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Mit wenig Geld effektiv investieren

Nicht wenige Menschen würden gerne in Aktien investieren, glauben jedoch, nicht ausreichend Geld hierfür zur Verfügung zu haben. Der Glaube, Aktien und Börse seien nur etwas für Reiche, ist in Deutschland weit verbreitet. Wer in Aktien investieren möchte, braucht jedoch nicht unbedingt viel Geld. Tatsächlich lässt sich auch mit relativ geringen Beträgen bereits eine ganze Menge erreichen.

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Wie viel Geld braucht man, um effektiv in Aktien zu investieren?

Wer Aktien kaufen möchte, benötigt hierfür in der Regel eine gewisse Mindestmenge an Kapital. Diese Aussage ist zumindest bei der klassischen Einmalanlage durchaus korrekt. Einmalanlage bedeutet hierbei, dass man einmalig in eine bestimmte Aktie investiert und keine Daueraufträge macht.

Grundsätzlich benötigt man dabei eigentlich nur so viel Geld, wie eine einzelne Aktie kostet. Diese Summe kann je nach Aktie erheblich variieren. Im Prinzip ist jedoch durchaus ein Aktienkauf für wenige Euro möglich. Der Grund, weshalb dies jedoch wenig sinnvoll ist, sind die mit dem Aktienkauf einhergehenden Gebühren. Deren Höhe kann dabei je nach gewähltem Broker variieren.

Meistens setzen sich diese Ordergebühren aus einem festen Betrag und einem prozentualen Anteil zusammen. Dies führt dazu, dass bei niedrigen Investitionssummen ein im Vergleich zur Gesamtsumme relativ großer Anteil als Gebühr einbehalten wird. Je größer der Investitionsbetrag jedoch wird, desto weniger stark fällt die Gebühr ins Gewicht.

Um unnötige Gebühren zu sparen, investieren die meisten Anleger daher im Rahmen einer Einmalanlage mindestens zwischen 500 und 2.000 Euro in eine Aktie. Hat man eine solche Summe nicht direkt bei der Hand, ist es meist sinnvoller, erst zu warten, bis man das Geld zusammengespart hat. In kleinen Schüben Aktien zu kaufen und dabei jedes Mal die Gebühr aufs Neue zu bezahlen ist nicht effektiv, da unnötig hohe Kosten entstehen.

Mit wenig Geld effektiv diversifizieren

Nun ist jedoch das Investment in eine einzelne Aktie meist mit hohen Risiken verbunden. Sollte der Aktienkurs hinter den Erwartungen zurückbleiben oder gar sinken, drohen Verluste. Um diese Gefahr zu minimieren, investiert man üblicherweise nicht in eine, sondern gleich in mehrere Aktien.

Steht jedoch nur eine relativ geringe Menge an Kapital zur Verfügung, sieht man sich nun abermals mit dem oben beschriebenen Problem konfrontiert. Wer in eine Reihe unterschiedlicher Aktien investieren möchte, muss mehrere Aktienkäufe durchführen. Bei jedem davon fallen erneut Gebühren an, sodass eigentlich eine größere Summe benötigt wird. Andernfalls fressen die Gebühren einen großen Teil der investierten Summe auf.

Für Anleger mit einem kleinen Geldbeutel können in diesem Fall Exchange-Traded Funds (ETFs) eine gängige Alternative darstellen. Dabei handelt es sich um Fonds, die einen aus zahlreichen verschiedenen Aktien bestehenden Index möglichst getreu nachbilden.

Mit einem solchen ETF kann man auf einen Schlag in eine große Zahl unterschiedlicher Aktien investieren, ohne dafür viele einzelne Aktienkäufe durchführen zu müssen. Das spart eine Menge Gebühren. Darüber hinaus braucht man sich in dem Fall auch nicht um die konkrete Auswahl der einzelnen Aktien zu kümmern.

Statt Einmalanlage kann man auch einen Wertpapiersparplan nutzen

Die Einmalanlage stellt jedoch nicht die einzige Möglichkeit dar, wie man in Aktien und andere Wertpapiere investieren kann. In den vergangenen Jahren erfreuen sich sogenannte Wertpapiersparpläne einer wachsenden Beliebtheit.

Bei einem derartigen Sparplan investiert man innerhalb eines regelmäßigen Zeitraums eine feste Summe in einen ETF, Fonds oder eine Aktie ein. Das Ganze läuft also sehr ähnlich wie ein herkömmlicher Sparplan, wie man ihn von der Bank kennt, ab.

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Der große Vorteil eines Wertpapiersparplans gegenüber einer Einmalanlage ist, dass man keine große Geldsumme ansparen muss, um effektiv investieren zu können. Die meisten Broker erlauben es Anlegern, bereits ab einer Summe von 25 Euro im monatlichen oder vierteljährlichen Rhythmus in einen solchen Sparplan einzuzahlen.

Das Besondere daran: Die Gebührenstruktur bei Wertpapiersparplänen unterscheidet sich von jener bei Einmalanlagen. Hier können Anleger auch kleinere Beträge einzahlen, ohne dass sich dies aufgrund der Gebühren nicht lohnen würde.

Ein weiterer Vorteil von Sparplänen gegenüber Einmalanlagen ist, dass es keine wirkliche Rolle spielt, wann man mit dem Investment beginnt. Während die Kurse im Laufe der Zeit fallen und steigen, zahlt man selbst stets die gleiche Menge an Geld ein. Dadurch kauft man die Aktienanteile langfristig zum Durchschnittspreis und läuft nicht Gefahr, zu einem ungünstigen Zeitpunkt eine große Summe zu investieren, kurz bevor die Aktie aufgrund eines Kurssturzes massiv an Wert verliert. Es ist also nicht notwendig, den Markt zu timen, was gerade unerfahrenen Kleinanlegern ohnehin kaum möglich fallen dürfte.

Mit wenig Geld investieren: Nicht warten, sondern anfangen

Wie sich zeigt, kann man auch mit kleinen Beträgen durchaus effektiv in Aktien investieren. Wichtig ist dabei, dass man nicht zu lange zögert. Je eher man mit der Aktienanlage beginnt, desto mehr Zeit gibt man dem eigenen Geld, für einen zu arbeiten.

Auf lange Sicht können auch kleine Beträge zu beträchtlicher Größe anwachsen. Von alleine wird dies jedoch nicht geschehen. Zuerst muss man sich einen Ruck geben und endlich selbst investieren.

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AktienNews24
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