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Vorsicht: Verbraucherzentrale warnt vor Neo-Brokern

Neo-Broker sind im Trend. In den vergangenen Jahren konnten die Neo-Broker wie Smartbroker, Scalable Capital oder Trade Republic den etablierten Direktbrokern immer mehr Marktanteile abnehmen. Insbesondere bei jungen Anlegern sind die Neo-Broker mit günstigen Gebühren und leichter Zugänglichkeit via App beliebt. Denn nie war es wohl so einfach, in Aktien, ETFs, Fonds oder auch Kryptos zu investieren.

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Erst diese Woche verkündete Scalable Capital einen neuen Meilenstein – der Neo-Broker verdoppelte das verwaltete Kundenvermögen auf mittlerweile 10 Milliarden Euro.

Während der Boom der Neo-Broker die Aktionärsquote in Deutschland endlich in die Höhe treiben könnte, sieht die Verbraucherzentrale ebenfalls Gefahren und warnt vor den Risiken. 

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Neo-Broker: Kostenlos ist gar nichts  

Zunächst verweist die Verbraucherzentrale auf die vermeintlich geringen Gebühren. Denn die Neo-Broker werben mit dem Aktienkauf für wenig Geld. Entweder zahlen die Kunden gar keine Provision oder diese ist verschwindend gering, wenn man den Vergleich mit anderen Brokern wagt. Doch umsonst ist auch bei Neo-Brokern nichts – schließlich sind auch diese daran interessiert, ein profitables Geschäftsmodell zu etablieren und Geld zu verdienen.

Häufig kann der Spread – also die Differenz zwischen dem Brief- und Geldwert einer Position – höher als bei der Konkurrenz liegen. Da die Kurse nur während der Öffnungszeiten von Xetra an die dortigen Börsenkurse gebunden sind, können die Spreads insbesondere außerhalb der üblichen Handelszeiten deutlich höher sein.

Darüber hinaus sind die Handelsplätze meist eingeschränkt. Beispielsweise erfolgt der Handel bei Trade Republic nur über den außerbörslichen Handelsplatz von Lang & Schwarz. Die Kooperationspartner zahlen den Neo-Brokern eine Provision. 

„Hin und Her macht Taschen leer“ – Trading-Apps verleiten

Die Trading-Apps sind ein noch junges Phänomen, obgleich im mobilen Zeitalter für die jungen Anleger eine Applikation für das Smartphone wohl notwendige Voraussetzung ist. Nichtsdestotrotz verweist die Verbraucherzentrale auf die Risiken. Denn mit einer Trading-App lassen sich Aktien jederzeit handeln. Käufe und Verkäufe können im Bus, in der Uni oder auch bei der Arbeit schnell angewiesen werden.

Dies verleitet zum häufigen Handel, der für langfristige Anleger oftmals die Rendite schmälert. Denn „Hin und Her macht Taschen leer“ ist das entscheidende Sprichwort, das auch im Jahr 2022 seine Geltung an der Börse beansprucht – wenn auch dank günstiger Gebühren in geringerem Umfang. 

Das empfiehlt die Verbraucherzentrale  

Die Verbraucherzentrale empfiehlt den Anlegern, immer die Kosten im Blick zu behalten. Denn die Broker verdienen an den Provisionen der Handelspartner, die sie den Kunden offenlegen müssen. Zugleich sollte man insbesondere beim Trading außerhalb der regulären Börsenöffnungszeiten vorsichtig sein, da der Spread dann deutlich über den marktypischen Spannen liegen kann.

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Trotz Warnung und Risikohinweise der Verbraucherzentrale lässt sich im Jahr 2022 aber auch konstatieren, dass Neo-Broker unschätzbare Vorteile bieten. Trotz ggf. schlechterer Spreads außerhalb der Börsenöffnungszeiten oder der Verleitung zum häufigeren Handel sind die Gebühren günstiger. Das Angebot ist leichter zugänglich und die Geldanlage macht dank intuitiver Apps der Neo-Broker endlich Spaß.

Wenn man grundlegende Tipps berücksichtigt, kann man also mit gutem Gewissen beim Smartbroker*, Scalable Capital*, Trade Republic* und Co. ein Konto eröffnen.

Daniel Robrecht
Daniel Robrecht
Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich meinen Fokus auf die Finanzwelt gerichtet. Seitdem schreibe ich täglich für unterschiedliche Plattformen über Themen rund um Aktien, ETFs, Kryptos und Investieren.

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