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Chaos bei Russlands Börsenstart: Gazprom Aktie +20 %

Der russische Einmarsch in die Ukraine sorgte für ein Beben am Aktienmarkt in Russland. Die Aktien vieler Unternehmen fielen dramatisch. Enorme Kapitalbeträge wurden innerhalb kürzester Zeit vernichtet. Die Marktkapitalisierung der russischen Giganten schrumpfte erheblich. Da reagierten die politisch Verantwortlichen zeitnah mit einer Schließung der Moskauer Börse, um noch dramatischere Auswirkungen zu vermeiden.

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Doch am heutigen Donnerstag startete nach einem Monat Pause die Börse in Russland erneut – allerdings deutlich eingeschränkt. Dennoch konnte man erstmals wieder Gazprom, Sberbank und Co. als Aktien kaufen. Der Börsenstart verlief chaotisch und äußerst volatil. Zwischenzeitlich gewann die Gazprom Aktie rund 20 % an Wert. Was müssen Anleger jetzt über russische Aktien und die Wiederaufnahme des Handels in Moskau wissen?

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Börsenhandel in Moskau: Ja, aber …

Die Moskauer Börse hat am heutigen Donnerstag den Handel wieder aufgenommen. Allerdings kam es hier zu deutlichen Einschränkungen. Business as usual liegt noch in weiter Ferne. Am ersten Handelstag nach dem Börsencrash durch den Ukraine-Krieg startete der Handel um 7.50 Uhr MEZ. Dann hatten Anleger vier Stunden Zeit, Geschäfte an der Moskauer Börse zu tätigen. Insgesamt waren jedoch nur 33 Aktien handelbar, insbesondere die größten Unternehmen des Landes.

Zugleich gab es enorme Einschränkungen für ausländische Investoren. Diese durften am heutigen Handelstag keine Aktien verkaufen. Dies ist weiterhin bis zum 01. April untersagt, um einen weiteren Abverkauf und Börsencrash zu vermeiden. Zugleich ist das Shortselling nicht zulässig. Investoren können somit nicht auf fallende Kurse bei Gazprom, Sberbank und Co. setzen.

Weitere Korrektur nur aufgeschoben!  

Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die Logik der russischen Verantwortlichen ist nachvollziehbar. Nach massivem Wertverlust beim Rubel und Börsencrash in Moskau sollen weitere Erschütterungen des Wirtschafts- und Finanzsystems Russlands vermieden werden. Dennoch dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis es zu einer weiteren Korrektur kommt.

Denn die meisten Aktionäre in Russland sind ausländische Investoren. Wer sich an der Benchmark orientiert, muss alsbald russische Wertpapiere verkaufen. Schließlich warfen die führenden Index-Anbieter wie MSCI russische Aktien bereits aus ihren Produkten. Noch müssen die Investoren warten. Wenn der Verkauf der Aktien wieder erlaubt ist, dürften diese jedoch zeitnah die Reißleine ziehen.

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Geopolitisch deutet aktuell wenig daraufhin, dass sich die wirtschaftliche Lage Russlands bis dahin bessert. Vielmehr haben die Rating-Agenturen Russlands Kreditwürdigkeit bereits auf Ramsch-Niveau herabgesetzt. Gut möglich, dass Ausländer auch über den 01. April hinaus ihre Anteilsscheine nicht veräußern können. Dies käme einem Totalverlust der Aktien gleich, da diese zwar mit einem intrinsischen Wert im Depot liegen würden, jedoch nicht gewinnbringend verkauft werden könnten.

33 Aktien wieder handelbar

Die Börsenbetreiber in Moskau wollen jedoch langsam wieder anfangen. Deshalb habe man sich entschieden, nur 33 Aktien zum ersten Handelstag zuzulassen. Darunter befinden sich jedoch die größten Unternehmen des Landes und wohl auch die ehemals beliebtesten Aktien bei westlichen Anlegern – der Energiekonzern Gazprom, der Ölkonzern Lukoil, die Bank Sberbank oder die Airline Aeroflot.

Chaotischer Start in den Handelstag

Mit Spannung dürften neutrale Beobachter den Startschuss an der Moskauer Börse erwartet haben. Zunächst kam es zu Kursverlusten von rund 15 %, bevor sich die Kurse zunehmend erholten. Aktionäre sahen das niedrige Kursniveau augenscheinlich als Chance. Besonders stark profitierten dabei die Gas- und Öl-Unternehmen des Landes.

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Im Hoch konnte die Gazprom Aktie rund 20 % an Wert zulegen. Rosneft und Lukoil – zwei der größten Öl-Unternehmen Russlands – stiegen bereits in der ersten Handelsstunde um 15-17 %. Großer Verlierer war die Fluggesellschaft Aeroflot, dessen Anteilsscheine direkt nach dem Start zweistellig verloren.

Deutsche Anleger können über Umwege an der Moskauer Börse handeln

Der Handel mit den russischen Wertpapieren bleibt bei den deutschen Betreibern der Börse weiterhin unmöglich. Daran dürfte sich auch zeitnah nichts ändern. Wer die Risiken kennend dennoch russische Aktien kaufen möchte, braucht einen Broker, der einen direkten Zugang zur Moskauer Börse bietet. 

Russische Aktien bleiben hoch volatil und riskant!

In den kommenden Wochen dürfte sich die heutige Entwicklung fortsetzen. Denn starke Kurskapriolen sind wahrscheinlich. Diese können für äußerst risikobereite Trader enorme Gewinnchancen bieten. Langfristige Anleger sollten jedoch vorerst russische Aktien weiter meiden.

Daniel Robrecht
Daniel Robrecht
Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich meinen Fokus auf die Finanzwelt gerichtet. Seitdem schreibe ich täglich für unterschiedliche Plattformen über Themen rund um Aktien, ETFs, Kryptos und Investieren.

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