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Fünf Branchen, die in keinem Aktiendepot fehlen dürfen

Für ein ausgewogenes Depot sollten Anleger in unterschiedliche Branchen investieren. Schließlich kommt es am Aktienmarkt immer wieder zu Krisen, die oftmals nur einzelne Branchen erfassen. Wenn man das Depot über verschiedene Branchen hinweg diversifiziert, lassen sich Risiken begrenzen.

Dieser Ansatz schließt gar nicht aus, dass man bestimmte Unternehmen stärker gewichtet. Wer in der Zukunft auf Technologie und Wachstum setzen möchte, kann die Technologiebranche stärker gewichten. Wer demgegenüber auf solides Wachstum und Zukunftsfähigkeit setzt, investiert beispielsweise stärker in den Gesundheitssektor.
Im folgenden Beitrag geht es um fünf Branchen, die in keinem Aktien-Depot fehlen dürfen. Mit diesen Branchen decken Anleger wichtige Bereiche der Wirtschaft ab, um langfristig erfolgreich und diversifziert zu investieren.

Gesundheit

Die erste Branche ist der Gesundheitssektor. Schließlich handelt es sich bei der Gesundheitsbranche um einen attraktiven Markt. Diese eignet sich ideal für langfristige Investoren. Schließlich scheint es wenig wahrscheinlich, dass die Bedeutung von Gesundheit in den nächsten Jahrzehnten abnimmt – im Gegenteil.
Verschiedene Megatrends sollten für eine steigende Nachfrage im Gesundheitssektor sorgen. Da wäre zum einen der demografische Wandel und das weltweite Bevölkerungswachstum. Wenn es mehr Menschen und eine ältere Bevölkerung gibt, steigt die Nachfrage nach Dienstleistungen der Gesundheitsindustrie. Zugleich steigt der Wohlstand in den Schwellenländern. Die dortigen Gesundheitssysteme befinden sich noch lange nicht auf unseren Qualitätsstandards. Folglich dürften Milliarden-Investitionen in den nächsten Jahrzehnten anstehen.

Zugleich ist die Gesundheitsbranche vielfältig. Es ist somit möglich, innerhalb des Sektors weiter zu diversifizieren. Beispielsweise gibt es Krankenversicherer und Apotheken – stationär als auch online. Krankenhausbetreiber, Pharmakonzerne oder Biotechnologieunternehmen eignen sich ebenfalls für ein Investment.

Finanzen

Bei der Finanzbranche handelt es sich um eine konservative Wahl für viele Anleger. Meist wächst die Finanzbranche im Durchschnitt mit der Weltwirtschaft. Aufgrund von Finanzkrise und kaum durchschaubaren Bilanzen meiden viele Anleger die Finanzbranche. Dabei bietet diese eine einzigartige Chance zur Diversifikation.

Zugleich besteht der Sektor aus weit mehr als herkömmlichen Banken. Banken sind das Paradebeispiel für den Finanzsektor. Doch auch Versicherungen gehören standardmäßig in diesen Bereich. Darüber hinaus sind Börsen, innovative Payment-Dienstleister oder die Kreditkartenanbieter ebenfalls spannende Investments.

Aktuell befindet sich die Finanzbranche in einem Wandel. FinTechs disruptieren die Finanzwelt. Kryptowährungen, Neo-Broker, Digitales Payment oder die Blockchain könnten einen ganzen Sektor in der Zukunft verändern. Dies sollten sich Anleger immer wieder vor Augen führen, wenn sie in die Finanzbranche investieren.

Technologie

Aktuell ist der Technologiesektor der größte Sektor im Welt-Index. Der MSCI World wird immer technologiegeprägter, da die Technologiebranche deutlich stärker als die gesamte Wirtschaft wächst. Schließlich befindet sich der technologische Wandel erst am Anfang. Zugleich lässt sich kaum erahnen, welche Technologien uns in 10, 20 oder 30 Jahren begleiten. Somit ist es für Anleger besonders wichtig, aktuelle Trends zu begreifen und stets die Entwicklung des eigenen Unternehmens im Blick zu behalten. Große Burggraben und Netzwerkeffekte können die Wettbewerbsfähigkeit dauerhaft erhöhen.

Die Technologiebranche ist vielfältig. Zum einen gehören Hardware-Hersteller in diesen Sektor, die beispielsweise Netzwerktechnik, Computer, Drucker oder sonstige IT-Hardware herstellen. Zum anderen sind es die modernen Software-Anbieter, die die Technologiewelt prägen. Vermehrt setzen die Unternehmen heute auf die Cloud. Darüber hinaus sind auch Halbleiterunternehmen im Sektor enthalten, die von hoher Relevanz für die gesamte Technologiebranche sind. Schließlich funktioniert ohne die Mikrochips kaum eine Technologie.

Megatrends wie Künstliche Intelligenz, Internet der Dinge, Cloud Computing, Automatisierung und Co. prägen aktuell die Technologiewelt. Für Investoren ergeben sich aus dem rasanten Wandel Chancen und Risiken zugleich.

Energie

Der Energie-Sektor wächst mittlerweile im Durchschnitt langsamer als die Weltwirtschaft. Der Trend zur sparsamen Nutzung von Energie geht nicht spurlos an den Unternehmen vorbei. Zugleich handelt es sich beim Energiesektor tendenziell um eine eher zyklische Veranstaltung, die von der Entwicklung der Konjunktur abhängig ist.

Allerdings ist Energiekonzern nicht gleich Energiekonzern. Vielmehr gibt es deutliche Unterschiede. Zum einen gibt es Unternehmen, die im Bereich fossile Energieträger tätig sind. Diese Unternehmen fördern Öl und Gas. Zum anderen sind immer mehr Unternehmen im Bereich Erneuerbare Energie tätig und beschäftigen sich mit Wasserkraft, Sonnenenergie und Co. Diese wachsen deutlich stärker – der Trend geht zu erneuerbaren Energien, um die Ressourcen der Erde zu schützen. Zudem gibt es im Energiesektor auch die Versorger, die den Strom direkt zu den Haushalten befördern.

Die Energie-Welt befindet sich in einem Wandel. Erneuerbare Energien werden gefördert und von den Anlegern geliebt. Demgegenüber verlieren die fossilen Energieträger zunehmend an Bedeutung.

Konsumgüter

Mit der Konsumgüterindustrie bringen Anleger mehr Stabilität in das eigene Depot. Schließlich werden die Menschen immer weiter konsumieren, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Dabei gibt es sowohl zyklische als auch nicht-zyklische Konsumgüter. Die zyklischen Produkte hängen von der Entwicklung der Wirtschaft ab und werden in Krisenzeiten weniger nachgefragt. Demgegenüber sind die nichtzyklischen Produkte ein echter Selbstläufer – schließlich brauchen die Menschen immer Lebensmittel, Körperpflege und Co.

Dennoch befindet sich auch die Konsumgüterwelt in einem Wandel. In der westlichen Welt stagniert das Wachstum. Konsumgüterunternehmen können nur noch in den Schwellenländern punkten. Zugleich gewinnt der E-Commerce auch hier an Bedeutung. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei dem Konsumgütersektor um eine Branche, die dem Depot viel Stabilität verleiht. Zugleich kommen insbesondere Dividenden-Investoren auf ihre Kosten, da hier traditionell viele Dividendenzahler unterwegs sind.

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