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Smartbroker Nachteile: Wie gut ist der Neobroker wirklich?

Immer mehr Online-Broker kamen in den letzten Jahren auf den Markt. Dabei setzen die jungen Anbieter auf Innovation und geringe Barrieren beim Investieren am Finanzmarkt. Beim Smartbroker handelt es sich um einen der beliebtesten Neobroker in Deutschland. Wenn man das verwaltete Vermögen betrachtet, ist der Smartbroker sogar die Nummer 1 im Bereich Neo-Brokerage.

Da ist es nicht von der Hand zu weisen, dass ein Smartbroker-Depot den Anlegern zahlreiche Vorteile bietet. Doch bei der Suche nach dem besten Onlinebroker und einem Depotvergleich sollten stets beide Seiten beleuchtet werden. Deshalb geht es im folgenden Beitrag um die verschiedenen Smartbroker Nachteile und potenzielle Alternativen zum beliebten Neobroker.

Das ist der Smartbroker  

Der Smartbroker ist ein Onlinebroker der wallstreet:online Capital AG. Gemeinsam mit der Partnerbank BNP Paribas bietet der Smartbroker ein vielseitiges Depot zu günstigen Konditionen. Dabei möchte der Berliner Broker das Trading so leicht und günstig wie nie zuvor machen. Infolgedessen können Kunden vom Smartbroker in Aktien, Fonds, ETFs, Anleihen, Zertifikate, Edelmetalle und Optionsscheine investieren.

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Zahlreiche Handelsplätze stehen für die Kunden zur Verfügung. Wer sich aufgrund der immensen Vorteile des Smartbrokers für eine Depoteröffnung entscheidet, kann diese in wenigen Schritten abschließen. Doch es gibt auch einige Smartbroker Nachteile, die Anleger zumindest kennen sollten. 

Welche Nachteile hat der Smartbroker?  

Jeder Anleger hat unterschiedliche Kriterien, die bei einer Depoteröffnung wichtig sind. Für einen fundierten Vergleich sollten die Smartbroker Vor- und Nachteile gegenübergestellt werden. Deshalb werfen wir im folgenden Abschnitt den Blick auf sechs Smartbroker Nachteile. 

Smartbroker Nachteile: Strafzins auf dem Verrechnungskonto

Grundsätzlich ist die Eröffnung von Verrechnungs-, Währungs- und Tagesgeldkonto beim Smartbroker kostenlos. Hier fallen keinerlei Kosten für die erstmalige Einrichtung und die weitere Verwaltung an. Mitunter kann das Smartbroker Depot dennoch laufende Kosten verursachen. Wenn die Cashquote 15 % im Vergleich zum sonstigen Depotwert übersteigt, fällt ein Verwahrentgelt an. Dies beträgt 0,5 % p.a..

Kunden sollten beim Smartbroker somit darauf achten, dass die Cashquote nicht zu hoch ist. Da „time in the market“ sowieso das „timing des markets“ schlägt, lässt sich das Verwahrentgelt jedoch leicht vermeiden. Zudem ist es möglich, das Cash zunächst auf einem anderen Konto ohne Verwahrentgelt zu lagern und erst bei Bedarf zum Smartbroker zu transferieren.

Smartbroker Nachteile: Aktuell nur Desktop-Version verfügbar

Bei einer Berücksichtigung der Smartbroker Nachteile darf auch ein Blick auf die Handelsplattform nicht fehlen. Denn aktuell steht nur eine Web-Version zur Verfügung. Zwar lässt sich diese via Computer und Smartphone gleichermaßen nutzen. Dennoch fehlt es an einer intuitiv bedienbaren App. Allerdings dürften derartige Smartbroker Nachteile kaum noch Bedeutung haben. Denn der Berliner Broker gab zuletzt bekannt, dass der Launch der eigenen Smartbroker App in naher Zukunft erfolgen wird.

Smartbroker Nachteile: Gebühren steigen bei geringem Ordervolumen

Günstige Gebühren – das verbinden die Anleger wohl mit einem Neobroker. Der Smartbroker wirbt mit dem Verzicht auf eine Ordergebühr bei Gettex und einer Pauschale von nur einem Euro bei Lang & Schwarz. Allerdings gilt dies nur für ein Ordervolumen von 500 Euro. Wer eine Order mit einem geringeren Volumen anlegt, bezahlt die Flatfee von vier Euro, die auch für alle anderen, deutschen Handelsplätze gilt. Derartige Smartbroker Nachteile treffen somit insbesondere Kunden, die auch mit wenig Geld Aktien, ETFs und Co. kaufen wollen.

Smartbroker Nachteile: Viele Handelsplätze, doch teilweise hohe Gebühren  

Im Vergleich zur Neobroker-Konkurrenz kann der Smartbroker mit einer deutlich zweistelligen Zahl an verfügbaren Handelsplätzen überzeugen. Allerdings bietet dies nicht ausschließlich Vorteile. Denn der Handel an ausländischen Börsen ist sehr verlockend. Allerdings profitieren die Kunden nicht von den günstigen Ordergebühren. Vielmehr liegt die Provision bei Ordern an ausländischen Handelsplätzen höher. Zudem kommen noch länderspezifische Entgelte hinzu, die das Direktinvestment an einer Heimatbörse bei ausländischen Aktien nur ab einem bestimmten Ordervolumen lukrativ machen. 

