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Der Small-Cap-Effekt: Das spricht für das Investieren in kleine Unternehmen 

Bei der Zusammenstellung des eigenen Aktien-Depots sollten verschiedene Kriterien eine Rolle spielen. Zunächst ist es wichtig, sich die Unternehmen auszuwählen, die zur eigenen Anlagestrategie passen. Eine Diversifikation senkt das Risiko. Neben Branchen, Sektoren und Regionen spielt auch die Unternehmensgröße eine Rolle.

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Viele Anleger setzen ausschließlich auf Large Caps – die starke Marktstellung, die ansehnliche Größe, die finanzielle Stabilität und die geringen Schwankungen sind gute Gründe.

Doch damit bleibt Potenzial bei der Geldanlage ungenutzt. Schließlich gibt es den Small-Cap-Effekt – ein Plädoyer für kleine Unternehmen im Aktien-Depot.

Der Small-Cap-Effekt

Beim Small-Cap-Effekt handelt es sich um die Tatsache, dass die Aktien kleiner Unternehmen im Durchschnitt eine bessere Rendite erzielen als die Aktien großer Unternehmen. Den größten Unterschied gibt es bei den kleinen Unternehmen – den Small Caps. Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von unter 500 Millionen US-Dollar schneiden am Aktienmarkt am besten ab.

Höhere Volatilität

Immer wieder wird angeführt, dass kleine Unternehmen deutlich volatiler sind. Stark schwankende Aktienkurse kann nicht jeder Anleger verkraften. So manch einem Investor würde sich der Magen umdrehen, wenn jeden Morgen Veränderungen im zweistelligen Bereich im Depot vorzufinden sind. Die höhere Volatilität, die gar nicht sicher belegt ist, könnte auf eine höhere Sensibilität auf die Konjunktur zurückzuführen sein. Die Marktstellung ist nicht so stark, die finanzielle Situation nicht derart gefestigt – da klingt eine Konjunkturanfälligkeit durchaus wahrscheinlich.

Mehr Rendite

Nichtsdestotrotz kommen die Studien zum Ergebnis, dass Small Caps eine bessere Rendite erwirtschaften. Doch dies ist nicht immer so. Es gibt auch längere Marktphasen, in denen die Large Caps besser performen. Doch dann schlagen die kleinen Unternehmen regelmäßig zurück und bringen eine überdurchschnittliche Rendite.

Studien kommen zu keinem klaren Schluss, wann dies der Fall ist. Sowohl in Aufschwüngen als auch Abschwüngen am Aktienmarkt können Small Caps überdurchschnittlich performen.

Das sind die möglichen Gründe

Die Wissenschaft konnte bis heute nicht zufriedenstellend erklären, warum es den Size-Effekt an der Börse gibt. Denn an einem rationalen Aktienmarkt dürfte es eigentlich gar keine Rolle spielen, ob ein Unternehmen größer oder kleiner ist. Dennoch gibt es einige Versuche, diesen Renditeunterschied zu erklären.

Kleine Unternehmen sind oftmals flexibler und können sich schnell an neue Gegebenheiten anpassen sowie die damit verbundenen Chancen nutzen. Zugleich ist die Innovationskraft bei Small Caps häufig größer. Für ein Unternehmen mit einem Umsatz von 10 Millionen Euro und 10 Kunden ist es naturgemäß leichter, den Marktanteil auszubauen, als wenn man bereits hunderte Milliarden verdient und die halbe Welt Kunde im Unternehmen ist.

Diversifizieren mit Small-Caps

Der Small-Cap-Effekt ist ein gutes Argument für das Diversifizieren des eigenen Depots mit Small Caps. Wer kleine Unternehmen in sein Depot aufnimmt, kann seine Rendite steigern. Dies geht gar nicht mit einem größeren Risiko einher – im Gegenteil sind kleine Unternehmen oftmals in anderen Branchen tätig und haben andere Kunden. Somit sinkt zunächst einmal das Risiko eines Depots, wenn auch hinsichtlich der Unternehmensgröße diversifiziert wird.

Investieren in Einzelunternehmen

Anleger können in Einzelaktien investieren und sich vielversprechende Small Caps herauspicken. In Deutschland und allen voran in den USA gibt es zahlreiche Small Caps, die den Gang an die Börse wagen. Problematisch ist jedoch, dass oftmals nur wenige Informationen über die Unternehmen verfügbar sind. Börsen-Artikel, Analysten-Meinungen und Co. gibt es nicht. Man muss sich also mühsam durch die Investor-Relations-Seiten suchen, um das Unternehmen fundiert beurteilen zu können. Dann ist es jedoch möglich, wirklich die besten Small Caps herauszufiltern. Wer das Risiko scheut oder wem der Aufwand zu groß ist, hat jedoch Alternativen.

Breit streuen mit Small Cap ETFs

Das Investieren via ETF ist aufgrund des automatisch gestreuten Risikos sehr beliebt. Die ETF-Anbieter haben auch einige Produkte aufgelegt, mit denen man die Small Caps dieser Welt abdecken kann. Das Pendant zum MSCI World ist der iShares MSCI World Small Cap UCITS ETF. In diesem befinden sich über 3000 Small Caps aus der ganzen Welt. Doch auch für die USA, Deutschland, Europa oder China gibt es derartige Small Cap ETFs.

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