Dein Start in die Welt der Aktien!

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Mit diesen Regeln steigerst Du Deine Chancen am Aktienmarkt gewaltig

Die Börse folgt ihren eigenen Gesetzen. Wer das eigene Vermögen am Aktienmarkt vermehren möchte, sollte sich, wenn möglich nicht auf reines Glück verlassen. Zwar lässt sich nie mit Sicherheit vorhersagen, wie sich die Aktienkurse entwickeln werden. Wenn Du Dich jedoch an eine Reihe von einfachen Regeln hältst, kannst Du die Wahrscheinlichkeit, mit Deinen Anlagen Erfolg zu haben, erheblich steigern.

1. Auf Kosten achten

Wenn Du in Aktien investierst, möchtest Du damit Geld verdienen. Passt Du jedoch nicht auf, kann sich die Aktienanlage schnell zur Kostenfalle entwickeln. Denn auch der Handel mit Wertpapieren ist mit Kosten verbunden. Hierzu zählen neben den Depotführungsgebühren auch die Ordergebühren, die bei jedem Kauf oder Verkauf fällig werden. Zudem erheben auch die unterschiedlichen Handelsplätze eigenen Gebühren.

Bevor Du Dich für einen Depotanbieter entscheidest, solltest Du daher genau darauf achten, mit welchen Gebühren Du rechnen musst. Viele moderne Online-Broker verzichten mittlerweile auf Depotführungsgebühren. Aber auch die restliche Gebührenstruktur sollte zu Dir passen. Wer vorher vergleicht, spart später Geld.

2. Keine Schnellschüsse aus der Hüfte

Wenn Du gerade siehst, wie der Kurs einer bestimmten Aktie stark steigt, ist die Verlockung oft groß, schnell selbst einzusteigen und sich ein Teil des Renditekuchens zu sichern. Gleichfalls möchte man bei einem fallenden Kurs gelegentlich gern schnell verkaufen. Solche Schnellschüsse können jedoch auch nach hinten losgehen.

An der Börse sollten Anlageentscheidungen nie aus der Hüfte getroffen werden. Bevor Du in eine Aktie einsteigst, solltest Du Dich daher genauer über das Papier und das dahinter stehende Unternehmen informieren. Auf diese Weise verringerst Du die Wahrscheinlichkeit, einen Flop zu kaufen, der nur auf den ersten Blick attraktiv ausgesehen hat.

3. Nicht ständig handeln, sondern langfristig halten

Entgegen dem, was viele Menschen vielleicht glauben, ist die Aktienanlage an sich keine sonderlich aufregende Sache. Dies sollte zumindest idealerweise so sein. Meist sind die Anleger langfristig am erfolgreichsten, die in bestimmte Aktien investieren und diese dann über Jahre hinweg im Depot für sich arbeiten lassen.

Wer nun jedoch ständig neue Aktien kauft und die alten Papiere regelmäßig aus dem Depot wirft, kann niemals eine wirklich langfristig orientierte Anlagestrategie entwickeln. Häufiges Handeln ist kontraproduktiv, weil bei jedem Kauf und Verkauf wieder Kosten in Form von Gebühren entstehen. Zudem verleitet ein solches Übermaß an Aktivität schnell zu riskanten Spekulationen.

4. Nicht Trends hinterherlaufen

Dieser Regel schließt unmittelbar an Punkt 3 an. Trends und Hypes sind ein fester Bestandteil des Aktienmarktes. Analysten und Anleger sind ständig auf der Suche nach dem nächsten großen Ding. Hat eine bestimmte Aktie oder Branche erst einmal Fahrt aufgenommen, dauert es meist nicht lange, bis jeder auf den fahrenden Zug aufzuspringen versucht.
In einer solchen Situation wirst Du gelegentlich die sogenannte FoMo (Fear of Missing Out) spüren. Damit ist die Angst gemeint, sich eine renditeträchtige Anlage durch die Finger gehen zu lassen, während alle anderen profitieren. Die Wahrheit ist jedoch, dass die meisten anderen keineswegs profitieren.

Es liegt in der Natur der meisten Börsenhypes, früher oder später eine Blase zu bilden. Wenn diese schließlich platzt, bleibt ein Großteil der Anleger auf erheblichen Verlusten sitzen.

