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5 Value-Aktien für die Ewigkeit

Bei Aktien denken wir zunächst an Kursgewinne und das schnelle Geld. Das liegt an der atemberaubenden Entwicklung wachstumsorientierter Technologiewerte und einiger hoffnungsvoller Start-ups am Aktienmarkt. Tesla, Apple & Co. setzen hier Maßstäbe.
Aber wie dauerhaft kann dieser Erfolg sein? Eignen sich diese Werte auch als langfristige Anlage oder gibt es Alternativen?

Wachstumswerte: Das Non-Plus-Ultra?

Immer wieder wird betont, dass die Rendite eines Aktieninvestments langfristig alle anderen Anlageformen in den Schatten stellt. Aber sollte man wirklich auf die aktuellen Börsenstars der Wachstumswerte setzen, wenn das Sparziel erst in einigen Jahrzehnten erreicht wird? Sind Wachstumswerte wirklich die richtigen Aktien, um später einmal die drohende Rentenlücke zu schließen?

Viele dieser Unternehmen haben noch nicht bewiesen, dass ihr Geschäftsmodell wirklich funktioniert. So arbeitet der Börsenliebling Tesla bisher nicht wirklich profitabel. Wer garantiert, dass Elon Musk mit diesem Unternehmen nicht doch noch scheitert, sobald die Autokonzerne bei der Elektromobilität Fahrt aufnehmen?

Der Kurs der Tesla-Aktie ist im Verhältnis zum tatsächlichen Gewinn des Unternehmens hoffnungslos überbewertet. Fraglich ist, ob der Einstieg in eine so überteuerte Aktie überhaupt noch lohnt. Da kann einem Wachstumswert auch schnell die Puste ausgehen.

Die Alternative: Value-Aktien

Es ist Zeit, sich an die gute alte Value-Aktie zu erinnern.
Zugegeben, es gibt Gründe, warum sie fast in Vergessenheit geriet: Ihr eilt der Ruf voraus, langweilig und unsexy zu sein. Außerdem hat die Finanzkrise von 2008 ihr stark zugesetzt. Seitdem versteckt sie sich hinter der Performance der strahlenden Wachstumswerte.

Aber gerade dieses Schattendasein macht sie wiederum interessant: Da die Umsätze von Value-Unternehmen unterdurchschnittlich wachsen, werden sie chronisch unterbewertet. Dabei sind konstante Gewinne und eine gute Dividendenrendite auch nicht zu verachten: Schnäppchenalarm!

Merkmale einer Value-Aktie

Grundsätzlich handelt es sich um Unternehmen, deren Aktienwert im Verhältnis zu ihrem fundamentalen Wert günstig bewertet ist. Diese Aktiengesellschaften kommen aus Branchen, die es schon seit vielen Jahrzehnten auf dem Markt gibt. Klassiker sind beispielsweise die Nahrungsmittel-, Automobil-, oder Pharmaindustrie mit ihrem zeitlosen Angebot.

Value-Unternehmen können durch ihre langjährige Geschäftstätigkeit nachweisen, dass ihr Geschäftsmodell solide und nachhaltig ist. Dieser Beweis ist erbracht, wenn das Unternehmen eine starke Marktposition innerhalb seiner Branche einnimmt und regelmäßig überdurchschnittliche Dividenden ausschüttet.

Fünf Beispiele für Value-Aktien

1. Daimler AG (ISIN: DE0007100000)

Die Daimler AG ist ein globaler Automobilkonzern. Neben Personenkraftwagen werden auch Nutzfahrzeuge produziert und Finanzdienstleistungen angeboten. Daimler ist in nahezu allen Ländern der Welt mit seinem Angebot präsent und produziert seine Fahrzeuge auf fünf Kontinenten. Mit der Marke Mercedes-Benz verfügt Daimler über die wertvollste Premium-Automobilmarke der Welt. Der Konzern hat die Herausforderungen der Zukunft erkannt und investiert zunehmend in Elektromobilität und die Wasserstofftechnologie bei Nutzfahrzeugen. Obwohl Daimler als Dax-Wert zu den Blue-Chips gehört, ist die Aktie deutlich unterbewertet.



