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Bier-Aktien kaufen: Jetzt einsteigen oder abwarten?

Bier-Aktien sind sehr viel vielfältiger, als es auf den ersten Blick den Anschein macht. Heutzutage wird der internationale Markt von einer Reihe großer Konzerne kontrolliert, die jeweils über ein tief gestaffeltes Produktportfolio verfügen. Darüber hinaus gelten Bier und alkoholische Getränke im Allgemeinen als Konsumgüter relativ krisenfest. Doch lohnt sich deshalb aktuell ein Investment in Bier-Aktien?

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Bier-Aktien im Überblick

Anheuser-Busch InBev, Heineken, Carlsberg: Eine kleine Gruppe von Brauereikonzernen dominiert heutzutage den globalen Markt für Bier. Jeder davon vereint jeweils zahlreiche bekannte Biermarken unter dem eigenen Dach. So vertreibt Anheuser-Busch InBev beispielsweise neben der amerikanischen Marke Budweiser in Deutschland u. a. Beck’s, Diebels und Franziskaner.

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Neben den großen europäischen und US-amerikanischen Brauereikonzernen spielen mittlerweile auch Konkurrenten aus Asien auf dem Markt eine sehr große Rolle. China Resources Breweries ist mit einem jährlichen Ausstoß von 121 Millionen Hektolitern Bier der drittgrößte Brauereikonzern der Welt. Auch der chinesische Konkurrent Tsingtao Brewery sowie das japanische Unternehmen Asahi Beer spielen eine wichtige Rolle.

Neben klassischen Biermarken befinden sich bereits seit Längerem auch neuartige Craft-Biere auf dem Vormarsch. Entwickelt wurden diese in der Anfangszeit vor allem von aufstrebenden Brauereiunternehmen, die sich speziell auf Craft Beer spezialisiert haben. Seit einigen Jahren haben aber auch die großen Bierkonzerne diesen Trend erkannt und entwickeln entweder ihre eigenen Kreationen oder haben sich entsprechend bei Craft-Beer-Brauereien eingekauft.

Jetzt Bier-Aktien kaufen? Steigender Bierkonsum, aber fallende Kurse

Die Kurse zahlreicher Bier-Aktien waren aufgrund der Corona-Krise zwischenzeitlich teils stark eingebrochen. Da viele Gaststätten über längere Zeit hinweg geschlossen bleiben mussten, war der Bierkonsum stark zurückgegangen.

Mittlerweile ist zumindest, was den Bierkonsum anbelangt, wieder Besserung in Sicht. Trotz zuletzt wieder leicht steigender Corona-Zahlen dürfte die Sommersaison volle Biergärten und Gaststätten mit sich bringen. Bereits im ersten Quartal 2022 haben die Brauereien in Deutschland ein Absatzplus von 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vermeldet. Auch der Bierabsatz in EU-Ländern hatte im Frühjahr merklich angezogen.

Gleichzeitig sind die Kurse zahlreicher Bier-Aktien zuletzt jedoch wieder gesunken. Während manche Aktien wie z. B. Anheuser-Busch InBev bereits seit Jahren schwächeln, sind andere wie Carlsberg wiederum besonders von der Ukraine-Krise und der steigenden Inflation in Mitleidenschaft gezogen worden.

Kurzfristig dürften die fallenden Kurse bei zahlreichen Bier-Aktien auf viele Anleger abschreckend wirken. Langfristig könnten sich hierdurch jedoch auch günstige Einstiegsgelegenheiten ergeben. Allerdings sollten interessierte Anleger die unterschiedlichen Bier-Aktien dennoch differenziert betrachten.

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Grundsätzlich ist gerade in Krisenzeiten ein Investment in größere Marktteilnehmer sinnvoll. Im Gegensatz zu kleinen Unternehmen verfügen die Branchenriesen über die notwendigen Kapitalreserven, um schwierigere Zeiten zu überstehen. Im Falle eines wieder stärker steigenden Bierkonsums können die großen Unternehmen auch am ehesten mit einer erheblichen Steigerung ihrer Produktionskapazitäten reagieren.

