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Smartbroker Kosten & Gebühren 2022 im Überblick

Als Smartbroker 2020 gegründet wurde, sorgte dies für einiges Aufsehen. Der Neobroker warb mit günstigen Ordergebühren ab 0 Euro sowie einem kostenfreien Depot. Damit gehörte Smartbroker zu den günstigsten Online Brokern auf dem Markt. Wir wollten wissen, wie sich die Gebühren des Neobrokers entwickelt haben und ob Smartbroker auch 2022 mit der wachsenden Konkurrenz mithalten kann.

Tipp
Für den Handel mit Aktien & ETFs wird ein Depot benötigt. Wir empfehlen die gebührenfreien Depots von Smartbroker* und eToro*.

Depotführung bleibt kostenfrei

Die Eröffnung ist ebenso wie Depotführung bei Smartbroker* mit keinen Kosten verbunden. Hierzu gehört etwa die Verwahrung im Depot ebenso wie die Einlösung von fälligen Wertpapieren sowie Zins- und Dividendenscheinen aus dem Depot. Das Preis-Leistungsverzeichnis sieht lediglich für die Ausstellung einer Hinterlegungsbescheinigung sowie bei der Erstellung von Zweitschriften eine Gebühr von jeweils 10 Euro vor.

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Ordergebühren im Inland zwischen 0 und 4 Euro

Der Handel für 0 Euro ist über den Handelsplatz von Gettex möglich. Für eine Order über 500 Euro fallen keine Gebühren an. Kunden, welche die Plattform von Lang & Schwarz nutzen, zahlen für Aufträge mit einem Wert ab 500 Euro einen Euro. Für alle anderen Orders fallen unabhängig vom Volumen oder Handelsplatz einheitliche Gebühren in Höhe von 4 Euro an.

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Wer in einen ETF investieren möchte, findet bei Smartbroker* eine umfangreiche Auswahl vor. Bei rund 300 Sparplänen fallen für die Raten keine Gebühren an. Beim Rest wird eine Ausführungsgebühr von 0,2 Prozent, mindestens jedoch 200 Euro berechnet. Angeboten werden ETF-Sparpläne ab einer monatlichen Rate von 25 Euro. Nach oben liegt die Grenze bei 3.000 Euro. Eine Besonderheit gilt bei Gold. Wer etwa den ETC Xetra Gold in sein Depot holt, zahlt hierfür monatliche Gebühren in von Höhe von 0,0298 Prozent.

Bei Aufträgen, die in Teilen ausgeführt werden, fallen die Gebühren nur einmalig pro Tag und Auftrag an. Für das Einrichten eines Limits oder die Löschung oder Änderung eines Auftrags fallen bei Smartbroker keine Kosten an.

Die wichtigsten Gebühren und Kosten bei Smartbroker im Überblick:

LeistungGebühren
Depotführung0 EUR
Einlösung von fälligen Wertpapieren0 EUR
Guthabenzins (Prozent p. a.) - 0,5 % wenn Guthaben größer als 15 % des Depotwerts
Überziehungszinsen4,25 %
Ordergebühren Inland 4 EUR

Order ab 500 EUR:

  • Gettex 0 EUR
  • L&S 1 EUR

ETF-Sparpläne

  • Ca. 300 für 0 EUR

Rest

  • 0,2 %, min. 0,80 EUR

Limit einrichten

  • 0 EUR

Auftrag ändern oder löschen

  • 0 EUR

Teilausführungen

  • Einmalige Gebühren pro Order und Ausführungstag

Kosten bei ausländischen Handelsplätzen

In Einzelfällen kann es sinnvoll sein, die Order über einen ausländischen Handelsplatz abzuwickeln. Es findet sich hierzu eine beachtliche Auswahl an internationalen Börsen. Bei Smartbroker fallen hierfür Kosten von 9 Euro pro Order an. Das Order-Volumen spielt dabei keine Rolle. Zu den Gebühren von Smartbroker* kommen noch die Abwicklungskosten des jeweiligen Handelsplatzes.

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Gebühren der wichtigsten Börsenplätze:

LandHandelsplatzentgeltMindestgebühr
USA 0,06 %25 USD
England (GBP notiert)0,075 %12 GBP
England (EUR notiert) 0,075 %18 Euro
England (USD notiert) 0,075 %19 USD
Japan0,10 % 3.000,00 JPY
Kanada0,075 %15 CAD
Hongkong0,10 %400 HKD
Frankreich0,10 %20 Euro
Österreich0,10 % 20 Euro

Das Verwahrentgelt bei Smartbroker

In der letzten Zeit haben immer mehr Banken Negativzinsen eingeführt. Hierzu gehört auch die DAB BNP Paribas. Für Kunden von Smartbroker ist dies wichtig, da das Referenzkonto hier geführt wird.

Der Negativzins beträgt aktuell 0,5 Prozent. Die gute Nachricht ist: Der Zins wird nicht für das gesamte Guthaben auf dem Referenzkonto berechnet. Maßgeblich hierfür ist nur der Teil, welcher 15 Prozent des Depotwerts übersteigt. Da sich der Depotwert nahezu täglich ändert, gestaltet sich die Berechnung entsprechend kompliziert.

