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Aktien: Diese drei Unternehmen begegnen uns ständig

Die Welt der Börse kann auf den ersten Blick verwirrend sein und bietet unzählige Möglichkeiten, in die Zukunft zu investieren. Natürlich interessieren sich viele Anleger für den technischen Fortschritt: E-Mobilität, Künstliche Intelligenz, Biotech und viele andere Branchen gelten als wegweisend. Als Laie durchdringt man die Geschäftsmodelle und Produkte von Unternehmen aus diesen Sektoren aber nur selten. Ein viel zitierter Grundsatz an der Börse lautet: Investiere in das, was du auch wirklich verstehst!

Wer sich diesen Ratschlag zu Herzen nimmt, wird früher oder später auf antizyklische oder defensive Aktienunternehmen stoßen. Das Schöne daran: Viele der Produkte begegnen uns im Alltag. Wir stellen drei Unternehmen vor.

Langweilige Dinosaurier oder starke Renditebringer?

Defensive Aktien werden an der Börse oft links liegen gelassen. Sie gelten als angestaubt, langweilig und unbeweglich. Tatsächlich sind die Wachstumsraten bei jüngeren Technologieunternehmen um einiges höher, da der Markt ihnen viel Zukunftsfantasie zuspricht. Warum sollte man sich also mit einem langweiligen Hersteller von Windeln oder Nahrungsmitteln abgeben? Diese Unternehmen bringen vor allem zwei Dinge: Sicherheit und stabile Cashflows. Während aufstrebende Growth Aktien in einem wirtschaftlichen Abschwung oft – wenn auch kurzzeitig – unter die Räder kommen, gelten defensive Unternehmen als stabiler Anker im Portfolio.

Gewisse Produkte werden immer gebraucht – unabhängig davon, wie es der Wirtschaft derzeit geht. Zum anderen sind diese Unternehmen oft über Jahrzehnte gewachsen, hervorragend finanziert und erwirtschaften schon jetzt (und nicht erst in der Zukunft) sehr viel Geld. Das kommt dem einzelnen Aktionär natürlich zu Gute. Oft zahlen diese defensiven Werte auch eine üppige Dividende. Diese hervorragenden Firmen stiefmütterlich zu behandeln, kann sich also als schwerer Fehler erweisen.

Nestlé

Nestlé ist das bekannteste Unternehmen der Schweiz und wurde bereits 1866 gegründet. Die Firma gilt als weltgrößter Nahrungsmittelkonzern und hat 2000 Produkte im Portfolio. Darunter sind einige sehr bekannte Marken im Lebensmittelbereich, unter anderem Vittel, San Pellegrino, Maggi, Nesquik, Nespresso oder Mövenpick. Sicherlich hatte damit fast jeder Mensch in Europa schon einmal ein Produkt des Unternehmens in der Hand. Und nicht nur das: Womöglich kam auch ein tierischer Mitbewohner in den Genuss eines Erzeugnisses von Nestlé. Die Firma vertreibt ebenfalls Tiernahrung, unter anderem die bekannte Marke Purina.


Procter and Gamble

Bei Procter and Gamble handelt es sich um ein amerikanisches Unternehmen, das bereits seit 1837 existiert. Es ist vor allem in den Bereichen Körperpflege, Hygiene und Reinigungsmittel aktiv. Auch bei Procter and Gamble finden sich viele Brands, die uns tagtäglich begegnen. Hierzu zählen Charmin (Toilettenpapier), Ariel (Waschmittel), Gilette (Rasierer), Always (Damenhygieneprodukte), Meister Propper (Reinigungsmittel) oder Pampers (Windeln).



Es wird deutlich, dass dieses Unternehmen kaum aus dem Alltag wegzudenken ist. Procter and Gamble verfolgt dabei eine spezielle Strategie, die die jeweilige Marke in den Vordergrund stellt. Diese Taktik funktioniert: Bei vielen Sparten denkt man automatisch an das Produkt von Procter and Gamble. Die meisten Erzeugnisse sind also als feste Marke in der Gesellschaft etabliert. Das Unternehmen zählt außerdem zum erlesenen Kreis der Dividendenaristokraten.

Colgate – Palmolive

Colgate – Palmolive ist ebenfalls ein Unternehmen aus Amerika, genauer gesagt aus New York City. Es ist sogar noch älter als Nestlé und Procter and Gamble. Seine Gründung geht auf das Jahr 1806 zurück. Colgate – Palmolive ist vor allem dafür bekannt, in den Bereichen Mundhygiene und Körperpflege aktiv zu sein. Es stellt aber auch Produkte für den Haushaltsbedarf her. Das Unternehmen produziert unter anderem seit über 100 Jahren Zahnpasta – damit greifen Milliarden von Menschen täglich zu einem Produkt von Colgate – Palmolive. Bekannte Marken des Unternehmens sind Elmex, Meridol, Ajax, Colgate und Palmolive. Auch Colgate – Palmolive hat es damit geschafft, ein starkes Produktportfolio aus Gütern des täglichen Bedarfs herzustellen.


Fazit: Sicherheit statt Langeweile

Ein Produkt, das man täglich und immer wieder benötigt, ist ein gutes Produkt. Damit haben sich die drei genannten Unternehmen auf ein einfaches, aber sehr effektives Geschäftsmodell spezialisiert, das auch ein Börsenneuling schnell verstehen kann. Solche defensiven Werte bilden immer eine gute Grundlage für die Aufstellung eines Portfolios. Einerseits sind sie innerhalb des Unternehmens schon breit diversifiziert, andererseits haben sie starke Marken entwickelt, die fast konkurrenzlos sind.

Wer diese Werte also weiterhin als langweilig betrachtet, wird nicht in den Genuss der vielen Vorzüge kommen. Wie immer im Leben ist die Mitte ein guter Weg: Ein gut aufgestelltes Portfolio kann neben der aufregenden Zukunft auch eine gute Portion „Langeweile“ vertagen.

AktienNews24
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