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Fünf Beispiele, wie du dein Geld an der Börse fast sicher verlierst

Viele Deutsche bringen die Börse mit Spekulation, Risiko und Totalverlust des eigenen Vermögens in Verbindung. Obgleich sich das Denken zahlreicher Anleger in den letzten Monaten geändert hat, sind die Vorbehalte dennoch verbreitet. Dabei vernachlässigen die deutschen Sparer die Realität. Denn langfristig bietet der Aktienmarkt sowohl die beste Rendite als auch ein relativ geringes Risiko. Wer breit gestreut und über viele Jahre in Aktien investiert war, hat in der Vergangenheit immer eine positive Rendite erzielt.

Schließlich hatten alle Börsencrashs eines gemeinsam – sie waren nur temporär. Im Anschluss kletterten die Indizes auf neue Höchstkurse und erholten sich schnell vom teilweise dramatischen Einbruch.

Dennoch müssen wir den Börsen-Skeptikern ein Zugeständnis machen. Es ist zwar nicht die Regel. Dennoch ist es möglich, an der Börse sein Geld zu verlieren, wenn man sich nicht wirklich schlau anstellt.

Im folgenden Beitrag findest du fünf Beispiele, wie du dein Geld an der Börse fast sicher verlierst. Im Umkehrschluss kannst du fast sicher Geld mit Aktien verdienen, wenn du die grundlegenden Prinzipien beherzigst und die folgenden fünf Situationen tunlichst vermeidest.

Emotional entscheiden (Gier und Angst)

Im wirklichen Leben muss es nichts Schlechtes sein, wenn man den Emotionen ab und an freien Lauf lässt. Doch an der Börse steigt das Verlustrisiko ins Unermessliche, wenn du emotional handelst. Besonders das Emotionspaar Gier und Angst sind ständiger Begleiter der Aktionäre. Je besser dein Finanz-Mindset ist, desto weniger verleiten dich Angst und Gier zum Handeln.

Schließlich wird es zwangsläufig vorkommen, dass du eine Korrektur oder sogar einen Crash am Aktienmarkt miterlebst. Ängstliche Anleger ziehen dann die Reißlinie, verkaufen ihre Aktien und wenden dem Aktienmarkt möglicherweise den Rücken zu – mit hohen, realisierten Verlusten. Demgegenüber kann Gier ebenfalls hohe Verluste bringen. Wer immer nur der Gier folgt, geht enorme Risiken ein. Schließlich ist die Rendite eine Art Risikoprämie für Aktionäre. Gierige Menschen wollen eine exorbitante Rendite und erhöhen das Risiko deutlich – dies geht nur bei den wenigsten Anlegern dauerhaft gut.

Alles auf eine Karte setzen

„All in“ – mit diesem Fehler erhöhst du deine Chancen beträchtlich, dass du dein Geld an der Börse verlierst. Man stelle sich vor, du findest das beste Unternehmen der Welt, das überraschenderweise günstig bewertet ist. Hier ergibt sich für dich die Megachance des Jahrhunderts. Im Gedanken bist du bereits Millionär und liegst mit einem Cocktail auf einer einsamen Südseeinsel. Da aus deiner Perspektive die Chancen derart groß sind, setzt du alles auf eine Karte. Das kann dir dein ganzes Vermögen kosten. Das Gleiche gilt, wenn eine bestimmte Position besonders stark übergewichtet ist. Nichts spricht gegen eine unterschiedliche Gewichtung im Portfolio. Doch Anleger sollten berücksichtigen, dass die Rendite an der Börse nicht sicher planbar ist.

Dies haben erst im Fall Wirecard zahlreiche Anleger schmerzhaft gemerkt, die das deutsche Unternehmen als Top-Aktie gen Himmel lobten. Immer wieder kauften sie Anteilsscheine nach und verschafften dem Unternehmen ein höheres Gewicht im Portfolio. Das Ende vom Lied ist bekannt – ehemalige Aktionäre sitzen auf hohen Verlusten. Diversifikation heißt das Mittel der Wahl!

Blind Empfehlungen vertrauen

Nicht selten glauben Anleger an der Börse leichtgläubig den Empfehlungen von Analysten, vermeintlichen Experten oder Finanz-Bloggern. Doch nicht immer ist alles Gold, was glänzt. Zum einen hat manch ein selbsternannter Experte nicht das Know-how, das für eine langfristig überdurchschnittliche Rendite notwendig ist. Zum anderen passt nicht jede Aktie in jedes Portfolio. Wer blind Empfehlungen vertraut und die Unternehmen nicht versteht, geht ein hohes Risiko ein, einen Teil seines Vermögens zu verlieren.

Nicht vernünftig analysieren

Vor jedem Investment steht eine vernünftige Analyse. Mit dieser stellen Anleger sicher, dass sie auch in Krisenzeiten dem Unternehmen vertrauen, das Geschäftsmodell zukunftsfähig ist und man etwaige Risiken frühzeitig erkannt hat. Wer nur nach Gefühl oder Hörensagen seine Aktien kauft, geht unnötige Risiken ein. Denn letztendlich ist eine Aktie die Beteiligung an einem Unternehmen. Folglich sollte man das Unternehmen bestmöglich kennen lernen, um Risiko und Erfolgspotential neutral einschätzen zu können.

FOMO

Viele Anleger kennen die gute FOMO – die fear of missing out. Ein Hype macht am Aktienmarkt die Runde und schon möchte man direkt aufspringen. Denn augenscheinlich werden alle Menschen in der Umgebung reich, während man selbst nicht Cannabis, Wasserstoff und Co. als bahnbrechende Entwicklung identifiziert hat. Zwar mögen einige Hypes ihre langfristige Berechtigung haben. Allerdings sollten Anleger niemals in kurzfristige Übertreibungen hineinkaufen. Oftmals kommen die Kurse wieder deutlich zurück und die FOMO hat Rendite gekostet.

AktienNews24
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