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Diese Bank steckt hinter Smartbroker

Der in Berlin ansässige Online Broker Smartbroker wird von der Wallstreet online Capital AG betrieben. Da das Unternehmen über keine eigene Banklizenz verfügt, arbeitet es mit der DAB PNB Paribas Bank zusammen.

Die DAB hat ihren Sitz in München und übernimmt der Depots, Verrechnungskonten sowie die komplette Wertpapierentwicklung. Kunden von Smartbroker* bekommen hiervon nur wenig mit, da die Abwicklung im Hintergrund erfolgt. Dennoch ist es wichtig zu wissen, beim wem die angelegten Gelder verwaltet werden und wie diese geschützt sind.

Historie der DAB Bank

Die DAB gehört zu den jüngeren Bankhäusern in Deutschland. Sie wurde 1994 als Anlage- und Vermögensverwaltungs-GmbH gegründet. Als einer der ersten Direktbroker verfolgte die DAB von Beginn das Ziel, den Börsenhandel einem breiten Publikum zu ermöglichen. Bereits ein Jahr nach der Gründung konnten Kunden der DAB an sämtlichen deutschen Börsen Optionsscheine handeln. Zu diesem Zeitpunkt führte die DAB bereits mehr als 17.000 Depots.

Mit den wachsenden Möglichkeiten des Internets weitete die DAB 1996 ihr Angebot auf das Internet-Banking aus. Der wachsende Erfolg ihrer Anlage- und Wertgeschäft-Produkte brachte die DAB Bank 1999 an die Börse. 2005 kam es zu einer Fusion mit der FondsServiceBank und im selben Jahr wurde das Angebot um ein kostenloses Girokonto erweitert.

ℹ️ Auch interessant: Smartbroker Nachteile: Wie gut ist der Neobroker wirklich?

Der nächste große Schritt erfolge 2015. Die französische Großbank PNB Paribas hatte bereits im Vorjahr die Aktienmehrheit der DAB erworben. Nun kam es zum sogenannten „Squeeze-Out“, bei dem die Aktionäre ausbezahlt wurden und die beiden Unternehmen miteinander verschmolzen.

Heute ist die DAB BNP Paribas Marktführer bei Fondsvermittlern, Vermögensverwalter und Anlageberatern. Seit 2020 ist sie unter anderem Depotbank von Smartbroker* und hat in dieser Zeit auch den Vermittlerbestand der VW Bank übernommen. Neben Smartbroker setzen eine Vielzahl weiterer Fintechs auf DAB BNP Paribas als Kooperationspartner. In Deutschland werden für 60 Prozent der zugelassenen Finanzportfolioverwalter die Depots bei der Bank geführt.

Daten und Fakten zur DAB BNP Paribas:

  • Hauptsitz: Paris
  • Deutsche Niederlassungen: München, Nürnberg, Frankfurt am Main
  • CEO: Sven Deglow
  • Gründung: 1994
  • Webseite: b2b.dab-bank.de
  • E-Mail: information@dab.com
  • Bilanzsumme: 5526,8 Mio. Euro
  • Einlagen: 5149,6 Mio. Euro
  • Mitarbeiter: >600

Informationen zur BNP Paribas

Hinter dem deutschen Ableger steht die französische Großbank BNP Paribas. Diese ist mit über 193.000 Mitarbeitern in mehr als 68 Ländern aktiv. Deutschland gehört dabei zu den Kernmärkten. Über die verschiedenen Geschäftseinheiten werden Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Kunden betreut. Hierzu gehört neben der DAB auch die Consorsbank. Zu den Leistungen der Consorsbank zählen der Wertpapierhandel, Girokonten, Geldanlagen sowie Finanzierungen.

Wie sicher sind die Einlagen bei Smartbroker?

Bei der Frage, wie die Einlagen abgesichert sind, muss zwischen dem vorhandenen Guthaben auf dem Verrechnungskonto und den Depots mit Wertpapieren unterschieden werden.

Guthaben auf dem Verrechnungskonto

Innerhalb der EU müssen alle Mitgliedsstaaten eine Einlagensicherung von 100.000 Euro gewährleisten. Diese Absicherung gilt auch für das Verrechnungskonto von Smartbroker*. Somit ist das Guthaben bis zu 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt.

Da die Verrechnungskonten und Depots bei der DAB BNP Paribas geführt werden, gilt hierfür noch eine zusätzliche Absicherung. Die Bank gehört dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands Deutscher Banken e. V. an. Dadurch sind die Einlagen bis zu einem Betrag von 90.100.000 Euro pro Kunde geschützt.

Sicherheit bei Wertpapieren

Für Depots mit Aktien, Anleihen, Zertifikaten oder Fondsanteilen gilt die genannte Einlagensicherung nicht. Sollte es zu einer Insolvenz von Smartbroker* oder der depotführenden Bank kommen, sind diese jedoch nicht betroffen. Diese verwalten Wertpapiere lediglich treuhänderisch. Sie bleiben somit jederzeit im Besitz des Anlegers. Bei einer Insolvenz müssen die Wertpapiere an den Inhaber herausgegeben werden. Sollten die Bank dazu nicht in der Lage sein, sind die Wertpapiere durch das Anlegerentschädigungsgesetz geschützt.

Fazit: DAB BNP Paribas zuverlässiger Partner von Smartbroker

Mit der DAB BNP Paribas hat Smartbroker einen sicheren Partner, welcher sich zuverlässig um die Verwaltung der Depots und Verrechnungskonten kümmert. Anleger müssen sich keine Sorgen um ihre Einlagen machen, da diese sowohl über die gesetzliche wie auch eine freiwillige Einlagensicherung geschützt sind.

Hanspeter Volk
Hanspeter Volk
Nach meinem BWL-Studium und einer langjährigen Tätigkeit im Marketing arbeite ich seit einigen Jahren als freiberuflicher Autor. Ich schreibe Artikel für verschiedene Finanzportale zu Geldanlagen, Kryptowährungen, Aktien und ETFs.

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