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Dieses Risiko wird von vielen Anlegern unterschätzt

Die Aktienanlage ist grundsätzlich immer auch mit einem gewissen Risiko verbunden. So etwas wie eine todsicher steigende Aktie gibt es nicht. Verluste lassen sich daher niemals vollständig ausschließen. Wer die Ruhe behält, kann jedoch oft das Schlimmste vermeiden. Die besten Vorsätze sind jedoch nichts wert, wenn man als Anleger plötzlich selbst damit beginnt, aufgrund von Verlustängsten fragwürdige Entscheidungen zu treffen. Viele Anleger überschätzen nämlich die eigene Verlusttoleranz.

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Buy-and-Hold erfordert manchmal Nerven

Eine der beliebtesten Anlagestrategien überhaupt ist der Buy-and-Hold-Ansatz. Er birgt den Vorteil, dass man sich nicht tagtäglich mit den Entwicklungen an der Börse auseinandersetzen muss. Stattdessen investiert man in eine Reihe von Aktien und behält diese anschließend über Jahre oder gar Jahrzehnte hinweg im Depot.

Wer über einen langen Zeitraum hinweg an den eigenen Aktien festhält, muss jedoch auch in der Lage sein, gelegentliche Kursverluste zu verkraften. Verliert das eigene Portfolio gelegentlich etwas an Wert, ist dies meist nicht weiter schlimm. Hat man die richtigen Aktien im Depot, steigt deren Wert langfristig gesehen und zwischenzeitliche Verluste sind schon bald vergessen.

Deutlich schwieriger wird es jedoch, wenn die Kursverluste deutlich höher ausfallen, als man dies ursprünglich für möglich gehalten hat. Dies kann beispielsweise während eines Crashs passieren, sowie es 2020 aufgrund der Corona-Pandemie der Fall gewesen ist.

Brechen die Kurse flächendeckend ein, braucht es meist starke Nerven, um dem Drang zu widerstehen, die eigenen Aktien zu verkaufen und das Geld zu retten, was noch da ist. An dieser Herausforderung scheitern immer wieder zahllose Anleger auf der ganzen Welt.

Wer die eigene Verlusttoleranz falsch einschätzt, verliert Geld

Jeder Anleger verfügt über eine eigene Verlusttoleranz. Manche sind in der Lage, selbst bei Verlusten von 50 Prozent und mehr noch ruhig zu bleiben, solange die langfristige Perspektive weiterhin positiv ist. Bei einer Vielzahl an Anlegern ist die Schwelle, bei welcher sie in Panik geraten, jedoch sehr viel niedriger. Dies kann jedoch fatale Auswirkungen haben.

Verluste aus fallenden Kursen werden erst durch den Verkauf realisiert. Wer wartet, bis die Kurse tief gefallen sind und dann schließlich verkauft, weil die eigene Schmerzgrenze erreicht worden ist, veräußert die eigenen Wertpapiere meist zum schlimmstmöglichen Zeitpunkt und maximiert die Verluste. Meist wäre es in solchen Fällen sogar besser gewesen, die Aktien sofort bei den ersten Anzeichen eines Abwärtstrends zu verkaufen.

Der offensichtliche Grund für ein derartiges Verlust-maximierendes Verhalten ist die Tatsache, dass viele Menschen ihre eigene Verlusttoleranz schlicht überschätzen. Es ist leicht, sich vorzunehmen, eine Aktie auf keinen Fall zu verkaufen, selbst wenn der Aktienkurs sinken sollte, solange man noch in der Gewinnzone ist. Wenn sich jedoch die Verluste auftürmen und immer mehr Marktteilnehmer verkaufen, beginnen psychologische Börseneffekte zu wirken, mit denen die meisten Anleger zuvor vermutlich noch nie konfrontiert waren.

Fixer Anlagehorizont vs. Verlusttoleranz

Verstärkt wird das Ganze durch das Fehlen eines konkreten Anlageziels. Viele Anleger nehmen sich zwar vor, ihre Aktien lange zu halten. Jedoch machen sie sich zum Teil keine Gedanken darüber, was „lange“ in diesem Zusammenhang eigentlich bedeuten soll. Mit anderen Worten: Es gibt keinen fixen Anlagehorizont, auf dessen Ende die eigene Anlagestrategie ausgerichtet ist.

Stattdessen ist der Anlagehorizont vieler Anleger eher diffus und nicht wirklich zielorientiert. Dadurch wird es jedoch umso wahrscheinlicher, dass die eigene Anlagestrategie bei Überschreiten der Verlusttoleranz plötzlich in Frage gestellt wird. Dies führt dazu, dass der eigene Anlagehorizont nicht dann endet, wenn man gerade ein hohes Maß an Rendite erzielt oder ein vorher festgelegtes Ziel erreicht hat, sondern dann, wenn die Unzufriedenheit mit dem eigenen Portfolio am größten ist.

Es gibt zahlreiche Studien, die zeigen, dass ein solches von Unzufriedenheit motiviertes Eingreifen zumeist negative Auswirkungen auf die eigene Rendite hat. Letztlich läuft man als Anleger damit Gefahr, hinter der durchschnittlichen Marktrendite zurückzubleiben.

Effektiveres Risikomanagement

Um zu verhindern, dass man als Anleger selbst in ein Situation gerät, in welcher die eigene Verlusttoleranz auf die Probe gestellt wird, sollte man versuchen, das Verlustrisiko von vornherein zu minimieren. Aus diesem Grund sollte eine langfristige Anlagestrategie stets auch auf einer möglichst breiten Vermögensallokation aufbauen.

Eine breite Diversifikation heißt in diesem Zusammenhang nicht bloß, dass man in viele verschiedene Aktien aus unterschiedlichen Branchen und Ländern investiert. Im Falle eines weltweiten Börsen-Crashs kann es hierbei dennoch zu zwischenzeitlich hohen Verlusten kommen. Stattdessen sollte man auch andere Assetklassen wie Anleihen, Edelmetalle und wenn möglich Immobilien berücksichtigen. Je breiter man sich aufstellt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die eigene Verlusttoleranz überhaupt erst getestet wird.

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AktienNews24
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