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Die 5 renditestärksten Tabak-Aktien fürs Depot

Um Tabak-Aktien scheiden sich die Geister. Während die einen Anleger auf die günstigen Tabak-Aktien setzen, um eine beträchtliche Dividende zu erhalten, meiden andere Investoren eine ganze Branche. In kaum einem anderen Bereich stehen sich Freund und Feind der Tabak-Aktien derartig unversöhnlich gegenüber.

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Zweifelsfrei bietet der Tabak-Sektor jedoch auch beträchtliche Chancen, wenn man Aktien mit einer günstigen Bewertung kaufen möchte. Zudem gibt es auch zukunftsorientierte Unternehmen, die möglicherweise die Tabak-Giganten der Zukunft werden?! Im folgenden Beitrag schauen wir uns fünf Tabak-Aktien für das Depot an und beantworten die Frage, ob man die Aktien kaufen sollte.

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British America Tobacco Aktie

Im laufenden Jahr stieg die Tabak-Aktie British American Tobacco bereits um über 20 % und performte damit deutlich stärker als der Gesamtmarkt. Im letzten Jahr stieg der Aktienkurs sogar um 35 %. Dennoch ist die British America Tobacco Aktie weiterhin nicht teuer bewertet.  Mit einem aktuellen KUV von weniger als 3 und einem KGV von rund 11 notiert die Aktie unter ihrem historischen Durchschnitt. Zudem gibt es für Dividenden-Investoren eine jährliche Gewinnausschüttung von über 8 %. Damit dürften seitwärtslaufende Kurse verkraftbar sein. 

Philip Morris International

Wenn es um Tabak-Giganten geht, darf auch Philip Morris nicht fehlen. Denn das US-Unternehmen ist nach der Marktkapitalisierung der weltweit größte Hersteller von Tabakprodukten. Beispielsweise gehört mit Marlboro die wohl bekannteste Marke der Welt zu Philip Morris. Mittlerweile gehört auch IQOS zum Unternehmen. Dieses Segment entwickelte beispielsweise die beliebten HEETS, die in einen Verdampfer eingelegt werden. Die Dividendenrendite liegt aktuell über 5 %. Mit einem KGV von 18 und einem KUV von über 5 ist Philip Morris nicht ganz so günstig wie die BAT Aktie. Dafür erwarten die Analysten auch für die nächsten Jahre leicht steigende Umsätze und Gewinne.

22nd Century Group 

Nicht wirklich bekannt ist die 22nd Century Group Aktie. Mit einer Marktkapitalisierung von weniger als 400 Millionen US-Dollar handelt es sich um ein US-amerikanisches Small-Cap. Trotz Zukunftsvision und Hype-Potenzial ist der Aktienkurs in den vergangenen 365 Tagen um die Hälfte eingebrochen. Doch vielleicht ergibt sich für spekulative Anleger nun eine Chance, auf die Zukunft des Rauchens zu wetten.

Das Pflanzen-Biotech-Unternehmen verfolgt die Mission, die durch das Rauchen verursachten Gesundheitsschäden zu verringern. Hier sollen Tabakpflanzen gentechnisch verändert werden, sodass diese weniger Nikotin erhalten. Zugleich wird Tabak mit einem deutlich geringeren Teer-Gehalt produziert. Mit den Tochtergesellschaften von 22nd Century Group ist das Unternehmen auch im Bereich Rauchentwöhnung oder Cannabis unterwegs.

Swedish Match Aktie

Das schwedische Unternehmen Swedish Match AB zeigte sich zuletzt wenig verändert. Das 1917 gegründete Unternehmen hat 1992 die Svenska Tobaks AB in den Konzern aufgenommen. Die spannende Produktpalette reicht von Kautabak über Snus bis hin zu Streichhölzern und Feuerzeugen. Heute stellt Swedish Match mit seiner Tabaksparte die Produkte in über 15 Ländern her und vertreibt diese in mehr als 150 Ländern. Der Großteil der Gewinne stammt aus dem Segment Zigaretten, im Anschluss kommen Snus und Schnupftabak. 

