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Sollte man bei einem Allzeithoch an der Börse investieren?

Die Börse boomt, die Kurs steigen immer höher. Während manche Anleger sich Hals über Kopf ins Getümmel stürzen, stellen sich andere wiederum die Frage, ob es sich überhaupt noch lohnt einzusteigen, oder ob sie besser auf fallende Kurse warten sollten. Welches ist die bessere Herangehensweise?

Allzeithochs kommen und gehen

Als Allzeithoch bezeichnet man den höchsten Kurs den ein bestimmter Aktienindex oder eine einzelne Aktie jemals erreicht hat. Manche Aktien haben ihr Allzeithoch einmal vor vielen Jahren erreicht, und laufen diesem nun bereits seit langer Zeit hinterher. Bei den meisten Aktienindizes ist dies zum Glück anderes.

Großen Indizes wie der DAX, der S&P 500 oder der MSCI World haben seit ihrem Bestehen bereits zahllose Male einen neuen Rekordstand erreicht. Schaut man sich die Kursentwicklung dieser Indizes an, stellt man fest, dass sich ihr Kurse im Laufe der Zeit zwar immer wieder auf und ab bewegt haben. Als Ganzes betrachtet zeigt die Trendlinie jedoch stets nach oben. In den vergangenen Jahrzehnten erreichten die einzelnen Indizes also immer höhere Kurshöchstwerte.

Für Anleger ergibt sich hieraus eine wichtige Erkenntnis: Langfristig gesehen werden die Kurse mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit immer weiter steigen. Dies ist insofern wichtig, als das es dadurch extrem unwahrscheinlich wird, dass das Allzeithoch von heute auch noch in zehn Jahren der höchste jemals erreichte Kurs sein wird. Viel wahrscheinlicher ist es, dass die Kurse in Zukunft noch wesentlich höher liegen werden.

Wer nun wartet und zögert, verpasst die Gelegenheit, frühzeitig einzusteigen und von den steigenden Kursen zu profitieren.

Man weiß nie, wann die Kurse fallen

Vorsichtige Stimmen werden nun natürlich mahnen, dass bei einem überhitzten Markt die Gefahr eines Börsen-Crashs besteht. Steigt man nun ein, wenn die Kurse am höchsten sind, nimmt man den folgenden Verlust voll mit. Tatsächlich ist diese Furcht nicht komplett unbegründet. Allerdings ist sie gleichfalls auch keineswegs unproblematisch.

Fallende Kurse und gelegentliche Crashs scheinen tatsächlich ein integraler Bestandteil des Marktes zu sein. Das große Problem an ihnen ist jedoch, dass man sie nicht ohne Weiteres vorhersagen kann. Zwar gibt es durchaus eine Reihe von Kennzahlen und Warnsignalen, anhand derer sich ein gewisses Überhitzungs- oder gar Blasenrisiko ablesen lässt. Absolute Sicherheit gibt es hier jedoch nie. Für jeden Star-Investor, der einen Crash schon vorher hat kommen sehen, gibt es dutzende an Untergangspropheten, deren Warnungen sich als vollkommen unbegründet erwiesen haben.

Für gewöhnliche Privatanleger ergibt sich hieraus nun folgendes Conundrum: Einerseits ist es sehr wahrscheinlich, dass die Kurse irgendwann auch wieder fallen werden, was Verluste nach sich ziehen könnte. Andererseits kann man nicht wissen, wann genau dies geschehen wird. Wer zur falschen Zeit einsteigt, riskiert besonders hohe Verluste. Wer hingegen zu lange wartet, verpasst alle möglichen Kursgewinne. Es scheint, als gäbe es kaum eine befriedigende Lösung für dieses Problem. Dem ist jedoch nicht so.

Wer langfristig investiert, braucht Zwischentiefs nicht zu fürchten

Wie bereits weiter oben erwähnt, steigen die Kurse der meisten Indizes auf lange Sicht gesehen immer weiter. Dies bedeutet nicht nur, dass immer neue Höchststände erreicht werden. Es hat auch zur Folge, dass aus Crashs resultierende Kursverluste im Großen und Ganzen nur temporärer Natur sind.

Schaut man sich die Kursentwicklung an den weltweiten Börsen im Jahr 2020 an, so stellt man fest, dass auf den plötzlichen Crash im Frühjahr sehr schnell eine abermalige Kursrallye folgte. Die hohen Verluste des Corona-Crashs waren dadurch bereits nach wenigen Monaten wieder weitestgehend wettgemacht worden.

Auch die enormen Kursverluste infolge des Platzens der Dotcom-Blase zur Jahrtausendwende sowie der Crash während der Finanzkrise sind in den jeweils folgenden Jahren wieder egalisiert worden. Beide Male haben die Börsen freilich etwas länger gebraucht, um wieder ihr Vorkrisenniveau zu erreichen. Langfristig gesehen, fallen diese Crashs aber dennoch nicht wirklich ins Gewicht.

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Wer zur Jahrtausendwende unmittelbar vor dem großen Crash breit gefächert in den Aktienmarkt eingestiegen wäre und das Geld anschließend arbeiten gelassen hätte, würde heute auf einen deutlich höheren Betrag blicken. Statt Verluste, stünden in den Fall nun hohe Gewinne zu Buche.

Dies bedeutet natürlich nicht, dass man mit einzelnen Aktien im Falle einer Krise nicht dennoch Verlust machen kann. Sollte das Unternehmen in eine wirtschaftliche Schieflage geraten, besteht auch langfristig Gefahr für die eigene Anlage. Als Ganzes betrachtet erholen sich die Märkte jedoch stets aufs Neue.

Wer zögert, verliert garantiert

Anleger fahren daher grundsätzlich besser, wenn sie zur ersten sich bietenden Gelegenheit in den Aktienmarkt investieren. Je länger sie dabei sind, desto höher fällt am Ende ihre durchschnittliche Rendite aus. Statistisch gesehen ist die Dauer eines Investments nämlich deutlich wichtiger für die Höhe der Rendite als der korrekte Einstiegszeitpunkt.

Zudem sollte man sich stets darüber im Klaren sein, dass Inaktivität ebenfalls mit eigenen Kosten einhergeht. Wer nichts tut und das eigene Geld einfach ungenutzt liegen lässt, verliert jedes Jahr aufgrund der Inflation einen Teil davon. In der heutigen Zeit ist nichts umsonst. Nicht einmal das Warten.

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