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CureVac Aktie: Weitere Impfstoff-Probleme sorgen für Kursrutsch

In den letzten Monaten bewegten sich die Impfstoff-Aktien im Fokus vieler Anleger. Während die BioNTech-Anteilsscheine den Aktionären überdurchschnittliche Renditen brachten, sah es bei anderen Unternehmen schlechter aus. Hoch gehandelt wurde zunächst auch das deutsche Unternehmen CureVac – ein Biotech-Spezialist aus Tübingen. Früh entschied man sich für die Entwicklung eines Covid-19-Impfstoffs, um die Corona-Pandemie effektiv zu bekämpfen.

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Doch mehrere Rückschläge führten zu einer bärischen Entwicklung bei der CureVac-Aktie. Gestern gab es erneut einen Schock für alle Anleger – diese verkauften nach Bekanntwerden der News ihre Positionen massenweise, sodass der Aktienkurs von CureVac auf Wochensicht mittlerweile über 17 % im Minus notiert. Doch was ist passiert und wie geht es mit der CureVac Aktie weiter?

Erholung nach erstem Impfstoff-Schock

Bereits Mitte Juni stand die CureVac Aktie im Mittelpunkt des Börsengeschehens. Denn lange Zeit vermeldete das Management positive News im Hinblick auf die Impfstoff-Entwicklung und hoffentlich baldige Zulassung. Doch die Ergebnisse der Zulassungsstudie enttäuschten. Der eigene Impfstoff-Kandidat konnte in puncto Wirksamkeit nicht überzeugen und blieb weit hinter der Konkurrenz zurück.


Daraufhin fiel der Aktienkurs von deutlich über 100 Euro auf rund 50 Euro. Innerhalb kürzester Zeit halbierte sich der Wert der CureVac Aktie. Langsam, aber sicher schritt im Anschluss die Erholung voran. Zuletzt notierte man zumindest beständig im Bereich von 60 Euro, bevor es am gestrigen Handelstag erneut zu einem Kursrutsch kam.

CureVac Aktie bricht erneut ein

Die CureVac Aktie startete bereits schwach in die neue Handelswoche. Nunmehr notierte man nur noch bei Kursen bei rund 56 Euro. Doch fundamentale News vom Unternehmen sorgten für weitere Enttäuschung. Viele Anleger zogen die Reißlinie, der Aktienkurs rutschte unter die 50 Euro-Grenze. Nun stehen in der letzten Woche über 17 % Verluste. Das Momentum ist bei der CureVac Aktie alles andere als positiv. Charttechnisch bietet sich aktuell kein Einstieg bei CureVac an.

Produktionsnetzwerk wird verschlankt

In einer Ad-hoc-Meldung gab das Unternehmen CureVac bekannt, dass man das eigens aufgebaute Produktionsnetzwerk für die Covid-19-Impfstoffe den aktuellen Entwicklungen anpasst und verschlankt. Hier habe man die Verträge mit den Partnern Wacker und Celonic gekündigt. Andere Produktionspartner sollen jedoch erhalten bleiben. Die Verantwortlichen bei CureVac verweisen darauf, dass sich die Nachfrage nach dem Covid-19-Impfstoff grundlegend verändert hat. Hier bezieht sich die Verschlankung nur auf den ersten Impfstoff-Kandidaten. Denn die Konkurrenz hat schlichtweg einen zu großen Vorsprung. Gemeinsam mit GSK entwickelt man jedoch aktuell einen Covid-19-Impfstoff der zweiten Generation, die klinische Studie soll noch im vierten Quartal dieses Jahres beginnen.

Zahlreiche Medikamente in der Pipeline

Sicherlich ist das Tübinger Biotech-Unternehmen CureVac insbesondere für seinen Corona-Impfstoff bzw. die angestrebte Entwicklung bekannt. Doch mit Fokus auf die RNA-Technologie möchte das Unternehmen, lebensrettende Lösungen für Patienten mit einem hohen therapeutischen Bedarf entwickeln. Die strategische, auf die mRNA-Technologie fokussierte, Pipeline enthält somit Medikamente im Bereich prophylaktische Impfstoffe, proteinbasierte Therapien und Krebsimmuntherapien. Beispielsweise hat CureVac aktuell Medikamente respektive Impfstoffe gegen Lassafieber, Tollwut, Malaria, Influenza, Augen- sowie Lungenerkrankungen in der Entwicklung. Dabei arbeitet man mit kompetenten Partnern wie der Yale University, CRISPR Therapeutics, GSK, Bayer oder der Bill & Melinda Gates Stiftung zusammen.

Vertrauen der Anleger beschädigt

Doch die verschiedenen Rückschläge bei der Impfstoff-Entwicklung könnten das Vertrauen der Anleger nachhaltig beschädigt haben. Denn andere Unternehmen wie BioNTech überzeugen mit transparenter Kommunikation und wichtigen Erfolgen. Demgegenüber hat CureVac lange Zeit kommuniziert, dass alles nach Plan verläuft. Dennoch kommen immer wieder Rückschläge, die den Weg des Unternehmens in Frage stellen. Obgleich mit der vielseitigen Pipeline Zukunftspotential vorhanden ist, muss das Management das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen.

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Die Verschlankung des eigenen Produktionsnetzwerks sendet keine positiven Signale an die Anleger. Selbst das Unternehmen glaubt wohl nicht mehr daran, den eigenen Impfstoff, sofern er zugelassen wird, massenhaft abzusetzen. Der Faktor Zeit spielte hier eine zu wichtige Rolle. Zugleich ist das Vertrauen in das Tübinger Biotech-Unternehmen beschädigt. Charttechnisch ist die CureVac Aktie weiterhin angeschlagen. Die Pipeline ist zwar mit spannenden Projekten gefüllt. Allerdings stehen die Umsetzbarkeit und erfolgreiche Entwicklung weiterhin in den Sternen.

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Die Entwicklung des Impfstoffkandidaten der zweiten Covid-19-Generation weckt weiterhin Hoffnung. Doch auch hier könnte ein Scheitern verheerende Folgen für alle Aktionäre haben. Wer sich die CureVac Aktie ins Depot legt, sollte sich des spekulativen Charakters dieser Wette bewusst sein.

Daniel Robrecht
Nach meinem Rechtswissenschaften- und Management-Studium habe ich meinen Fokus auf die Finanzwelt gerichtet. Seitdem schreibe ich täglich für unterschiedliche Plattformen über Themen rund um Aktien, ETFs, Kryptos und Investieren.

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