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Patagonia-Gründer verschenkt Milliardenvermögen – Das ist der Grund

Der Gründer von Patagonia Yvon Chouinard veröffentlichte in dieser Woche ein beeindruckendes Vorhaben. Denn er möchte sein milliardenschweres Unternehmen Patagonia verschenken, um den Klimawandel zu bekämpfen. Genau aus diesem Grund habe er sich entschieden, eben keinen IPO voranzutreiben oder das Unternehmen zu verkaufen. Vielmehr könnte Patagonia langfristig dazu beitragen, mehr Nachhaltigkeit in das Leben der Menschen zu bringen.

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Patagonia-Gründer macht Schluss: Unternehmen geht an Stiftung

Yvon Chouinard baute in den letzten 50 Jahren ein einzigartiges Unternehmen auf. Mittlerweile ist die Bekleidungsmarke Patagonia wohl weltweit bekannt. Der leidenschaftliche Bergsteiger machte sein Hobby zum Beruf – während er schon Zeit seiner unternehmerischen Laufbahn stets das Richtige tun wollte, folgte nun wohl der beeindruckendste Schritt. Denn der Patagonia-Gründer verschenkt sein Unternehmen an eine neu gegründete Stiftung mitsamt gemeinnütziger Organisation, so heisst es auf der Firmenwebseite.

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Er habe sich bewusst gegen einen Börsengang oder den Verkauf des Unternehmens entschieden. Schließlich könne er sich dann nicht sicher sein, dass die neuen Eigentümer den gewählten Ansatz weiterverfolgen. Durch die Schenkung seines Unternehmens werden die Gewinne zweckorientiert verwendet. Den Reichtum, den Patagonia schafft, könne man somit an die Natur zurückgeben, um die Quelle aller Gewinne zu schützen. 

Infolgedessen wird das Unternehmen Patagonia rechtlich an den „Patagonia Purpose Trust und Holdfast Collective“ gespendet.

3-Milliarden-Euro-Unternehmen für den Klimaschutz  

Der Wert des Unternehmens wird aktuell auf rund drei Milliarden Euro geschätzt. Im Jahr 2020 betrug der Umsatz rund eine Milliarde Dollar. Global sind deutlich über 1000 Mitarbeiter für das Unternehmen für Sport- und Outdoorbekleidung tätig. Doch nicht nur der Gründer Yvon Chouinard entschied sich für die wohltätige Aktion. Vielmehr taten es ihm auch seine Ehefrau und die eigenen Kinder gleich, um einen möglichst großen Impact auf den Umweltschutz ausüben zu können.

Die Intention ist klar, die Nachricht könnte kaum eindrucksvoller sein – aus altruistischen Gründen verschenkt ein Unternehmer sein Lebenswerk an die Nachwelt. Denn genau eben diese möchte er schützen. In einem Interview mit der renommierten New York Times äußerte sich Chouinard dergestalt, dass er eine neue Form des Kapitalismus beeinflussen möchte, um aktiv die Rettung des Planeten voranzutreiben.

Reinvestieren oder in Klimaschutz investieren: 100 Millionen Euro pro Jahr

Selbstverständlich werden nicht alle drei Milliarden Euro, die Patagonia wert ist, für den Klimaschutz eingesetzt werden können. Schließlich soll die Nachlassplanung nicht die Substanz des so erfolgreichen Unternehmens beeinträchtigen. Vielmehr gehe es in Zukunft um die Gewinne von Patagonia. Hier stellt sich stets die Frage, ob diese erfolgreich in ein weiteres, nachhaltiges Wachstum des Unternehmens investiert werden können. Falls ja, verbleiben die Gewinne im Unternehmen, um in Zukunft noch mehr Einnahmen für den Klimaschutz zu generieren. Dabei gehen die Verantwortlichen aktuell davon aus, dass bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr für Umweltzwecke eingesetzt werden.

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Nachhaltigkeit im Geschäftsmodell: Patagonia seit 50 Jahren

Das wirklich einzigartige Eigentumsmodell in der Nachlassplanung ist das Ende einer langen Ära. Denn Patagonia wurde im Jahr 1973 in Kalifornien gegründet und konzentrierte sich seitdem auf Outdoor-Bekleidung. Eigentlich gilt Chouinard, der Gründer des Unternehmens, als Pionier im Bigwall-Klettern im bekannten US-amerikanischen Yosemite Nationalpark.

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In der Vergangenheit begann der Patagonia-Gründer zugleich eine Initiative namens „One Percent for the Planet“. Dabei spenden die Unternehmen wie eben auch Patagonia rund 1 % des Umsatzes an Umweltaktivisten.

Patagonia-Gründer steht für Engagement: Nachlassplanung für eine bessere Zukunft

In den USA ist die Familie des Patagonia-Gründers bereits für das gesellschaftliche Engagement bekannt. Denn bei Patagonia waren Nachhaltigkeit und unkonventionelle Geschäftspraktiken kein Selbstzweck. Vielmehr hat die Familie im Laufe ihres Lebens den überwiegenden Teil des eigenen Vermögens bereits verschenkt.

Die Nachlassplanung ist somit ausschließlich auf einen wohltätigen Zweck ausgerichtet – den Schutz der irdischen Ressourcen und eine zielgerichtete Bekämpfung des Klimawandels. Auch ohne den Gründer an der Spitze als wachende Hand ist Patagonia in Zukunft keinen Aktionären verpflichtet, sondern lediglich dem Schutz der Umwelt.

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Dies hält auch die unterstützende Handelsbank BDT & Co. für außergewöhnlich. Der zuständige Berater Dan Mosley erzählte der Times, dass er in seinen 30 Jahren Nachlassplanung eine derartige Regelung noch nie erlebt habe. Doch vielleicht fungiert Chouinard auch für andere Superreiche mit der unumkehrbaren Regelung als Vorbild.

„Ich wollte kein Geschäftsmann sein. Nun könnte ich schon morgen sterben und das Unternehmen (Anmerkung: Patagonia) würde die nächsten 50 Jahre lang immer das Richtige tun, ohne dass ich da bin.“

Daniel Robrecht
Daniel Robrecht
Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich meinen Fokus auf die Finanzwelt gerichtet. Seitdem schreibe ich täglich für unterschiedliche Plattformen über Themen rund um Aktien, ETFs, Kryptos und Investieren.

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