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Dazu kommt, dass Smartbroker* nicht einfach das über der 15-Prozent-Marke befindliche Guthaben verzinst. Stattdessen wird der durchschnittliche Wert innerhalb eines Quartals als Berechnungswert angesetzt. Erreicht das Guthaben zum Beispiel an fünf Tagen den 20-prozentigen Depotwert kann dies wieder ausgeglichen werden, wenn es sich während anderer Tage deutlich unter der 15-Prozent-Marke bewegt.

Ein Pluspunkt ist noch, dass für neue Einzahlungen während der ersten drei Monate keine Strafzinsen berechnet werden.

Beispiel für die Berechnung der Negativzinsen:

Am einfachsten lässt sich das Verfahren bei Smartbroker an einem Beispiel erklären. Hierfür gehen wir von folgender Situation aus:

  • Gleichbleibendes Guthaben von 10.000 Euro während des gesamten Quartals.
  • Anteile im Depot haben ebenfalls einen kontinuierlichen Wert von 10.000 Euro.

Der Anteil von 1.500 Euro des Guthabens wird von den Negativzinsen verschont. Für die restlichen 8.500 fällt der Strafzins von 0,5 Prozent auf Jahresbasis an. Die Abrechnung erfolgt quartalsweise. In diesem Fall werden dem Kunden für das betreffende Quartal Kosten von 106,25 Prozent berechnet (8.500 EUR x 0,5 % : 4).

Günstige Konditionen bei Überziehung und Effektenkredit

Bei einer Überziehung auf dem Referenzkonto fallen vergleichsweise geringe Kosten an. Smartbroker berechnet hierfür aktuell 4,25 Prozent. Bei Mitbewerbern betragen die Kosten teilweise das doppelte.

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Auf Wunsch bietet Smartbroker* für seine Kunden einen Effektenkredit an. Der Kreditbetrag kann bis zu 90 Prozent des Depotwerts betragen. Gewährt wird der Kredit über die Partnerbank DAB BNP Paribas. Berechnet wird hierfür ein variabler Satz. Dieser setzt sich aus dem Sollzinssatz von derzeit 2,25 % p. a. zuzüglich des von der Bundesbank festgelegten Basiszinssatz zusammen.

Beispielrechnung

  • Kreditbetrag: 25.000 EUR
  • Sollzinssatz: 2,25 % p.a.
  • Effektiver Jahreszins: 2,27 % p.a.
  • Zeitraum der Kreditinanspruchnahme: 1 Jahr
  • Gesamtbetrag: 25.567,50 EUR

Fallen beim Depotübertrag Kosten an?

Wer sein bestehendes Depot komplett oder teilweise zu Smartbroker umziehen möchte, kann hierfür den kostenlosen Wechselservice nutzen. Der Wechsel läuft komplett online ab und ist in wenigen Schritten erledigt. Nach einem Urteil des BGH darf die abgehende Bank für den Wechsel ebenfalls keine Gebühren berechnen.

Um den Depotwechsel durchzuführen, werden folgende Informationen benötigt:

  • Persönliche Daten
  • die Depotnummer sowie die Zugangsdaten der abgebenden Bank

Die Übertragung der Wertpapiere dauert je nach Bearbeitungszeit der abgebenden Bank zwischen zwei und vier Wochen.

Ähnlich einfach verläuft auch die Kündigung bei Smartbroker. Hierfür reicht ein Schreiben mit Unterschrift aus. Das Kündigen des Depots ist ebenfalls mit keinen Kosten verbunden.

Tipp
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Fazit: Smartbroker gehört auch 2022 zu den günstigsten Online Brokern

Was den Handel über inländische Börsen betrifft, muss sich Smartbroker* keineswegs hinter der Konkurrenz verstecken. Dazu sind die anfallenden Kosten äußerst transparent. Die Order kostet keinesfalls mehr als 4 Euro und bei Aufträgen mit einem Volumen von mehr als 500 Euro über Gettex ist das Ganze komplett kostenfrei. Punkten kann Smartbroker zudem mit einer breiten Palette an gebührenfreien ETF-Sparplänen. Die Kontoführung ist sowohl was das Depot wie auch das Referenzkonto betrifft, mit keinen Kosten verbunden.

Anlass zur Kritik geben die Negativzinsen. Wer hier nicht aufpasst, kann aufgrund der komplizierten Berechnung leicht in eine Kostenfalle tappen. Um dies zu vermeiden, sollten höhere Guthaben nur für einen begrenzten Zeitraum auf dem Referenzkonto verwahrt werden. Wer sein Konto mit einem Negativsaldo führt, profitiert dagegen von einem günstigen Überziehungszins.

Hanspeter Volk
Hanspeter Volk
Nach meinem BWL-Studium und einer langjährigen Tätigkeit im Marketing arbeite ich seit einigen Jahren als freiberuflicher Autor. Ich schreibe Artikel für verschiedene Finanzportale zu Geldanlagen, Kryptowährungen, Aktien und ETFs.

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