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Nie mehr in FAANG-Aktien investieren?

Der Bärenmarkt zwingt viele Anleger zum Umdenken und stellt alteingebrachte Denkansätze in Frage. Im vergangenen Jahrzehnt waren es die FAANG-Aktien, die vielen Anlegern eine weit überdurchschnittliche Rendite bescherten. Doch die illustre Mischung der US-Technologie-Unternehmen scheint schon länger nicht mehr unverwundbar. Zahlreiche Aktien liefen 2022 schlechter als der marktbreite Index. Sollte man noch in FAANG-Aktien investieren oder diese in Zukunft lieber meiden?

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Was sind die FAANG-Aktien?  

Der Begriff FAANG etablierte sich in den vergangenen Jahren als Beschreibung für eine Gruppe performancestarker Technologie-Aktien aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Dazu gehören die folgenden Unternehmen:

  • Facebook (mittlerweile Meta)
  • Amazon
  • Apple
  • Netflix
  • Google (mittlerweile Alphabet)

Der Einfluss auf die Aktienmärkte war (und ist) gigantisch. Denn die hohe Dominanz in einzelnen Branchen und die lange Zeit international höchste Marktkapitalisierung bewegten die Indizes.

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Übrigens führte der US-amerikanische Börsenexperte und Moderator Jim Cramer den Begriff 2013 ein – damals waren es noch die FANG-Aktien. Später kam dann noch Netflix hinzu, da er dem Streaming-Giganten ähnlich großes Wachstum zutraute.

Die FAANG-Aktien in 2022

Der S&P 500 Index verlor im laufenden Jahr 19,7 % (Stand 18.12.2022). Demgegenüber büßte der Nasdaq 100 in 2022 sogar 32 % seines Werts ein. Doch wie schlugen sich die FAANG Aktien im Vergleich zu den beiden wohl beliebtesten Vergleichsindizes?

  • Meta: -62 %
  • Amazon: -45 %
  • Netflix: -47 %
  • Apple: -20 %
  • Alphabet: -33 %

Bis auf das wertvollste Unternehmen der Welt Apple performten alle FAANG-Aktien schlechter als die beiden Indizes – sowohl im Vergleich zum S&P 500 als auch zum Nasdaq 100.

Warum fallen die FAANG-Aktien aktuell?  

Die Underperformance einiger FAANG-Aktien im Bärenmarkt ist verschiedenen Aspekten geschuldet. Zunächst einmal ist das makroökonomische Umfeld mit steigender Inflation und daraus resultierenden steigenden Zinsen negativ für Growth-Titel mit höherer Bewertung. Dazu gehören auch die Qualitätsaktien der Big-Tech-Konzerne. Denn diese sind aufgrund ihrer Qualität oftmals hoch bewertet.

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In der Corona-Pandemie boomten die Geschäfte bei Meta, Amazon und Co. Die Belegschaft wurde schnell ausgebaut, die Kosten explodierten. Nun geht das Schreckgespenst der Rezession um. Werbeausgaben werden eingeschränkt, die insbesondere für Alphabet und Meta von so hoher Bedeutung sind.

Mitunter prognostizieren Analysten, dass die FAANG-Aktien schlichtweg an ihre historischen Wachstumsgrenzen stoßen. Die aktuelle Underperformance zum Vergleichsindex ist multikausal – nun kommt es darauf an, ob die makroökonomischen Belastungsfaktoren schwinden und die unternehmensinternen Probleme gelöst werden können.

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Sollte man weiter in FAANG-Aktien investieren?

Doch sollte man FAANG-Aktien in 2022 kaufen oder lieber für die Zukunft meiden? Chancen und Risiken beider Vorgehensweisen auf einen Blick:

Die Chancen

  • Langfristig valide Outperformance
  • Wachstumsstarke Trends (beispielsweise Cloud Computing & Metaverse)
  • Starke Marktstellung und Burggraben
  • Solide Bilanzen
  • Technologieführerschaft und hohe Kompetenz in der Belegschaft
  • Deutlich günstigere Bewertung in 2022
  • Turnaround-Potenzial

Die Risiken

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  • Bereits große Marktanteile erreicht (mögliche Wachstumsgrenze)
  • Unternehmensstruktur wird immer unübersichtlicher
  • Auch gigantische Unternehmen können irgendwann sterben
  • Schwieriges Marktumfeld und drohende Rezession 2023

FAANG Aktien jetzt kaufen? Es kommt drauf an…

In den vergangenen Jahren generierten die Unternehmen überdurchschnittliches Wachstum. Die Aktienkurse explodierten. 2022 kehren wir auf den Boden der Tatsachen zurück. Vor einer Investition muss man das konkrete Unternehmen genau analysieren und nicht einfach auf das sagenumwobene Dogma der FAANG-Aktien vertrauen. Dennoch könnten sich hier erneut lukrative Chancen ergeben.

