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Uran Aktien kaufen – Lohnt sich jetzt ein Einstieg?

Uran-Aktien könnten bald womöglich wieder deutliche Kursgewinne hinlegen. Bereits seit Längerem wird die Atomkraft von nicht wenigen als eine wirksame Ergänzung zu erneuerbaren Energien bei der Dekarbonisierung der weltweiten Energieversorgung angesehen. Für Anleger könnten sich hierdurch Chancen ergeben.

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Uranpreis steigt aufgrund anhaltender Unruhen

In der ersten Jahreshälfte 2021 war der Uranpreis weitgehend stabil gewesen. Ab August kam es jedoch zu einer Reihe von stärkeren Preisschwankungen, in deren Zuge der Preis für ein Pfund U308 von knapp 30 auf zeitweise bis zu 50 Euro hochgeschnellt war.

Zwar hatte sich der Uranpreis im Dezember erst wieder auf das Niveau der ersten Jahreshälfte bei unter 35 Euro stabilisiert. Aufgrund der anhaltenden Unruhen im zentralasiatischen Kasachstan, einem der wichtigsten Lieferanten für Uran, ist der Preis erneut auf mittlerweile über 40 Euro je Pfund gestiegen.

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Kasachstan zeichnet derzeit für rund 40 Prozent der weltweiten Uranförderung verantwortlich. Die Abhängigkeit zahlreicher Kraftwerksbetreiber von der politischen Entwicklung in der ehemaligen Sowjetrepublik ist daher ganz erheblich.

Uran Aktien: Atom-Energie plötzlich grün?

Für einen nachhaltig wachsenden Run auf Atom-Aktien könnte unterdessen jedoch eine andere Entwicklung der vergangenen Wochen sorgen. Mit der Entscheidung im Rahmen der EU-Taxonomie, Kernenergie von nun an als „grüne und nachhaltige“ Energie einzustufen, könnte der Blick nicht weniger Investoren künftig wieder vermehrt in Richtung der Uranindustrie und Kerntechnik wandern.

In den letzten Jahren ist die Bedeutung von Nachhaltigkeit im Rahmen des ESG-Trends für immer mehr Investoren zu einem der entscheidenden Anlagekriterien geworden. Durch die Nachhaltigkeitsklassifizierung der EU könnten sich daher auch Investoren ermutigt sehen, in Atomwerte zu investieren, die bisher aufgrund von ESG-Kriterien die Finger von diesen gelassen haben.

Derzeit machen zwar einige Abgeordnete im EU-Parlament gegen die Entscheidung der EU, Atomkraft als grün zu klassifizieren, mobil. Dass ihr Widerstand jedoch angesichts des starken Interesses von Frankreich, welches zurzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat, Erfolg haben wird, ist derzeit eher unwahrscheinlich. Doch welche Uran-Aktien könnten sich derzeit für ein Investment lohnen?

Kiplin Metals

Kiplin Metal (ISIN: CA4972521062) gehört derzeit zu den großen Aufsteigern unter den Uran-Aktien. Für Aufregung hatte das Unternehmen vor Kurzem mit seiner Übernahme der Uran-Lagerstätte Cluff Lake Road gesorgt. Diese befindet sich in unmittelbarer Nähe der Uran-Lagerstätte Cluff Lake in Saskatchewan, in welcher rund 62 Millionen Pfund Uran lagern sollen.

In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl der aktiven Uranminen stark verringert. Derzeit stammt der größte Teil des weltweit genutzten Urans aus gerade einmal 10 Minen. Angesichts der ambitionierten Atompläne in Asien, allen voran in China, dürfte die Nachfrage nach dem Rohstoff künftig jedoch weiter steigen.

Sollte sich das nun von Kiplin Metals erworbene Projekt als ergiebig erweisen, besteht für die Kiplin-Aktie noch deutliches Aufwärtspotenzial. Bereits innerhalb der letzten drei Monate ist der Aktienkurs um 177 Prozent gestiegen.

Kazatomprom

Branchenprimus Kazatomprom (ISIN: US63253R2013) ist für 25 Prozent der weltweiten Uranproduktion verantwortlich. In den vergangenen Jahren zeichnete sich die Kazatomprom-Aktie durch eine besonders hohe Dividendenrendite aus. 2020 belief sich diese auf 7,53 Prozent.

Beim operativen Ergebnis konnte der Konzern zuletzt deutlich zulegen. Für 2022 und 2023 rechnen Analysten zudem weiterhin mit einem stark steigenden Umsatz und Gewinn. Auch die Kazatomprom-Aktie ist in den letzten drei Jahren um über 161 Prozent gestiegen.

Zuletzt befand sich die Aktie jedoch in einer längeren Konsolidierungsphase. Über die letzten drei Monate hinweg hat das Papier wieder 21 Prozent seines Wertes verloren. Diese Entwicklung setzte dabei bereits vor den aktuellen Unruhen in Kasachstan ein. Mittlerweile scheint sich der Aktienkurs jedoch wieder beruhigt zu haben. Auch die jüngste Krise im Land scheint keinen negativen Einfluss auf die aktuelle Kursentwicklung zu haben.

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Florian Schulze
Florian Schulze
Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. Aktien sind seine Leidenschaft.

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