2. Danone S.A. (ISIN: FR0000120644)

Danone ist ein Lebensmittelkonzern, der vor allem Milchprodukte und Getränke produziert. Unter den Marken Volvic und Evian produziert Danone auch Mineralwasser.
Ein weiterer Bereich ist Säuglingsnahrung, hier ist die Marke Milupa bekannt.
Im medizinischen Bereich werden Nährlösungen und Nährstoffe zur Ernährung von Kleinkindern und Senioren hergestellt. Die Angebotspalette des Konzerns ist breit aufgestellt. Das Unternehmen verfügt als Wert im EuroStoxx50 über eine solide Marktkapitalisierung und sollte langfristig gute Erträge abwerfen, frei nach dem Motto: „Gegessen und getrunken wird immer“.



3. Johnson & Johnson (ISIN: US4781601046)

Gerade hat sich Johnson & Johnson durch die Entwicklung eines Impfstoffes gegen COVID-19 einen Namen gemacht. Tatsächlich bereichert der Konzern schon länger unser Leben. So produziert Johnson & Johnson Präparate wie Wundsalben, Kosmetika, Augentropfen und Schmerzmittel. Ein weiteres Betätigungsfeld sind die medizinischen Bereiche Orthopädie, Diabetesforschung, Kardiologie und die Herstellung von Kontaktlinsen. Bekannte Marken des Konzerns auf dem deutschen Markt sind Neutrogena, Listerine und Carefree. Die Johnson & Johnson Aktie zählt zu den Dividendenaristrokaten.



4. Volkswagen AG (ISIN: DE0007664039)

Volkswagen ist durch den Abgasskandal und die großen Umbrüche der Branche unterbewertet. Der Konzern hat die Herausforderung angenommen und stellt sich gut für die Zukunft auf. Dabei ist der Backround als größter Automobilhersteller Europas hilfreich.

Neben der Hausmarke VW gehören auch weitere bekannte Marken unter das Konzerndach, wie Audi, SEAT, Skoda, Lamborghini, Porsche aber auch die Nutzfahrzeugmarken Scania und MAN.



5. Allianz SE (ISIN: DE0008404005)

Die Allianz SE ist ein weltweit führender Finanzdienstleister im Bereich Versicherungs- und Bankprodukte. Auch als Vermögensverwalter und mit Asset-Management-Produkten geht die Allianz an den Markt.

Im Gegensatz zu vielen anderen Finanzdienstleistern ist das Unternehmen bisher gut durch die Krisen der jüngeren Vergangenheit gekommen und bewältigt die großen Veränderungen in der Finanzbranche relativ unbeschadet.


Anlagestrategie: Aktien für die Ewigkeit

Für ein erfolgreiches Investment in Value-Aktien benötigt man nicht nur Geld, sondern auch viel Zeit. Wer langfristig die Dividenderträge in den Wert reinvestiert, profitiert dabei zusätzlich vom unterschätzten Zinseszins-Effekt. So soll der Börsenguru Waren Buffet mit dieser Strategie aus einem Investment von 10000 US-Dollar innerhalb von 60 Jahren angeblich ein Vermögen von 8,1 Milliarden US-Dollar aufgebaut haben.

Vorsicht: (Value-)Falle

Nicht alle Unternehmen, die am Markt unterbewertet sind, gehören automatisch zur glücklichen Familie der Value-Aktien. Die Gründe für den günstigen Preis sollten daher genau analysiert werden. Nicht selten befindet sich ein solches Unternehmen gerade in einer existenzbedrohenden Situation. Die Weltwirtschaft befindet sich in einer großen Umbruchphase durch die digitale Revolution, den Klimawandel, die Endlichkeit natürlicher Ressourcen und einen Neo-Protektionismus, der den freien Handel behindert. Ein Geschäftsmodell, das viele Jahrzehnte gut funktionierte, ist daher nicht automatisch die Garantie für die Zukunft eines Unternehmens.

Auch beim Investment in Value-Aktien sollte nicht alles auf ein Pferd gesetzt werden. Eine Risikostreuung auf verschiedene Branchen und Märkte ist sinnvoll.

Daniel Robrecht
Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich meinen Fokus auf die Finanzwelt gerichtet. Seitdem schreibe ich täglich für unterschiedliche Plattformen über Themen rund um Aktien, ETFs, Kryptos und Investieren.

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