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Kredite für Vereine – Das sollten Sie 2022 beachten

Kredite für Vereine sind eine Möglichkeit um schnell aus einer finanziellen Notsituation heraus zu kommen. Denn nicht nur im Privatleben sind finanzielle Engpässe ein Thema. Vereine geraten teils ebenfalls in wirtschaftliche Notlagen.

Nicht alle Verein besitzen eine weite Mitgliederbasis sowie finanzstarke Sponsoren. Trotzdem müssen die Anschaffungen getätigt werden. Nicht immer reicht dazu das Kapital des Vereins hierfür aus, so dass ein Darlehen aufgenommen werden muss.

Darlehen für Organisationen: Warum nehmen Vereine Kredite auf?

Wenn der Verein mit ausreichend großer Mitgliederzahl Projekte umsetzen möchte, dann ist dies nicht immer gänzlich aus eigenen Mitteln umzusetzen. Vor allem, wenn es um größere Vorhaben geht, benötigt ein Verein ein Darlehen. Ehe es an das Beantragen eines Kredites geht, ist der erste Schritt eine anschauliche Diskussion im Vorstand, welche Klarheit darüber schaffen soll, ob generell mehrheitlich für die Aufnahme des Darlehens entschieden wird.

Kreditaufnahme im Verein: Welche Rahmenbedingungen gibt es für Vereinsdarlehen?

Wer als Vorstand für den Verein finanzielle Mittel durch einen Kredit bekommen möchte, der muss vor der Vergabe des Geldes bestimmte Bedingungen erfüllen. Auf diese Weise ist es möglich, dass der Verein einen Kredit bekommen kann.

Eine gute Möglichkeit ist der Ratenkredit für einen Verein als juristische Person. Der Ratenkredit weisen eine genaue Zinsbindung auf und wird in festen Monatsraten zurückbezahlt. Zugleich können Einzelfall die Kredite zweckgebunden vergeben werden, wenn es zum Beispiel um den Bau eines Vereinsheims geht. In einem solchen Fall dient die Immobilie zugleich als Sicherheit für die Bank. Dann erfolgt die Eintragung der Grundschuld.

Unabhängig von den Satzungszwecken ist eine Gewährung von Krediten für Vereine auch als Mittelweitergabe nach § 58 Nummer 1 und 2 der Abgabenordnung möglich. Die betrifft vor allem die Förderkörperschaften, deren Zweck die Beschaffung von Mittel für weitere steuerbegünstigte Körperschaften ist.

Bonität als Entscheidungsfaktor: Welche Rolle spielt die Kreditwürdigkeit eines Vereins?

Die Aufnahme und die Vergabe von Krediten gehört in vielen Vereinen zum Alltagsgeschäft. Gemeinnützige Organisationen sollten aber bei der Mittelverwendung die gegebenen Besonderheiten beachten.

Größere Vereine weisen meistens eine hohe Kreditwürdigkeit auf, da diese mit ihren regelmäßigen Einnahmen für die Tilgung des Darlehens einstehen können. Die kleinen Vereine ohne regelmäßige Einnahmen sollten jedoch garantieren, dass es diesen möglich ist, die regelmäßigen Raten zu zahlen. Auch wenn ein Verein schon verschuldet ist, sehen die meisten Banken keine hinreichende Bonität – und die Genehmigung der Kreditvergabe ist damit eher unwahrscheinlich. In diesem Fall kommen oft die „Mitgliederdarlehen“ zur Ausgabe.

Mitgliederdarlehen im Verein: Das sollten Vereinsmitglieder beachten

Wenn der vor der Vergabe des Darlehens als nicht kreditwürdig eingestuft wird, kommt oftmals ein Mitgliederdarlehen zur Anwendung. Diese sind mit Vorsicht zu genießen. Durch das Mitgliederdarlehen wird ein Darlehen ausgegeben, das ein Vereinsmitglied dem Verein aus dem eigenen Privatvermögen gewährt.

Die Vorgaben für die Aufnahme und Vergabe von Krediten für Vereine ergeben sich aus den gemeinnützigkeitsrechtlichen Grundsätzen der Bindung der Mittel und der zeitnahen Verwendung. So werden die Darlehen nicht zweckbezogen vergeben und dürfen nur dafür verwendet werden, wenn diese nicht der zeitnahen Verwendung der Mittel unterliegen. Zugleich dürfen die Darlehen nur kurzfristig gewährt werden. Diese müssen daher so schnell zurückfließen, dass der Verein diese zeitnah einsetzen kann.