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Turning Point Brands  

Auf Jahressicht verlor das Unternehmen Turning Point Brands rund ein Viertel seines Werts. Dennoch steht seit dem Börsengang eine Rendite von über 200 % für das Tabak-Unternehmen aus den USA zu Buche. Mit dem erst im Jahr 2004 gegründeten Unternehmen können Anleger eine weitere Tabak-Aktie in ihr Portfolio aufnehmen. Denn Turning Point Brands setzt nicht auf die herkömmlichen Zigaretten, sondern verfolgt einen innovativen Ansatz. Schnupf- und Kautabak, Rauchprodukte sowie New-Gen-Tabakprodukte (Dampfprodukte oder CBD) sind Säulen des Geschäftsmodells. Wer keine herkömmliche Tabak-Aktie im Depot haben möchte, findet mit Turning Point Brands eine moderne Alternative.

Sollte man Tabak-Aktien fürs Depot kaufen? 

Ob Anleger selbst Tabak-Aktien fürs Depot kaufen sollten oder nicht, muss jeder selbst entscheiden. Zweifelsfrei erlebten Tabak-Aktien eine neue Welle der Zustimmung, da viele Anleger auf die günstigen Bewertungen aufmerksam wurden. Eine Sektor-Rotation von Growth zu Value kam den Tabak-Aktien zugute.

Nichtsdestotrotz sind fernab ethischer Bedenken der gesamten Branche zahlreiche Risiken immanent. Denn die Werbung für Tabak wird mehr eingeschränkt, gesetzliche Restriktionen nehmen zu. Dazu wird ein konkurrierender Markt rund um E-Zigaretten und Co. aufgebaut. Unternehmen verspüren einen zunehmenden Druck im Markt und stagnieren auf operativer Ebene. Langfristig könnte bei Fortsetzen dieser Entwicklung auch eine heute noch beträchtliche Dividende die Entwicklung nicht kompensieren.

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Spannend dürfte es somit sein, die Entwicklung der Tabak-Aktien genau zu beobachten. Denn auch diese müssen sich zukunftsorientiert aufstellen und neue Themenfelder bedienen. Beispielsweise hat British America Tobacco in Cannabis investiert und vielleicht ja langfristig einen neuen Wachstumsmarkt gefunden.

Ein Investment in Tabak stellt für zahlreiche Anleger ein No-Go dar. Andere Investoren wiederum nutzen die Chancen, die die Branche bietet. Keine Frage: Es herrscht große Unklarheit darüber, ob der Kauf von Tabak-Aktien vertretbar oder doch moralisch fragwürdig ist.

Welche Gründe sprechen also für ein Investment in dampfende Güter? Und: Handelt es sich bei ihm wirklich um eine sündige Angelegenheit mit hohem Rendite-Potenzial? Wir klären auf!

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Mehr Gewinn trotz sinkender Absatzzahlen: das schafft nur die Tabak-Branche

Wer einen Blick auf die Umsatzzahlen von Altria, Philip Morris, British American Tobacco, Imperial Brands oder Japan Tobacco wirft, erkennt sofort: Weltweit wird immer weniger geraucht. Das liegt einerseits am steigenden Bewusstsein für die eigene Gesundheit. Andererseits spielt auch der finanzielle Faktor eine Rolle. Gleiches gilt für den Ruf des Glimmstängels. So gilt insbesondere unter Jugendlichen längst nicht mehr, dass rauchen cool sei. Das Gegenteil ist vielmehr der Fall – mit steigender Tendenz.

Trotz der seit vielen Jahren rückläufigen Zahlen macht die Branche dennoch gute Gewinne. Dies liegt nicht zuletzt an den Preissteigerungen, die sie in unregelmäßigen Abständen durchsetzen kann. Im Schnitt betragen sie circa 5 % pro Erhöhung. Die Kundenreaktion darauf? Oft genervt, aber dennoch kaufbereit. Denn: Rauchen ist eine Sucht. Und das bringt die Frage nach der moralischen Vertretbarkeit eines Investments in Tabak-Aktien auf den Schirm.

Aktien von Tabak-Unternehmen – Sünde oder Rendite-Turbo?

Ebenso wie der Aktienkauf von Waffenherstellern, Ölkonzernen oder Alkoholanbietern spaltet die Tabak-Frage die Gemüter. Für manche Investoren ist der Handel entsprechender Wertpapiere moralisch definitiv vertretbar. Schließlich werde niemand zum Rauchen gezwungen. Andere Anleger möchten die Branche schlicht nicht unterstützen – zu groß sei ihr Einfluss, zu gravierend die gesundheitlichen Folgen.

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Wer bringt nun die besseren Argumente ins Spiel?

