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Green-Tech-Aktien mit Potenzial – Diese Entwicklungen sollten Anleger jetzt im Blick behalten

Green-Tech-Aktien befinden sich mittlerweile wieder spürbar im Aufwind. Das Bestreben, mittel- bis langfristig unabhängig von russischen Energielieferungen zu werden, dürfte dem Ausbau erneuerbarer Energien wieder neuen Schub verleihen. Für Anleger ergibt sich hierdurch derzeit die Möglichkeit, in einem ansonsten eher kriselnden Markt zu profitieren.

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Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine sind die Kurse zahlreicher Green-Tech-Aktien regelrecht explodiert. Auch wenn in den ersten Kriegswochen viel Aktivismus in der Luft lag, dürften die Bestrebungen, den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben, vermutlich von Dauer sein.

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Untermauert wird dies von einer Reihe neuer Gesetzespakete. So soll das hiesige Osterpaket den Ausbau von Wind- und Solarenergie deutlich vereinfachen und beschleunigen. Zahlreiche andere westliche Länder haben bereits vorgelegt oder dürften auf absehbare Zeit nachziehen.

Zu den Profiteuren des neuen Eifers beim Ausbau erneuerbarer Energien dürfte eine große Bandbreite an Green-Tech-Aktien gehören. Viele von diesen mussten noch im vergangenen Jahr teils kräftige Kursverluste einstecken. Einerseits hat sich dadurch für Anleger vielfach eine besonders günstige Einstiegsgelegenheit ergeben. Gleichzeitig sollten die Kursturbulenzen bei Green-Tech-Aktien in 2021 aber auch zur Vorsicht gemahnen. Oftmals folgt auf den Hype der Absturz.

Auch wenn es angesichts des breiten politischen und wirtschaftlichen Konsens derzeit unwahrscheinlich ist, dass der von vielen ersehnte Aufschwung erneuerbarer Energien in den kommenden Jahren ausbleiben sollte, so ist doch nicht klar, welche Green-Tech-Aktien in Zukunft im besonderen Maße zu den Gewinnern zählen werden.

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Chance und Risiko bei Wind-Aktien

Die Nordex-Aktie (ISIN: DE000A0D6554, Aktie kaufen*) steht sinnbildlich für das Auf und Ab, welches Greent-Tech-Aktien widerfahren ist. Nachdem das Papier 2020 und im Frühjahr 2021 von einem Kursrekord zum nächsten geklettert war, folgte ab April 2021 ein jäher Absturz.

Obwohl das Unternehmen praktisch zeitgleich mit dem Kriegsausbruch die Schließung einer seiner Fertigungsanlagen verkündet hatte, war der Aktienkurs in den folgenden Tagen zum ersten Mal seit Langem wieder deutlich nach oben geklettert. Was folgte, war eine Kursachterbahnfahrt.

Aktuell kämpft das Unternehmen mit den Folgen eines Cyberangriffs. Auf der Positivseite konnte man allerdings zuletzt einen Auftrag über 23 Turbinen vermelden. Das große Problem von Nordex dürfte jedoch weiterhin die Marge bleiben. Solange es dem Unternehmen nicht gelingt, sich hier zu bessern, könnte der Aufschwung bei den Green-Tech-Aktien weitgehend an Nordex vorbeigehen.

Spürbar besser läuft es derzeit für ABO Wind (ISIN: DE0005760029). Das Projektentwicklungsunternehmen für Erneuerbare-Energie-Anlagen hatte 2021 einen Nettogewinn von 13,8 Millionen Euro erzielt und damit die Analystenprognosen sogar noch leicht übertroffen.

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Auch der weitere Ausblick lässt hoffen. Derzeit beläuft sich das Volumen der Projekt-Pipeline auf 19 Gigawatt. Der Anteil an deutschen Projekten liegt hierbei derzeit gerade einmal bei 1,9 GW. Die neue Offensive beim Ausbau der erneuerbaren Energien könnte hier in den kommenden Monaten und Jahren jedoch noch zu einer spürbaren Steigerung führen.

Es ist dementsprechend wenig verwunderlich, dass die ABO-Wind-Aktie derzeit stark im Trend liegt. Nachdem das Papier zwischen November und dem 24. Februar starke Einbußen hatte verkraften müssen, geht es seitdem wieder steil bergauf. Seit Kriegsausbruch ist der Aktienkurs um 38,6 Prozent gestiegen. Die Analysten raten derweil weiterhin zum Kauf der Aktie.

Solar-Aktien mit starken Kursgewinnen

Auch bei den Solar-Aktien ging es seit Ende Februar vielfach spürbar bergauf. So konnte beispielsweise die JinkoSolar-Aktie (ISIN: US47759T1007, Aktie kaufen*) seit Kriegsbeginn um 37,5 Prozent zulegen. Dabei konnte der chinesische Solarzellenhersteller bereits im zurückliegenden Jahr mit einem starken Wachstum glänzen.

So hat man im 4. Quartal 2021 einen Umsatz von 2,57 Milliarden Dollar eingefahren – ein Plus von 73,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Angetrieben wurde das Wachstum dabei in erster Linie vom heimischen Markt. In Zukunft könnten sich für JinkoSolar allerdings auch in Übersee wieder vermehrt Wachstumsmöglichkeiten ergeben.

Ebenfalls deutlich nach oben ging es zuletzt für SMA Solar (ISIN: DE000A0DJ6J9, Aktie kaufen*). Der deutsche Hersteller von Wechselrichtern für Photovoltaikanlagen sah sich in den letzten Jahren einer recht schwierigen Marktsituation ausgesetzt. Dennoch war es dem Unternehmen gelungen, seinen Umsatz weitgehend stabil zu halten.

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Nun könnte sich das Blatt für SMA Solar jedoch deutlich zum positiven wenden. Nicht nur, könnten in den kommenden Jahren deutlich mehr Aufträge winken. Die Arbeit an einer eigenen Energiemanagement-Plattform für Smart-Homes und den Industriemarkt soll demnächst Früchte tragen. Damit beabsichtigt SMA Solar, offensiv auf dem Markt anzugreifen.

Diese Wärmepumpe Aktien könnten jetzt profitieren

Die SMA-Solar-Aktie hat seit Kriegsbeginn um 52,6 Prozent zulegen können. Damit zählt man derzeit zu den besten Green-Tech-Aktien überhaupt. Das weitere Wachstumspotenzial in den kommenden Jahren könnte dabei ganz immens sein.

Einer Erhebung zufolge planen derzeit 25 Prozent aller Haushalte, die bisher noch keine Solarenergie nutzen, in den kommenden 12 Monaten umzusteigen. Angesichts der Tatsache, dass derzeit lediglich 16 Prozent der Hausbesitzer hierzulande eine Solaranlage besitzen, erscheint die Zahl der möglichen Aufträge in naher Zukunft gerade zu außerordentlich hoch zu sein.

Florian Schulze
Florian Schulze
Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. Aktien sind seine Leidenschaft.

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