Smartbroker Nachteile: ETF-Sparpläne nur eingeschränkt kostenfrei

Immer mehr Anleger setzen bei der Geldanlage auf ETFs. Da kommt den passiven Investoren die gigantische Auswahl beim Smartbroker zugute. Insgesamt stehen rund 2000 Exchange Traded Funds zur Verfügung. Beim Einmalkauf über Gettex entstehen keinerlei Kosten, wenn das Ordervolumen über 500 Euro liegt. Darüber hinaus gibt es rund 284 kostenlose Sparpläne. Diese variieren jedoch regelmäßig. Für den Kunden ergeben sich Smartbroker Nachteile, wenn diese zunächst einen kostenlosen ETF-Sparplan anlegen, der zu einem späteren Zeitpunkt gebührenpflichtig wird. Dann werden nämlich mindestens 0,80 Euro Gebühren für die Ausführung fällig. 

Smartbroker Nachteile: Gebührenstruktur teilweise komplex 

Grundsätzlich wirbt der Smartbroker mit transparenten und günstigen Gebühren. Dies trifft für Kunden insoweit zu, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Allerdings unterscheiden sich die Gebühren hinsichtlich der verschiedenen Handelsplätze, ETF-Sparpläne oder Optionsscheine. Dazu kommt unter Umständen ein Verwahrentgelt. Hier bieten andere Broker teilweise eine übersichtlichere Kostenstruktur. Mit ein wenig Erfahrung wissen Smartbroker Kunden jedoch nach kurzer Zeit, für welche Services Kosten anfallen.

Smartbroker im Vergleich mit eToro  

Wer die Smartbroker Nachteile zu schwerwiegend findet, schaut sich möglicherweise nach Alternativen um. Eine spannende Alternative für alle Anleger ist der Online-Broker eToro*. Hier kommen insbesondere die Kunden auf ihre Kosten, die beispielsweise eine noch größere Auswahl an Handelsinstrumenten suchen oder auf das Social-Trading setzen wollen.

Auch interessant: Bitcoin bei Smartbroker kaufen

Dank CFDs können die eToro-Kunden in Aktien, ETFs, Kryptos, Devisen, Rohstoffe und vieles mehr investieren. Neben dem Spekulieren auf steigende Kurse ermöglichen CFDs auch das Eröffnen von Short-Positionen. Zudem können die Anleger mit Hebel traden, um die Gewinne zu potenzieren. Die Kostenstruktur ist bei eToro* günstig. Denn weder für die Einzahlung noch die Kontoführung fallen Gebühren an.

Zugleich verzichtet eToro auf eine Kommission. In puncto ETF-Sparpläne ist der Smartbroker jedoch deutlich besser aufgestellt. Zugleich ist die Auswahl der Handelsplätze bei eToro geringer, obgleich es sich dennoch um eine hervorragende Wahl für Anleger handelt. 

Smartbroker im Vergleich mit Trade Republic  

Trade Republic* avancierte in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Neobroker in Deutschland. Während Trade Republic mit Lang & Schwarz als Exklusivpartner bei der Auswahl der Handelsplätze die Anleger einschränkt, bietet die Kostenstruktur Vorteile.

Denn beim Kauf von Aktien, ETFs oder Kryptos fällt immer nur eine Fremdkostenpauschale von einem Euro an. Die Einrichtung von ETF- und Aktiensparplänen ist sogar vollständig kostenlos. Zudem ist Trade Republic* auf das Mobile Trading spezialisiert. Im Fokus stand lange Zeit die eigene Trade Republic App, erst nachträglich wurde die Desktop-Version gelauncht.

Die Gebührenstruktur ist übersichtlich und transparent, zugleich gibt es kein Verwahrentgelt auf dem Verrechnungskonto.

Fazit: Alles über die Nachteile beim Smartbroker  

Sicherlich sollten auch die Smartbroker* Nachteile bei der Entscheidung für einen Broker eine wichtige Rolle spielen. Allerdings können Anleger mit einem strategischen Vorgehen die meisten Smartbroker Nachteile vernachlässigen.

Smartbroker-Kunden können das Verwahrentgelt mit einer niedrigen Cashquote umgehen und ab einer gewissen Ordergröße bei zwei deutschen Handelsplätzen mit geringen Gebühren handeln. Eine Smartbroker App wird bald für die Kunden freigeschaltet und die Gebührenstruktur ist nach kurzer Zeit verständlich.

Wer dennoch andere Kriterien für wichtiger erachtet, kann beispielsweise beim Spezialisten für Social-Trading eToro oder dem günstigen Neobroker Trade Republic ein Depot eröffnen.

Daniel Robrecht
Daniel Robrecht
Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich meinen Fokus auf die Finanzwelt gerichtet. Seitdem schreibe ich täglich für unterschiedliche Plattformen über Themen rund um Aktien, ETFs, Kryptos und Investieren.

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