Prinzipiell kann es auf die Frage nach Sünde oder Segen keine pauschale Antwort geben. Jeder Investor muss für sich selbst entscheiden, ob er oder sie in Tabak investieren möchte. Dies gilt selbstverständlich für jedes Asset – unabhängig der Branche. Wer hierbei auf Moral pocht, sollte sich in jedem Fall bewusst sein: Je nach persönlicher Einstellung wird sich bei den meisten börsennotierten Unternehmen mindestens ein No-Go in Sachen Kauf-Kriterium finden lassen.

Ein bekanntes Beispiel hierfür ist McDonalds. Ebenso wie Tabak ist dieser Wert antizyklisch. Ob die Waren munden oder nicht – gesund sind sie zu einem großen Teil ebenfalls nicht. Zusätzlich bietet der Fast-Food-Riese eine breite Auswahl an Getränken bekannter Hersteller an. Darunter Nestlé und Coca-Cola, die von nicht wenigen Investoren als ebenso moralisch fragwürdiges Investment angesehen werden. Dennoch scheint ein Aktienkauf des großen gelben Ms mit einem leichteren Gewissen vertretbar zu sein. Vor allem in Verbindung mit den beliebten ETFs fällt dies noch stärker ins Gewicht.

Gute Gründe für den Kauf von Tabak-Aktien

Zwar wird weltweit immer weniger geraucht, doch die Gewinne steigen. Das ist je nach Betrachtungsweise nur ein guter Grund, der für ein Investment in Tabak spricht. Darüber hinaus gefällt an der Branche vor allem auch der geringe Wettbewerb. Neben den fünf genannten Konzernen ist zukünftig nicht zu erwarten, dass eine Disruption die Industrie in ihren Grundfesten erschüttert. Das gibt Anlegern eine gewisse Sicherheit, was ebenso für den Sucht-Faktor von Tabak gilt. Denn: Raucher bleiben ihrer Marke häufig über viele Jahre hinweg treu. Preissteigerungen sind in der Regel nichts, was sie zum konkurrierenden Produkt greifen lässt. Im Vergleich zu anderen Branchen lässt sich ein Trend also zumindest erahnen.

Dabei darf in Sachen Tabak auch nie der Faktor Lebenslust vergessen werden. Schließlich handelt es sich bei Zigaretten und Co. nicht ohne Grund um ein sogenanntes Genussmittel. Dies trifft ebenso auf Alkohol zu. Befindet sich die Wirtschaft in einem Abschwung, gönnen sich Raucher dennoch ihre Tabakwaren als kleinen Luxus für zwischendurch. Wird sich das zukünftig ändern? Das verraten die Nachteile eines Investments womöglich.

Die bestehenden Risiken eines Investments in die Tabak-Branche

Neben den weltweit sinkenden Absatzzahlen ist die Tabakindustrie eine Branche, die intensiv reguliert wird. So ist nicht auszuschließen, dass gewisse Erzeugnisse zukünftig verboten werden könnten. Menthol-Zigaretten sind hierfür ein Paradebeispiel. Auch eine Deckelung oder gar ein Verbot bestimmter Inhaltsstoffe ist möglich. Diese Risiken sollten Anleger kennen, bevor sie sich einen der Werte ins Depot legen.

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Wer die Charts der Unternehmen betrachtet, erkennt zudem einen Trend. Dieser geht unübersehbar in eine Richtung – nämlich nach unten. Bei einem Turnaround kann es sich also um eine echte Chance für Rendite-Jäger und Freunde üppiger Dividenden handeln.

Dennoch sollte niemand unüberlegt zugreifen. Denn was einmal oben war, kann auch unten bleiben. Zahlreiche Fallen Angels mahnen an dieser Stelle zur Vorsicht.

Ein Investment in Tabak bleibt Geschmacksache

Ist der Kauf von Tabak-Aktien moralisch vertretbar? Diese Frage lässt sich nur individuell beantworten. Gleiches gilt für die Gründe, die für einen Platz im Depot sprechen. Dabei sind die Werte mit rauchender Note keinesfalls ein No-Brainer. Ob sie zukünftig steigen werden, lässt sich schlicht nicht vorhersehen. Deren Performance bleibt in jedem Fall unvorhersehbar.

Mit viel Fantasie sollte sich jeder Anleger also eine eigene Meinung zum Investment in Tabak bilden. Die Branche wird auch zukünftig die Gemüter spalten – und dies nicht nur bei der Frage nach der Moral.

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Daniel Robrecht
Daniel Robrecht
Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich meinen Fokus auf die Finanzwelt gerichtet. Seitdem schreibe ich täglich für unterschiedliche Plattformen über Themen rund um Aktien, ETFs, Kryptos und Investieren.

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