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Lohnt es sich, einen Finanzberater in Anspruch zu nehmen?

Die Geldanlage ist ein durchaus komplexes Thema. Gerade Menschen, die bisher noch nie etwas mit Aktien und anderen Vermögensanlagen zu tun hatten, tun sich hierbei schon einmal schwer. Finanzberater können hier eine Lösung sein. Doch lohnt es sich überhaupt, eine solche Beratung in Anspruch zu nehmen?

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Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, muss man zuerst wissen, dass es zwischen den zahlreichen hierzulande ansässigen Finanzberatern durchaus große Unterschiede gibt. Wie sinnvoll eine Beratung sein kann und welche Anlagen einem bei einem solchen Beratungsgespräch empfohlen werden, hängen stark davon ab, von wem man sich beraten lässt. Hier muss man zwischen angestellten Beratern, selbstständigen Beratern und Honorarberatern unterscheiden.

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Bankberater empfehlen in erster Linie die Produkte der Bank

Für den größten Teil der Deutschen ist der Bankberater die erste Ansprechstation, wenn es um Vermögens- und Finanzfragen geht. Man ist schließlich bereits Kunde und bringt den Mitarbeitern vor Ort Vertrauen entgegen. Laut einer Studie aus dem Jahr 2018 vertrauen rund 80 Prozent der Deutschen ihrem Bankberater.

Völlig fehl am Platz ist dieses Vertrauen sicherlich nicht. So dürften Bankberater einem kaum unseriöse Finanzprodukte empfehlen. Das Problem ist allerdings, dass man von diesen oft auch nicht das beste Finanzprodukt empfohlen bekommt.

Bankberater sind natürlich immer bestrebt, die Produkte der eigenen Bank zu empfehlen. Diese müssen nicht unbedingt schlecht sein. Allerdings stellen sie oftmals auch nicht unbedingt die beste Option für die Kunden dar. Wer die Dienste eines Bankberaters in Anspruch nimmt, sollte sich also darüber im Klaren sein, dass der Fokus der Beratung am Ende immer auf den Angeboten der Bank liegt.

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Diese hauseigenen Anlageprodukte sind jedoch meist mit hohen Abschlussgebühren verbunden. Ausgabeaufschläge von 4 bis 7 Prozent sind die Regel. Dies ist der Anteil der investierten Summe, die abfließt, ohne irgendwelche Rendite zu erzielen. Bei Anlageprodukten wie einem ETF fallen hingegen keine solchen Aufschläge an und die laufenden Kosten sind ebenfalls deutlich geringer. Wer gleich in Aktien investiert, kann sich die Zusatzkosten ganz sparen. Diese Anlagen werden jedoch kaum von einem Bankberater empfohlen.

Selbstständige Berater blicken meist auf die Provision

Selbstständige Berater arbeiten nicht für eine Bank oder irgendein anderes Geldinstitut. Wirklich unabhängig sind sie deswegen jedoch noch lange nicht. Da sie kein festes Gehalt für ihre Tätigkeit beziehen sind sie meist vollständig von ihren Provisionen abhängig. Die erhalten sie, wenn sie bestimmte Anlageprodukte an den Mann oder die Frau bringen.

Es dürfte sofort klar sein, weshalb solche Berater nicht wirklich objektiv beraten können. Rein finanziell betrachtet haben sie keinen Anreiz, ihren Kunden etwas anderes nahezulegen als die Produkte, für welche sie eine Provision kassieren. Das Sortiment an möglichen Angeboten ist bei ihnen vielleicht etwas größer als beim Bankberater. Eine unabhängige Beratung erhält man deswegen jedoch noch lange nicht.

Nur Honorarberater sind wirklich unabhängig

Wer eine wirklich unabhängige Finanz- und Anlageberatung erhalten möchte, sollte die Dienste eines Honorarberaters in Anspruch nehmen. Diese arbeiten weder für ein Unternehmen noch erhalten sie für die Vermittlung bestimmter Finanzprodukte eine Provision. Stattdessen werden sie ausschließlich für die Beratung an sich bezahlt.

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Die Abrechnung eines Honorarberaters erfolgt üblicherweise auf Stundenbasis. Der Stundenlohn liegt dabei meist zwischen 100 und 300 Euro. Dieses Honorar muss im Übrigen auch dann bezahlt werden, wenn einem die Beratung nicht wirklich gefällt. Das ist das eine Risiko, welches mit einem Honorarberater verbunden ist.

