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Zins-Hammer bei Trade Republic – Ziehen Scalable Capital und Smartbroker nach?

Es war ein Paukenschlag unter den Neobrokern: Das Finanzunternehmen Trade Republic hat angekündigt, ab sofort 2% Zinsen p.a. auf das Guthaben auf dem Verrechnungskonto seiner Kunden zu zahlen. Diese Neuerung gilt sowohl für Neu- als auch Bestandskunden, die Zinsen werden monatlich ausgezahlt.

Trade Republic steigt in den Zinskampf ein

Das Verrechnungskonto von Trade Republic* dient als Verbindung zwischen Bankkonto und Depot und ermöglicht es den Kunden, Wertpapiere zu kaufen und zu verkaufen. Die Zinsen auf das Verrechnungskonto stellen einen attraktiven Anreiz für Anleger dar, ihr Geld bei Trade Republic anzulegen.

Mit dieser Neuerung steigt Trade Republic in einen Zinskampf mit etablierten Banken ein. Einige heimische Anbieter bieten ähnlich hohe Zinsen wie Trade Republic, darunter die Consorsbank mit 2,1% für Neukunden (begrenzt auf sechs Monate) und die ING mit 2% (begrenzt auf vier Monate).

Scalable Capital verweist auf Staatsanleihen-ETFs

Durch die Bewegung am Markt geraten auch andere Neobroker unter Druck. Eine Sprecherin von Scalable Capital* teilte auf Nachfrage gegenüber AktienNews24 mit: „Anlegende können bei Scalable Capital von attraktiven Zinsen profitieren. So bieten ETFs auf kurzfristige deutsche Staatsanleihen aktuell eine Rendite von 2,01% p.a.“

Wird es bei Scalable Capital auch Zinsen geben?

Bei der Frage, ob Scalable Capital seinen Kunden in Zukunft auch klassische Zinsen auf ihr Guthaben zahlen wird, heisst es: „Weitere attraktive Zinsangebote sind in Planung. Aufgrund der hohen Inflation raten wir allen langfristig orientierten Anlegenden weiterhin zur Investition in Aktien und Unternehmensanleihen – direkt oder in Form von ETFs.“

Smartbroker plant aktuell nicht, Zinsen zu zahlen

Auch beim Depot-Anbieter Smartbroker* sieht man sich nicht zu einer schnellen Reaktion im Kampf um die Kunden genötigt.

Thomas Soltau, Vorstand der Smartbroker AG sagte gegenüber AktienNews24 auf Nachfrage: „Aktuell planen wir so etwas nicht und selbst wenn, dann würden wir diese Änderungen erst mit dem Start von Smartbroker 2.0 einführen. Entsprechende Überlegungen zum Thema Zinsen sind natürlich vorhanden, zumal wir grundsätzlich immer versuchen, etwaige Kostenvorteile an unsere Kunden weiterzugeben. Unser Ziel ist es, eine sehr gute All-In-One-Lösung zu schaffen. Konkrete Angaben zur weiteren Planung können wir im Moment aber leider nicht machen.“

Fachredaktion
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