostet oder nicht. Deshalb können Luxusgüter-Unternehmen auch in Krisenzeiten weiterwachsen, da die Zielgruppe der Superreichen immer noch ausreichend Kapital hat, um ihre diesbezüglichen Bedürfnisse zu befriedigen.

Mit LVMH ist das französische Unternehmen als Marktführer eine gute Wahl, wenn man auf der Suche nach Inflations-Killer ist. Die deutliche Korrektur von rund 15 % im laufenden Jahr macht einen Einstieg noch interessanter.

5. Medtronic

Gesundheits-Aktien gelten seit eh und je als Schutz vor Inflation. Schließlich ist eins sicher – die Nachfrage im Gesundheitswesen wird nicht nachlassen. Zugleich sparen die Staaten meist relativ spät in diesem Segment. Mit einem Kursverlust von rund 8 % im laufenden Jahr fällt das Minus bei Medtronic (ISIN: IE00BTN1Y115, Aktie kaufen*) moderat aus, wenn man sich andere Branchen und Aktien anschaut.

Als das weltgrößte Unternehmen für Medizintechnik mit über 90.000 Mitarbeitern in 150 Ländern ist Medtronic weiterhin Garant für Stabilität. Dank der enormen Produktdiversifizierung dürfte die Nachfrage stabil verlaufen. Zugleich profitiert man mittelfristig von dem Megatrend der alternden Bevölkerung.

6. Booking  

Post Corona wollten die Menschen wieder reisen. Doch dann kamen Inflation & Rezessionsangst, womit die Kaufkraft der Menschen deutlich zurückging. Die Booking.com Aktie (ISIN: US09857L1089, Aktie kaufen*)  musste als global führende Buchungsplattform für Unterkünfte unter dieser Entwicklung leiden. Denn die Aktie brach um rund 18 % im laufenden Jahr ein. Die aktuelle Lage der Weltwirtschaft indiziert Stagnation.

Wenn die Kaufkraft der Menschen elementar sinkt, werden diese wohl zuvorderst an Luxus-Bedürfnissen sparen müssen – mitunter an Reisen. Nichtsdestotrotz sind viele Unterkünfte schlichtweg von Booking.com abhängig. Netzwerkeffekte machen Booking.com für Hotels zu einer notwendigen Bedingung, sodass höhere Preise durchgesetzt werden können – bei gleichzeitig wenig kostenintensiven Plattform-Geschäftsmodell.

7. Procter & Gamble

Seit Jahresbeginn notiert die Aktie von Procter & Gamble (ISIN: US7427181091, Aktie kaufen*) weitgehend unverändert. Als einer der größten Anbieter für Verbrauchsgüter bleibt die Nachfrage nach den Produkten von P&G hoch. Im positiven Sinne könnte man die Procter & Gamble Aktie als langweilig beschreiben. Doch exakt solche defensiven Aktien sind es, die Anleger in Krisenzeiten suchen.

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Daniel Robrecht
Daniel Robrecht
Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich meinen Fokus auf die Finanzwelt gerichtet. Seitdem schreibe ich täglich für unterschiedliche Plattformen über Themen rund um Aktien, ETFs, Kryptos und Investieren.

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