Dafür kann man bei diesem jedoch eine wirklich objektive Beratung erhalten, die alle Aspekte der eigenen finanziellen Situation berücksichtigt. Der Berater wird dabei nur solche Anlagen und Strategien empfehlen, die er persönlich auch für richtig und für den Kunden passend hält.

Wann lohnt sich eine Finanzberatung?

Wer wirklich unabhängig beraten werden möchte, geht zu einem Honorarberater. Doch wann genau lohnt es sich denn nun überhaupt, eine solche Beratung in Anspruch zu nehmen? Grundsätzlich hängt dies zum einen davon ab, welche Fragen man konkret hat. Viele grundlegende Fragen wie die Suche nach günstigen Konten, Depots und Versicherungen lassen sich auch sehr gut online recherchieren.

Kniffliger kann es schon werden, wenn es um Fragen zu einem Finanzplan oder um eine konkrete Anlagestrategie geht. Auch hier besteht mittlerweile die Möglichkeit, sich über Bücher oder online weiterzubilden. Wer jedoch komplett ohne Erfahrung ist und zudem nicht ausreichend Zeit hat, um sich selbst mit der Materie auseinanderzusetzen, ist mit einem Honorarberater durchaus gut beraten.

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Gerade bei hochkomplexen Themen wie (privaten) Kranken- und Berufsunfähigkeitsversicherungen lohnt sich der Gang zu einem Berater unbedingt. Als Laie gibt es hier viele Fallstricke. Auch bei großen Vorhaben wie einem Bauvorhaben oder dem Immobilienkauf kann eine vorherige finanzielle Beratung sinnvoll sein.

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Wichtig ist dabei, dass der Berater während des Gesprächs ausführlich den finanziellen Backround seiner Kunden ausleuchtet. Nur so kann er im Anschluss auch wirklich fundierte Ratschläge geben. Einfach blindlings irgendwelche Anlagen oder Finanzprodukte empfohlen zu bekommen, hilft hingegen oft nicht weiter, weil nicht jede Anlage gleich gut zu jedem Anleger/Sparer passt. Wer eine Finanzberatung in Anspruch nehmen möchte, sollte daher nicht bloß nach Anlagetipps Ausschau halten, sondern bereit sein, sich genauer mit den eigenen Finanzen auseinanderzusetzen.

Eine besonders günstige Alternative zu einem Honorarberater kann dabei die Verbraucherzentrale darstellen. Jedes Bundesland verfügt über eine solche Verbraucherzentrale, die einem sowohl bei grundsätzlichen Fragen wie auch konkret zu passenden Anlageprodukten, Versicherungen etc. Beraten kann. Eine Garantie, dass man dabei auch die besten Anlagemöglichkeiten präsentiert bekommt, gibt es zwar nicht. Jedoch eignet sich diese Beratung auf jeden Fall, um einem einen generellen Überblick über die eigenen finanziellen Möglichkeiten zu verschaffen.

Vermögensberater ist nicht gleich Vermögensverwaltung

Zwar kann ein Finanzberater einem dabei helfen, die richtigen Investments ausfindig zu machen. Jedoch stellt diese Art der Dienstleistung keine kontinuierliche Vermögensverwaltung dar. Ein Vermögensverwalter übernimmt vollständig die Betreuung des Vermögens seiner Kunden. Hierbei muss zwischen einer standardisierten Vermögensverwaltung und einer individuellen Vermögensverwaltung unterschieden werden.

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Bei der individuellen Vermögensverwaltung kümmert sich der Vermögensverwalter explizit um die individuellen Wünsche und Ziele seiner Kunden. Die standardisierte Vermögensverwaltung zielt hingegen auf größere Kundengruppen ab. Diese Art von Service wird jedoch nicht von einem Finanzberater angeboten, da dieser letztlich immer nur eine beratende Funktion hat.

Eine Finanzberatung lohnt sich aufgrund der vergleichsweise niedrigen Kosten jedoch auch durchaus für Menschen, mit geringerem Vermögen. Eine Vermögensverwaltung lohnt sich im Gegenzug jedoch erst wirklich ab einer bestimmten Summe. Während die standardisierte Vermögensverwaltung von vielen Banken bereits ab einer Summe von 50.000 Euro angeboten wird, ist eine individuelle Vermögensverwaltung meist erst ab 500.000 Euro lohnenswert.

Wer auch mit einem geringeren Anlagevermögen eine Vermögensverwaltung für sich nutzen möchte, sollte über einen Robo-Advisor nachdenken. Diese können sich auch bei wesentlich geringeren Summen lohnen.

Florian Schulze
Florian Schulze
Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. Aktien sind seine Leidenschaft.

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