Die größten Bier-Aktien in der Übersicht

Bier-Aktie ISIN Performance letzte 12 Monate
Molson Coors Brewing Company US60871R2094 7,86 %
Tsingtao Brewery CNE1000004K1 -5,07 %
Heineken NL0000009165 -14,18 %
China Resources Breweries HK0291001490 -19,39 %
Anheuser Busch InBev BE0974293251 -22,51 %
Asahi Beer JP3116000005 -26,19 %
Carlsberg DK0010181759 -26,33 %

 

China Resources Breweries

China Resorces Breweries ist derzeit nach Bierabsatz der drittgrößte Brauereikonzern der Welt. Das Unternehmen ist vor allem auf dem asiatischen Markt stark aufgestellt, wo die Hausmarke Snow zu den beliebtesten Bieren zählt. China Resources Breweries profitiert vom wachsenden Bierdurst der chinesischen Bevölkerung.

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In den letzten Jahren ist es dem Unternehmen mehrfach hintereinander gelungen, das eigene Ergebnis zu übertreffen. 2021 konnte man das Ergebnis je Aktie auf 1,70 CNY mehr als verdoppeln, wobei selbst im Krisenjahr 2020 noch eine nicht unerhebliche Steigerung gelungen war. Für dieses Jahr rechnen die Analysten nun allerdings nicht zuletzt aufgrund der langwierigen Lockdowns in mehreren chinesischen Metropolregionen mit einem vorübergehenden Rückgang.

Dem Optimismus der Analysten hat dies bisher allerdings keinen Abbruch getan. So sprechen derzeit 30 von 32 Kursbeobachtern eine Kaufempfehlung für diese Bier-Aktie aus. Das durchschnittliche Kursziel liegt derzeit rund 28 Prozent über dem aktuellen Aktienkurs.

Molson Coors Brewing Company

Die Molson Coors Brewing Company ist die größte in den USA ansässige Brauereigruppe. Der Bierabsatz des Unternehmens liegt bei ungefähr 96 Millionen Hektolitern. Weltweit liegt der Konzern damit auf Rang fünf.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Bier-Aktien konnte das Papier von Molson Coors zuletzt merklich zulegen. Zwischen Oktober und Juni ist der Wert des Unternehmens um rund 35 Prozent gestiegen. Die weiteren Aussichten für 2022 sind allerdings nicht unbedingt positiv. So rechnen Analysten damit, dass das Ergebnis je Aktie in diesem Jahr nur bei 3,93 Dollar liegen wird. 2021 belief sich das Ergebnis noch auf 4,62 Dollar je Aktie.

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Entsprechend durchwachsen fällt auch die Bewertung der Analysten mit Blick auf die weitere Kursentwicklung der Molson-Coors-Aktie aus. Von 22 Kursbeobachtern sprechen sich derzeit gerade einmal sieben für einen Kauf aus. Zehn Experten haben das Papier hingegen mit „Neutral“ bewertet. Mit 6,8 Prozent sehen die Analysten allerdings immer noch etwas Aufwärtspotenzial.

Heineken

Heineken ist nach Anheuser-Busch InBev der größte Brauereikonzern der Welt, was den Bierabsatz angeht. Zuletzt hat der Konzern 234 Millionen Hektoliter Bier pro Jahr umgesetzt. Der Marktanteil des Unternehmens beläuft sich damit weltweit auf 12,3 Prozent.

Der langfristige Kurstrend der Heineken-Aktie zeigt aufwärts. Über die vergangenen zehn Jahre hinweg konnte das Papier 123 Prozent an Wert zulegen. Über die letzten fünf Jahre hinweg stagniert der Kurs jedoch eher.

Nach einem sehr schlechten Jahr 2020 war es Heineken 2021 wieder gelungen, sich in Sachen Umsatz und Gewinn zu fangen. Das Ergebnis je Aktie war auf 5,77 Dollar geklettert (von -0,35 USD im Vorjahr). Für 2022 rechnen die Analysten wieder mit einem moderaten Rückgang auf nur noch 4,51 Dollar je Aktie.

Die bisherigen Prognosen gehen jedoch gleichfalls davon aus, dass sich dieser Rückgang vorerst nur auf das aktuelle Jahr beschränken wird. Dementsprechend ist die Stimmung der Analysten im Großen und Ganzen immer noch recht optimistisch. Von 25 Kursbeobachtern plädieren momentan immerhin 13 für einen Kauf der Heineken-Aktie. Demgegenüber stehen 8 neutrale sowie 4 negative Bewertungen. Mit 103,58 Euro liegt das durchschnittliche Kursziel derzeit immer noch 19 Prozent über dem tatsächlichen Kurs.

Florian Schulze
Florian Schulze
Florian Schulze hat einen Abschluss in internationaler Politik und Wirtschaftspolitik und studiert derzeit Mathematik. Aktien sind seine Leidenschaft.

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