Außer dem Mitgliederdarlehen gibt es noch die Option, dass die Aufnahme des Kredites durch ein Vereinsmitglied erfolgt. In einem solchen Fall agiert ein Vereinsmitglied, meistens aus dem Vorstand, als der stellvertretende Darlehensnehmer für die Körperschaft. Die Rückzahlung des Kredits wird in dem Fall über das Vermögen des Vereins abgelegt – das Darlehen lastet selbst jedoch auf dem Vereinsmitglied, der dadurch zugleich die Kredithaftung übernimmt.

Vereinsdarlehen: Wer kommt als möglicher Geldgeber infrage?

Wenn der Verein den Beschluss gefasst hat, ein Darlehen aufzunehmen und alle generellen Voraussetzungen überprüft, so gilt es, den Kredit mit den besten Konditionen zu finden. Hierbei ist inzwischen nicht mehr nur die übliche Filiale als Bank in der eigenen Stadt eine Möglichkeit. Digitale Direktbanken stehen der Kreditaufnahme von Vereinen inzwischen meist offen gegenüber.

Generell ist es ratsam, zuerst mit der Hausbank, bei welcher das Vereinskonto läuft, über das Darlehen zu sprechen und das Angebot zu prüfen, denn in vielen Fällen bieten auch diese interessante Produkte an.

Kreditvergleich – so finden Sie den besten Kredit

Es gibt unzählige Möglichkeiten, den besten Vertrag für Ihren Kredit zu finden. Sie können hierzu einfach unterschiedliche Banken aufrufen und sich Angebote einholen. Das ist natürlich sehr aufwendig und kostet viel Zeit. Alternativ gibt es die Möglichkeit, einen Tarifvergleich für einen Kredit in einer guten Übersicht sich anzeigen zu lassen. Das Verbandsbüro bietet hierfür in Kooperation mit Check24 einen Tarifvergleich für Kredite an.

Die Kreditaufnahme für den Verein: Schritt für Schritt zum Darlehen

Vereine durchlaufen bei der Beantragung eines Kredits die gleichen Schritte, wie die Privatpersonen. Der Verein gilt im Falle der Kreditaufnahme genauso als juristische Person. Der Weg zu einem Darlehen Kredit läuft in der Regel in mehreren Schritten ab:

Schritt 1: den Kreditantrag stellen

Vor der Vergabe des Darlehens müssen die Vereine einen Antrag beim Kreditgeber stellen. Den Antrag reichen diese bei den Finanzinstituten, also Direkt-, Filialbanken oder anderen Banken, ein. Diese haben zugleich die Möglichkeit, mehrere Anträge bei unterschiedlichen Kreditgebern zu stellen, denn sie sind unverbindlich und kostenlos. Auf diese Weise lassen sich Konditionen n der möglichen Darlehen optimal vergleichen.

Im Kreditantrag muss zudem die finanzielle Situation des Vereins dargelegt werden. Die Vereine benötigen für diese Antrag daher einen Nachweis über das Vereinsvermögen. vielen Fällen fordert die Bank außerdem eine Schufa-Auskunft des Vereins an. Der Kreditantrag sollte zugleich persönliche Daten enthalten, sodass der Ansprechpartner sofort zu erkennen ist. Nachdem der Kreditgeber die Angaben überprüft hat, entscheidet diese über die Konditionen bei der Vergabe des Darlehens und teilt die Entscheidung mit.

Schritt 2: die Vorlage weiterer Unterlagen

Sollten die Vereine eine positive Rückmeldung auf die Kreditanfrage bekommen haben, fordert die Bank meistens noch weitere Unterlagen an. So müssen diese sich unter anderem der Legitimierung unterziehen, bei welcher Vereinsfinanzen und Ausweisdokumente geprüft werden. Um die Bonität zu ermitteln, können vor einer Genehmigung zudem weitere Dokumente zur Satzung, Mittelverwendung oder Vermögensanlage erforderlich sein.

Schritt 3: Auszahlung des Darlehens

Wenn der Verein die Voraussetzungen für die Vergabe des Kredites erfüllt hat, kann dieser ausgezahlt werden. Wann oder wie schnell eine Auszahlung des Darlehens nach der Zusage erfolgt, erfahren die Vereine bereits während der Antragstellung.

Vereinsdarlehen: Die Aufnahme des Kredits als Verein sollte gut überlegt sein

Egal, welche Art von Kredit ein Verein aufnehmen möchte: Die Aufnahme sollte auf jeden Fall gut überlegt und versiert durchgeführt sein. Eine Fremdkapitalaufnahme birgt stets Risiken. Wird diese nicht rechtmäßig beschlossen, können einzelne Vorstands- oder Vereinsmitglieder haften. Wenn das Darlehen falsch verwendet wird, kann dies gemeinnützigkeitsschädlich sein.

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