Apple zeigte zunächst lange die Widerstandsfähigkeit im schwierigen Marktumfeld, leidet aktuell aber unter Lieferkettenproblemen. Die Amazon Aktie könnte für die langfristigen Wachstumschancen günstig bewertet sein, das Gleiche gilt für Alphabet & Meta, die sich je nach Strategie ebenfalls für ein Investment eignen. Letztendlich sollte dem Investieren in die FAANG-Aktien eine fundierte Analyse bevorstehen – denn letztendlich sind die FAANG-Aktien Unternehmen und Wertpapiere wie alle anderen.

Das könnten die neuen FAANG-Aktien werden

Die FAANG-Aktien waren eins die Innovatoren in den USA, denen am Aktienmarkt viel Zukunftspotenzial zugetraut wurde. Zweifelsfrei sind die FAANG-Aktien heute hochwertige Unternehmen, die sich etabliert haben. Der Fokus hat sich verschoben. Aus starkem Growth dürfte in der Zukunft mehr Value werden. Doch welche fünf Aktien könnten zu den neuen FAANG-Aktien mit natürlich dementsprechend neuem Akronym werden, die heute noch am Anfang ihrer möglicherweise fulminanten Entwicklung stehen – erneut disruptiv und lebensverändernd.

Airbnb: Airbnb hat die Art zu Reisen verändert. Mit dem Plattformmodell agiert Airbnb als Vermittler zwischen den Vermietern und Reisenden, als Belohnung gibt es für jede Buchung eine Gebühr von rund 15 %. Dabei liegt der Fokus auf Privatunterkünften, die über Airbnb vermietet werden – ein zukunftsträchtiger Ansatz. Mit „Airbnb Entdeckungen“ stellt man sich breiter auf. Airbnb könnte die Plattform mittelfristig zu dem Ort entwickeln, an welchem man alles bucht, was mit Reisen zu tun hat.

Teladoc Health: Die Teladoc Health Aktie hat es im aktuellen Bärenmarkt hart getroffen. Doch an einem ähnlichen Punkt befanden sich auch mal die FAANG-Aktien. Die Verschuldung ist moderat, Risiken sind dennoch vorhanden. Teladoc Health muss in die Wachstumsspur zurückfinden. Dann könnte hier Großes möglich sein – schließlich ist die Telemedizin noch wenig verbreitet, ähnlich wie die sozialen Netzwerke vor rund 20 Jahren.

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Nvidia: Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von rund 400 Milliarden $ ist Nvidia zweifelsfrei schon ein Schwergewicht der US-amerikanischen Technologiebranche. Dennoch bleibt Zukunftspotenzial vorhanden. Denn als Chipdesigner mit Technologieführerschaft profitiert man von zahlreichen Megatrends wie Künstliche Intelligenz, Automatisierung, New Energy oder Autonomes Fahren. Glauben wir an eine stark digitalisierte Welt könnte Nvidia die wichtigen Halbleiter bereitstellen und damit als Schaufelhersteller für so jede nur erdenkliche Branche der Welt unverzichtbar werden.

DocuSign: DocuSign ist ein spannender Digitalisierer, der in Zukunft Unterschriften digital einfach etablieren möchte. Unternehmen können Zeit sparen und ihre Prozesse effizienter abwickeln. Mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von rund 3 scheint man für weiterhin überdurchschnittliches Wachstum (wenn auch nicht auf Corona-Niveau) moderat bewertet. Zugleich könnte man die starke Kundenbindung nutzen, um erfolgreiches Cross-Selling rund um die Digitalisierung der Geschäftsprozesse zu betreiben.

Pinterest: Social-Media bleibt relevant. Doch dank Metas Probleme könnte man überlegen, die Pinterest Aktie zu kaufen. Im schwierigen dritten Quartal generierte man weiterhin ein solides Wachstum, obgleich man beim Nettoergebnis wieder leicht in die roten Zahlen rutschte. Die Monetarisierung der Nutzer konnte man zweistellig steigern. Zugleich könnte es Pinterest endlich schaffen, eine E-Commerce-Strategie zu implementieren, die dann möglicherweise zu einer Neubewertung der Aktie führen würde.  

Daniel Robrecht
Daniel Robrecht
Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich meinen Fokus auf die Finanzwelt gerichtet. Seitdem schreibe ich täglich für unterschiedliche Plattformen über Themen rund um Aktien, ETFs, Kryptos und Investieren.

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