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Finanzblogger im Interview: Finanzguerilla

In dieser Reihe stellen wir die Köpfe hinter den spannendsten Finanzblogs Deutschlands vor. Heute im Interview: Andreas von Finanzguerilla!

AktienNews24: Was erwartet die Leser*innen auf deinem Blog?

Andreas: Den geneigten Leser erwarten auf dem Blog regelmäßig erscheinende Artikel über die Themen Finanzielle Freiheit, Finanzbildung, Mindset/Erfolg, ETF, Einzelaktien und Kryptowährungen. Zudem noch Bücherrezensionen und hin und wieder auch eine Prise tägliche Nachrichten rund um das Thema Börse, Wirtschaft, Finanzen und Politik. Political Correctness ist mir hierbei entschieden weniger wichtig, als freie Meinungsäußerung und Klartext. Von daher können manche Themen und Artikel durchaus kontrovers und polarisierend sein. Ach ja: Und Genderquatsch lasse ich auch weg 😉

AktienNews24: Was hat dich dazu bewogen, den Blog zu starten?

Andreas: Es war im Prinzip ein Moment des Erwachens: Irgendwann hat es „Klick“ gemacht und ich habe mir eingebildet, zu erkennen, dass in Deutschland mit der finanziellen Bildung definitiv etwas schief läuft. Die Leute rackern sich im Hamsterrad ab, verdienen mittelprächtig und geben das Gehalt dann auch noch für Überflüssiges oder Verbindlichkeiten aus und wundern sich dann, wenn nichts mehr übrig ist und sie wie „Getriebene“ tagtäglich ums finanzielle Überleben – samt Eigenheim-Schulden – kämpfen. Darunter leiden dann auch Lebenszufriedenheit, Beziehungen und die Gesellschaft als Ganzes. Wenn ich hier mit dem Blog dazu beitragen kann, dass Menschen sich einen ersten ETF-Sparplan einrichten und die gängige „gesellschaftliche Konsummatrix“ hinterfragen oder gar verlassen, geschweige denn finanzielle Unabhängigkeit erreichen, habe ich schon mehr erreicht als ich erwarten kann.

Da mich das Thema Börse mittlerweile seit knapp 20 Jahren begeistert, war so ein Blog nur logisch.

AktienNews24: Welche 3 Tipps würdest du finanzinteressierten Leser*innen auf den Weg geben?

Andreas:

Tipp 1: Vorsicht bei „Tipps“ zum Thema Finanzen! Immer erst recherchieren, wem der Tipp in erster Linie tatsächlich nutzt („cui bono“). Nach wie vor wird in Finanzdingen viel zu häufig Bullshit-Bingo gespielt. Früher eher von Banken und Versicherungen, mittlerweile leider auch vermehrt von Finanzbloggern und Youtubern.

Tipp 2: Einfach anfangen! Feintuning kommt später. Globaler ETF-Sparplan als Basic. Bei Gefallen gerne mit ein paar Einzelaktien garnieren und rumprobieren. Dabei aber nie den ETF-Sparplan in Frage stellen. Dann teilt sich irgendwann der Weg in zwei Richtungen: Entweder man hat Blut geleckt oder das Thema Börse wird frustriert abgehakt. Im ersten Fall wird die Börse vermutlich ein treuer und spannender Begleiter durchs ganze Leben bleiben, beim zweiten Fall fokussiert man sich am besten auf Hobbies, Leidenschaften, Business und andere Menschen und lässt dabei trotzdem den ETF-Sparplan sein zweckmäßiges Ding machen. Am Ende ist alles Typsache. Ich für meinen Teil lasse mich gerne das ganze Leben lang von der Börse begleiten.

Tipp 3: Viel lesen! Finanzbildung ist alles. Gerne bei den Klassikern von Robert T. Kiyosaki, Bodo Schäfer oder Napoleon Hill etc. anfangen und sich dann bei Gefallen in Spezialthemen reinfuchsen. Das Schöne dabei: Durch manche Bücher profitiert man auch in vielen anderen Bereichen des Lebens vom Lesen, da sich automatisch der Horizont erweitert. Bei mir führte es zum Beispiel dazu, dass ich über das Thema Börse und Finanzen dann auch in andere Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, Dating, Psychologie, Philosophie und Ernährung reingeschlittert bin. Reine Romane hingegen lese ich gar keine mehr. Für mich ist das inzwischen leider verschwendete Lebenszeit. Hier dann lieber ein 1,5-stündiger Film.

AktienNews24: Was war dein bisher größter finanzieller Fehler?

Andreas: Ich hatte im Prinzip zwei grobe Schnitzer: Der eine hatte mit Optionsscheinen und Turbo-Zertifikaten zu tun. Hier habe ich einfach mit zu wenig Wissen und zu viel jugendlicher Zuversicht hoch spekulativ zu viel Geld bewegt – und natürlich verloren. Stichworte: Knock-Out-Schwelle, Pfadabhängigkeit und zu hohe Hebel.

Der zweite Schnitzer war ein Investment in die Deutsche Bank im Jahre 2015, kurz bevor die Kurse dann um nahezu 80 Prozent in die Knie gegangen sind.

Beide Verluste sind glücklicherweise längst wieder mit Gewinnen ausgeglichen, dennoch haben sie bis heute eine therapeutische Wirkung 😉

AktienNews24: Was ist dein persönliches finanzielles Ziel?

Andreas: Mit konkreten Summen tue ich mich schwer. Wer weiß, wieviel der Euro nach 20 Jahren Inflation noch wert ist oder ob es ihn überhaupt noch gibt. Aber generell strebe ich finanzielle Unabhängigkeit an. Damit meine ich, dass ich irgendwann aus den Erträgen meines Vermögens meine eigenen laufenden Kosten und die Kosten meiner Familie komplett bestreiten kann. Ohne weiter arbeiten zu MÜSSEN. Vor allem nicht bis zu dem Tag X aka Renteneintritt, den die Gesellschaft meint, mir vorgeben zu dürfen. So etwas möchte ich gerne selbst entscheiden können. Das Ziel verfolge ich aber nicht verbissen oder frugalistisch, sondern stets mit einer heiteren Gelassenheit, die sich hoffentlich mit wachsendem Vermögen auch jährlich steigert und dadurch mein persönliches Umfeld bereichert. Manche nennen es auch „F**k You-Money“.

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