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Aktien kaufen: Die 6 Todsünden der Börse

Der Aktienkauf ist eine der besten Methoden, um langfristig das eigene Vermögen zu vermehren. Gleichzeitig geht die Aktienanlage aber auch Hand in Hand mit einer Reihe von Risiken. Als besonders kostspielig können sich dabei einige grundsätzliche Fehler herausstellen, in die man gerade als unerfahrener Anleger schnell tappen kann. Doch welches sind diese Todsünden, die man beim Aktien kaufen unbedingt vermeiden sollte?

1. Keine Anlagestrategie haben

Der Aktienkauf ist etwas, mit dem man idealerweise so früh wie möglich beginnt. Das bedeutet jedoch nicht, dass man sich Hals über Kopf in die Welt der Börsen und Aktien stürzen sollte. Wer Aktien kaufen möchte, muss sich vorher Gedanken darüber machen, welche Strategie damit verfolgt werden soll.

Damit ist nicht bloß der Wunsch, so viel Geld wie möglich zu verdienen, gemeint. Vielmehr sollte man sich überlegen, welchem Investment-Ansatz man folgen möchte und welche Anlageziele man mit diesem realisieren will. Soll es ein langfristiger Vermögensaufbau mit einer Buy-&-Hold-Strategie sein, oder möchte man sich mit möglichst ergiebigen Dividendentiteln einen Zuverdienst aufbauen? Unüberlegt drauf loszukaufen, ist hingegen eine Todsünde, die sich früher oder später rächt.

2. Jagd nach dem schnellen Geld

Wer möchte nicht schnell reich werden? Der einfache Pfad zum schnellen Geld entpuppt sich allerdings oftmals als Irrweg. Wer Aktien mit dem Ziel kauft, durch diese schnell reich zu werden, läuft bestenfalls Gefahr, enttäuscht zu werden. Schlimmstenfalls kann man dadurch sogar eine Menge Geld verlieren.

Der Vermögensaufbau mittels Aktien gleicht mehr einem Marathon denn einem Sprint. Belohnt werden jene, die lange dabei bleiben und ausreichend Geduld mitbringen. Wer dies nicht berücksichtigt, geht mit dem falschen Mindset an die Aktienanlage heran.

3. Aktien kaufen, nur weil sie gerade steigen

Grundsätzlich ist es durchaus nicht verkehrt, möglichst viele Aktien im Depot zu haben, deren Kurs steigt. Allerdings sollte hinter der Depotzusammensetzung eine tiefergehende Strategie stecken. Anleger, die einfach immer nur jene Aktien kaufen, die gerade im Kurs steigen, ohne sich näher mit den Hintergründen zu beschäftigen, laufen Gefahr, viel Geld zu verlieren.

Es gibt viele Gründe, weshalb der Kurs einer Aktie nur vorübergehend steigt, im Anschluss aber wieder fällt. Oftmals steckt ein Börsen-Hype dahinter. Diese sind jedoch bekanntlich nur temporärer Natur. Läuft man nun jedem Trend hinterher, läuft man Gefahr, immer dann Aktien zu kaufen, wenn diese bereits zu stark im Preis gestiegen sind. Die Kurskorrektur lässt dann in der Regel nicht mehr lange auf sich warten.

4. Aktien kaufen, ohne sich vorher über diese zu informieren

Die nächste Todsünde schließt nahtlos daran an. Wer sich in die komplexe Welt der Aktien wagt, muss auch bereit sein, sich tiefergehend mit der Materie auseinanderzusetzen. Tut man dies nicht, überlässt man Erfolg und Misserfolg dem Zufall, anstatt selbst den besten Weg für sich zu finden. Dies wäre jedoch ein schwerer Fehler.

Eine der bekanntesten Börsenweisheiten überhaupt besagt, man solle nur in das investieren, was man kennt. Hierin stecken jedoch durchaus nicht nur eine, sondern gleich zwei Handlungsaufforderungen. Zum einen sollte man die Finger von Geldanlagen lassen, die man nicht versteht. Zum anderen sollte man aber auch stets bestrebt sein, den eigenen Horizont zu erweitern und sich über neue Märkte und Chancen zu informieren.

5. Alles auf eine Karte setzen

Wer alles auf eine einzelne Aktie setzt, kann unter Umständen eine Menge Geld verdienen, wenn deren Kurs tatsächlich explodieren sollte. Läuft es hingegen nicht wie erwartet, kann auch eine Menge Geld verloren gehen. Alles auf eine Karte zu setzen, ist gerade bei der Aktienanlage keine gute Idee. Tatsächlich handelt es sich dabei um einen typischen Anfängerfehler.

Wer Aktien kaufen möchte, sollte sich sinnvollerweise gleich eine ganze Reihe unterschiedlicher Titel ins Depot holen. Damit verringert man das Risiko, durch einzelne schlecht performende Aktien einen großen Teil des eigenen Anlagekapitals zu verlieren. Hat man zu Beginn nicht genug Geld, um sofort in mehrere Aktien zu investieren, sollte man zumindest im Laufe der Zeit weitere Aktien hinzukaufen.

6. Sich vom eigenen Erfolg blenden lassen

Was gibt es Schöneres, als dabei zuzusehen, wie die Kurse der eigenen Aktien gen Himmel steigen? Aber Vorsicht! Erfolg an der Börse kann auch seine Schattenseiten haben. Wer sich zu sehr am eigenen Erfolg berauscht, kann schnell übermütig werden.

So etwas wie eine absolute Erfolgsgarantie gibt es an der Börse nicht. Auch die erfolgreichsten Star-Investoren greifen hin und wieder daneben. Nur, weil man selbst mehrere Male richtig gelegen hat, bedeutet das nun nicht, dass man an der Börse immer auf das richtige Pferd setzen wird. Gerade nach einer längeren Erfolgsserie ist die Gefahr groß, sich selbst zu überschätzen und einen Fehler zu begehen.

An der Börse werden die Karten bei jedem Aktienkauf neu gemischt, vergangene Erfolge zählen dann nicht mehr. Daher sollten sich Anleger auch im Erfolgsfall in Bescheidenheit üben und weiterhin bedacht und mit kühlem Kopf agieren, wenn sie Aktien kaufen.

Florian Schulze
Florian Schulze
Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. Aktien sind seine Leidenschaft.

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