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Das erwarten die Top-Experten vom Börsenjahr 2023

2022 war ein schwieriges Jahr für Anleger. Die Energiekrise, die stark angestiegene Inflation sowie die zur Bekämpfung letzterer stetig steigenden Zinsen haben sich als Gift für den Aktienmarkt erwiesen. Doch wie sieht die Börsen-Prognose für das kommende Jahr aus? Das erwarten die Top-Experten vom Börsenjahr 2023.

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Sinkende Inflation weckt Hoffnungen

Gerade eben erst haben die US-Notenbank FED als auch die Europäische Zentralbank EZB erneut ihre jeweiligen Leitzinsen erhöht. Es ging jeweils um 0,5 Prozentpunkte aufwärts. Damit haben beide Zentralbanken mittlerweile etwas den Fuß vom Gaspedal genommen..

Grund für die nunmehr etwas gemächlichere Gangart der FED war die zuletzt stetig sinkende Inflation in den USA. Im November hatte sich die US-Inflation stärker als erwartet abgeschwächt und war von zuvor 7,7 auf nunmehr 7,1 Prozent gefallen. Es war der fünfte Rückgang in Folge. Der Trend zeigt damit nun recht deutlich nach unten. Bei Analysten weckt dies die Hoffnungen, dass die FED auch im kommenden Jahr nicht mehr so stark an den Zinsschrauben drehen wird.

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Auch in der Eurozone deutet sich nun eventuell eine Trendwende an. Nachdem die Teuerungsrate noch im Oktober bei 10,6 Prozent gelegen hatte, sank die Inflation im November erstmals seit vielen Monaten wieder leicht auf 10,0 Prozent. Für ein allzu starkes Abbremsen der EZB bei der Leitzinserhöhung dürfte dies sicherlich noch nicht ausreichen, zumal die Kerninflation ohne die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Nahrungsmittel weiterhin auf einem Höchststand verharrt. Sollte  sich allerdings auch hier in den nächsten Monaten eine Trendwende abzeichnen, so dürften die Stimmen innerhalb der EZB lauter werden, die für geringere Zinsschritte sind.

Experten: Weltkonjunktur könnte an Schwung verlieren

Eine sinkende Inflation und damit auch ein gemäßigterer Anstieg der Leitzinsen wären gute Nachrichten für die Konjunktur im kommenden Jahr. Eine zumindest vorübergehende Inflation dürfte sich 2023 allerdings kaum vermeiden lassen. Diese Ansicht vertreten zumindest zahlreiche Top-Experten. Dennoch gibt es Grund zur Hoffnung.

So rechnen die Analysten der Bank of America 2023 mit einer vergleichsweise milden US-Rezession. Demnach gehen die Experten in ihrer mittleren Prognose davon aus, dass der wichtige US-Index S&P 500 zum Jahresende bei 4.000 Punkten liegen wird. Damit würde der Aktienindex in den kommenden 12 Monaten größtenteils auf der Stelle treten.

Die Bank of America geht davon aus, dass rund die Hälfte der Unternehmen im S&P 500 ein reales Umsatzwachstum werden erzielen können. Allerdings könnte das Lohnwachstum im kommenden Jahr die Fähigkeit der Unternehmen übersteigen, ihre Preise zu erhöhen und somit zu einer Reduzierung der Unternehmensgewinne führen. Die Gewinne sollen dabei im Durchschnitt je Aktie um gut 9 Prozent sinken.

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Auch Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, geht für das kommende Jahr von einer milden Rezession in den USA als auch in Europa aus. Die Inflation könnte dabei seiner Einschätzung nach auch im kommenden Jahr verhältnismäßig hoch bleiben. Grund hierfür seien in erster Linie die weiterhin hohen Energiepreise. Die durchschnittliche Inflation in der Eurozone könnte 2023 bei 6,0 Prozent liegen, so Stephan.

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Ob die Realrendite 2023 ähnlich wie 2022 negativ ausfallen wird, hängt laut einhelliger Analystenmeinung entscheidend davon ab, wie stark die Leitzinserhöhungen der Zentralbanken die Weltwirtschaft in eine Rezession stürzen werden. Die Top-Analysten, welche im Rahmen einer Umfrage der Nachrichtenagentur „Reuters“ befragt worden sind, gehen im Großen und Ganzen ebenfalls von einer eher milden Rezession aus. Mit Blick auf die Gesamtjahresentwicklung rechnen die Experten im Durchschnitt sogar mit einem leichten Kursanstieg des S&P 500 auf 4.200 Punkte bis Ende Dezember. Noch im August hatte die durchschnittliche Prognose der Experten für 2023 bei 4.700 Punkten gelegen.

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DAX-Prognose für 2023: Es geht wieder aufwärts

Die Experten-Prognosen für den DAX halten für das kommende Jahr durchaus Kurssteigerungen für möglich. So erwartet die Deutsche Bank mittlere einstellige Renditen am Markt und hält bis Jahresende 2023 einen Wert von 15.000 Punkten für den DAX für realistisch. Derzeit bewegt sich der deutsche Leitindex bei rund 14.000 Punkten.

Die Experten der Deutschen Bank gehen dabei davon aus, dass 2023 wirtschaftlich zwar schwieriger werden könnte. Sobald sich jedoch im Laufe des Jahres eine wirtschaftliche Erholung abzeichnet, könnten die Kurse wieder anziehen. Für Anleger könnten sich hierbei durchaus günstige Einstiegsgelegenheiten ergeben.

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Noch optimistischer als die Analysten der Deutschen Bank zeigt man sich derweil bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Die Landesbank erwartet, dass der DAX 2023 wieder bei 16.000 Punkten stehen wird. Dies entspräche einem Kursplus von mehr als 14 Prozent.

Die Grundlage für diese optimistische Prognose bildet dabei die Annahme der Analysten der Helaba, dass der Gipfel bei der Inflation hierzulande bereits überschritten sei. In ihrem Basisszenario geht die Bank für 2023 von einer Inflationsrate von 6 Prozent aus.

Aktien-Trends 2023 – Hier sehen die Experten Chancen

Zumindest für die nächsten Monate sehen die Analysten für den Markt noch keine Entwarnung. Dementsprechend stehen bei vielen Fonds und Bankhäusern derzeit vor allem defensive Werte hoch im Kurs. Hierzu zählen in erster Linie Aktien aus dem Gesundheits- und Konsumsektor. Auch Energie-Aktien befinden sich unter den Favoriten.

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Gleichzeitig gehen viele Experten davon aus, dass sich die erwartete Schwäche des Marktes in der zweiten Jahreshälfte zunehmend auflösen wird. Im Rahmen einer Erholungsrallye – gleich wie moderat diese auch ausfallen mag – könnten dann auch wieder zyklische Aktien stärker in den Fokus geraten.

Ulrich Stephan hebt hervor, dass derzeit viele europäische Aktien relativ niedrig bewertet seien. Vor allem bei zyklischen Titeln sieht er für 2023 nicht unerhebliches Potenzial. Zyklische Sektoren wie Industrie, Chemie oder Grundstoffe seien bei der angestrebten Modernisierung und grünen Transformation von Wirtschaft und Infrastruktur von entscheidender Bedeutung.

Florian Schulze
Florian Schulze
Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. Aktien sind seine Leidenschaft.

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