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JinkoSolar Aktie kann sich nach Kursverlusten wieder etwas erholen

Die Aktie des chinesischen Solarmodulherstellers JinkoSolar hatte am Dienstag deutlich Kursverluste verkraften müssen. Bereits heute konnte sich der Aktienkurs jedoch wieder ein gutes Stück weit erholen. Das Unternehmen hat derweil massive Neuinvestitionen angekündigt. Lohnt es sich jetzt, die JinkoSolar-Aktie zu kaufen?

JinkoSolar-Aktie erholt sich teilweise von Kurseinbruch

Über den Oktober hinweg befand sich die JinkoSolar-Aktie (ISIN: US47759T1007) in einem Aufwärtstrend. Zwischen dem 29. September und dem 29. Oktober war der Kurs der Aktie um 43,6 Prozent nach oben geklettert. Damit war es der Aktie gelungen, sich von den Kursverlusten des August wieder vollständig zu erholen.

Kurs JinkoSolar (Quelle: Google)

Pünktlich mit Beginn des Novembers schien dieser Positivtrend jedoch ein Ende gefunden zu haben. Bereits am Montag hatte der Kurs von 52,75 auf 49,5 Euro nachgegeben. Am Dienstag sollte sich diese Entwicklung weiter fortsetzen und der JinkoSolar-Kurs schließlich nachbörslich bis auf 46,56 Euro absacken.

Analysten hatten bereits in der Vorwoche angesichts eines abfallenden Handelsvolumens sowie der äußerst dynamischen Kursrallye vor einer möglichen Korrektur gewarnt. Zu Beginn dieser Woche hatten sich diese Befürchtungen bestätigt. Gleichzeitig zeigte der gestrige Handelstag aber auch, dass das Anlegervertrauen in die JinkoSolar-Aktie nach wie vor nicht fundamental gestört ist.

War die Aktie zu Handelsbeginn noch mit 45,2 Euro äußerst schwach gestartet, konnte sie gegen Ende des Börsentages hin abermals die 48-Euro-Marke überwinden. Trotz einer stärkeren Auf- und Abwärtsbewegung setzte sich diese Kursentwicklung auch am heutigen Donnerstag, wenn auch in abgeschwächter Form, anfangs weiter fort. Seit 14:45 durchläuft der Kurs allerdings erneut eine kleinere Schwächephase. Derzeit liegt die Aktie 0,35 Prozent im Minus.

JinkoSolar plant Millioneninvestition

JinkoSolar selbst hat derweil zu Beginn des neuen Monats eine geplante Investition in Höhe von 450 Millionen RMB (ca. 60,5 Mio. Euro) angekündigt. Fließen soll das Geld in den Polysilizium-Hersteller Sichuan Yongxiang Energy Technologie Co., Ltd. Mit dem Geld soll der Bau einer Produktionslinie für hochreines Polysilizium ermöglicht werden, deren Jahreskapazität sich auf 100.000 Tonnen belaufen soll.

Die beiden Unternehmen haben sich demnach auf eine strategische Partnerschaft geeinigt, in deren Zuge JinkoSolar einen Anteil von 15 Prozent an Sichuan Yongxiang Energy Technologie  erhalten soll. Laut Jinko-CEO Kangping Chen wird sich die geplante Anlage in strategisch günstiger Position nahe der eigenen Monowafer-Produktionsanlage in Leshan befinden.

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Am Dienstag hatte JinkoSolar darüber hinaus verkündet, künftig eine neue Modulreihe auf den Markt zu bringen. Die neue Serie der Tiger Neo-Module soll im Vergleich zu den bisherigen Produkten nochmals eine Steigerung in puncto Leistung und Zuverlässigkeit darstellen.

Starkes Wachstum beim Umsatz

Der Solarmodulhersteller befindet sich seit mehreren Jahren auf einem stabilen Wachstumskurs. Hatten sich die Umsatzerlöse 2014 noch auf 1,62 Milliarden US-Dollar belaufen, konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von 5,09 Milliarden Dollar verzeichnen. Für das laufende Geschäftsjahr wird ein Umsatz von 6,09 Milliarden Dollar prognostiziert, was einem Anstieg von 19,65 Prozent entspräche.

Auch beim Unternehmensgewinn konnte JinkoSolar zuletzt wieder überzeugen. Nachdem das operative Ergebnis zwischen 2016 und 2017 von 221,96 Millionen auf 48,13 Millionen Dollar eingebrochen war, hatte man sich 2020 wieder auf 275,14 Millionen Dollar steigern können.

Für 2022 und 2023 rechnet das Unternehmen derweil mit deutlichen Umsatz- und Gewinnsteigerungen. In den nächsten zwei Jahren soll der Umsatz demnach auf 8,54 Milliarden Dollar steigen. Beim EBITDA rechnet man mit einem Anstieg auf 681,5 Millionen Dollar.

Sollte man jetzt die JinkoSolar-Aktie kaufen? Analysten zeigen sich abwartend

Ist es jetzt sinnvoll, die JinkoSolar-Aktie zu kaufen? Von neun Kursbeobachtern wird diese Frage derzeit lediglich von einem Analysten bejaht. Zwei weitere Analysten raten zumindest zum „Aufstocken“. Mit fünf Kursbeobachtern bewertet die Mehrheit die Aktie unterdessen abwartend.

Auch beim durchschnittlichen Kursziel sehen die Experten momentan kein sonderliches Steigerungspotenzial mehr. Dieses liegt aktuell bei 41,6 Euro und somit rund 17,5 Prozent unter dem tatsächlichen Aktienkurs.

Florian Schulze
Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. Aktien sind seine Leidenschaft.

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