Das bedeutet nicht, dass Du grundsätzlich die Finger von allen Trend-Aktien lassen solltest. Jedoch solltest Du dafür niemals Deine vorgefertigte Anlagestrategie über den Haufen werfen. Vergiss niemals: Es wird immer wieder günstige Gelegenheiten an der Börse geben. Du kannst daher ruhigen Gewissens einige Trends an die vorüberziehen lassen, ohne wirklich etwas zu verpassen.

5. Nicht alles auf eine Karte setzen

Wenn Du siehst, wie Aktien wie Amazon oder Apple von einem Kursrekord zum nächsten eilen, stellst Du Dir vielleicht die Frage, weshalb Du überhaupt noch irgendwelche anderen Aktien kaufen solltest. Wäre es nicht viel besser, einfach eine richtig gute Aktie zu kaufen und dann ohne Ende Gewinne einzustreichen? Die Antwort darauf lautet: Nein!

Eine der wichtigsten Grundregeln der Börse besagt, dass man niemals alles in ein einziges Wertpapier investieren sollte. So etwas wie die perfekte Aktie gibt es nämlich nicht. Niemand kann die Zukunft vorhersagen. Selbst Unternehmen wie Amazon, die im Augenblick unaufhaltsam erscheinen, könnten irgendwann in eine Krise geraten. Hast Du dann Dein ganzes Geld in diese eine Aktie gesteckt, verlierst Du womöglich einen Großteil Deines Vermögens.

Das eigene Geld in unterschiedliche Aktien aufzuteilen, mag auf den ersten Blick umständlich wirken. Jedoch schützt Du Dich damit vor unvorhergesehenen Kursverlusten. Übrigens bedeutet Diversifikation nicht bloß, in verschiedene Aktien zu investieren. Vielmehr solltest Du auch andere Anlageklassen wie Edelmetalle, Immobilien etc. nicht völlig vernachlässigen, sofern Du die Möglichkeit dazu hast.

6. Nicht mit Schulden anlegen

Schulden können in bestimmten Situationen durchaus nützlich sein. Es kommt jedoch auch immer darauf an, was genau Du mit dem geliehenen Geld machst. Damit in Aktien zu investieren, ist meistens keine sonderlich gute Idee.

An der Börse schwingt letztlich immer ein gewisses Risiko mit. Dementsprechend kannst Du Dir auch niemals hundertprozentig sicher sein, dass Du innerhalb einer bestimmten Frist eine bestimmte Menge an Geld verdient hast. Auch Verluste lassen sich nie komplett ausschließen.

Geld mit Aktien zu verlieren, ist für sich genommen bereits schlimm genug. Handelt es sich dabei jedoch auch noch um geliehenes Geld, kannst Du leicht in finanzielle Schieflage geraten. Auch vom Margin-Handel, welcher von vielen Depotanbietern ermöglicht wird, solltest Du in der Regel besser die Finger lassen.

7. Die Risikobereitschaft sollte vom Alter abhängen

Wie viel Risiko solltest Du bereit sein, an der Börse einzugehen? Einerseits hängt dies natürlich von Deiner jeweiligen Situation ab. Es gibt jedoch auch eine Faustregel, die Dir bei dieser Frage weiterhelfen kann.

In der Regel sollte die Risikobereitschaft nämlich von Deinem Alter abhängen. Wenn Du noch jung bist und viele Jahrzehnte bis zum Ruhestand vor Dir hast, darfst Du ruhig etwas risikofreudiger sein. Gewinne, die in frühen Jahren erzielt worden sind, können im Anschluss über Jahrzehnte hinweg für Dich arbeiten und Dir so noch mehr Rendite einbringen. Überdies kannst Du gelegentliche Verluste in jungen Jahren besser verkraften als unmittelbar vor der Rente.

Dies bedeutet natürlich nicht, dass Du jetzt mit Mitte 20 voll auf Risiko gehen solltest. Ein wertstabiles Basis-Investment und ausreichend Risikomanagement sollten auch in jungen Jahren nicht vernachlässigt werden. Jedoch kann es sich lohnen, auch auf den ein oder anderen Renditebooster zu setzen.

Wenn Du dann älter wirst, solltest Du Dein Portfolio zunehmend in Richtung konservativer Anlagen wie wertstabiler Dividendentitel und Anleihen umschichten. In den Jahren vor dem Ruhestand geht es mehr darum, das aufgebaute Vermögen abzusichern.

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