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5 unangenehme Wahrheiten über das Investieren an der Börse 

Der Aktienmarkt bietet uns Investoren zahlreiche Vorteile. Denn langfristig ist die Assetklasse unbestritten das Mittel der Wahl, wenn man die maximale Rendite erzielen möchte. Darüber hinaus ist der Aktienmarkt transparent und leicht zugänglich. Dank ETFs können Anleger mit geringem Aufwand und kaum zusätzlichen Kosten in Aktien investieren. Dafür ist kaum Wissen erforderlich, das regelmäßige Lesen von Börsennews und Aktienmagazinen ist für passive Investoren kein Muss. Dennoch ist nicht alles Gold, was glänzt – es gibt auch einige Nachteile an der Börse. Im folgenden Beitrag geht es um fünf unbequeme Wahrheiten über das Investieren an der Börse.

Kurzfristig kann es auch bergab gehen!

Zunächst sollten sich Anleger vor Augen führen, dass es kurzfristig an der Börse auch mal kräftig bergab gehen kann. Das Positive ist: Langfristig steigen die Aktienmärkte weiter. Dafür gibt es zahlreiche Gründe wie Bevölkerungswachstum, technische Innovation, steigender Wohlstand in den Schwellenländern, Ausgleich der Inflation oder die einfache Zugänglichkeit des Aktienmarkts. Doch diese Argumente sprechen lediglich für langfristig steigende Kurse. Erfahrungsgemäß kommt es immer wieder zu einem Bärenmarkt, indem die Kurse deutlich fallen oder bestenfalls stagnieren. Folglich sollte man vorzugswürdig mit einem langfristigen Horizont an der Börse investieren, um das Risiko von Verlusten zu minimieren.

Der nächste Börsencrash wird kommen!

Die meisten Anleger haben Angst vor einem Börsencrash. Manche Sparer meiden genau aus diesem Grund den Aktienmarkt. Schließlich hat die Vergangenheit gezeigt, dass es in regelmäßigen Abständen an der Börse crasht. Gleich vorweg gibt es eine schlechte Nachricht: Der nächste Börsencrash kommt auf jeden Fall. Obgleich es sich um eine tendenziell unbequeme Wahrheit handelt, kann man diesem Aspekt auch etwas Positives abgewinnen. Denn Crash-Kurse sind langfristig Kaufkurse. Der nächste Börsencrash wird sicher kommen und fast genauso sicher wieder ausgebügelt.

Schwarze Schafe gibt es überall!

Zugleich schauen wir den Unternehmen an der Börse immer nur vor den Kopf oder besser vor die Fassaden. Denn schwarze Schafe gibt es in jeder Branche, da macht auch der Aktienmarkt keine Ausnahme. Schließlich würden sonst Unternehmen wie Wirecard, Luckin Coffee und Co. frühzeitig entlarvt. Doch die Geschichte zeigt uns ein anderes Bild. Wer in Aktien investiert, kann – trotz aller Vorsichtsmaßnahmen – auch auf schwarze Schafe hineinfallen und sein Geld in nicht-vertrauenswürdige Unternehmen investieren. Das ist das Risiko für eine beträchtliche Rendite. Mit Vorsicht bei der Aktienauswahl, einer fundierten Analyse und nicht zuletzt einer gezielten Diversifikation lässt sich dieses Risiko jedoch reduzieren, sodass unter dem Strich eine ansehnliche Rendite übrigbleiben sollte.

Die Zukunft können wir nicht vorhersehen!

Immer wieder sieht man Börsenexperten, die von einem sicheren Bullenmarkt im nächsten Jahr oder dem bevorstehenden Börsencrash im kommenden Monat schwadronieren. Doch wer an der Börse investiert, sollte sich klar machen, dass wir die Zukunft nicht vorhersehen können. Bestenfalls handelt es sich um eine Rechnung mit Wahrscheinlichkeiten. Ein sogenannter Schwarzer Schwan kann den eigenen Zukunftsprognosen das Garaus machen.

ℹ️ Auch interessant: Börsenpsychologie: Diese Denkfehler können Dich viel Geld kosten

Wer jedoch langfristig von einer florierenden Weltwirtschaft und weiterem Wachstum ausgeht, das wohl oder übel in der Natur des Menschen liegt, wird am Aktienmarkt auf lange Sicht belohnt. Dann ist es gar nicht so dramatisch, dass wir die Zukunft nicht genau in all ihren Details vorhersehen können. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, werden auch die Aktienkurse stimmen.

Stock-Picking lohnt sich für viele Anleger nicht!

Zu guter Letzt gibt es noch eine unbequeme Wahrheit, die das Stock-Picking der Anleger betrifft. Denn in vielen Fällen lohnt sich das Investieren in Einzelaktien schlichtweg nicht, da die Anleger den jeweiligen Aktienindex underperformen. Mit passiven ETFs würden diese Investoren besser fahren. Nichtsdestotrotz haben kleine Privatanleger die Chance, Perlen am Aktienmarkt zu entdecken, in die die großen Investoren schlichtweg noch nicht investieren – ein unschätzbarer Vorteil von Privat- gegenüber institutionellem Investor. Wer nicht an die Outperformance des Index glaubt, kann immerhin noch in einen breit gestreuten ETF investieren und letztendlich die durchschnittliche Rendite des Aktienmarktes mitnehmen.

AktienNews24
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