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Finanzblogger im Interview: Jung in Rente

In dieser Reihe stellen wir die Köpfe hinter den spannendsten Finanzblogs Deutschlands vor. Heute im Interview: David von Jung in Rente!

AktienNews24: Was erwartet die Leser*innen auf deinem Blog?

David: Auf „Jung in Rente“ können mich die Leserinnen und Leser auf meinem persönlichen Weg zur finanziellen Freiheit begleiten. Seit 2017 berichte ich hier öffentlich und transparent, wie mich mein stetig wachsendes Depot diesem großen Ziel jeden Tag ein Stückchen näherbringt. Dabei setze ich vor allem auf ein regelmäßiges passives Einkommen mit einem besonderen Fokus auf meine favorisierte Einkommensart: Dividenden. Diese sollen es mir bis zu meinem 45. Geburtstag ermöglichen, nicht mehr auf mein Gehalt angewiesen zu sein und wieder frei über meine Zeit entscheiden zu können.

AktienNews24: Was hat dich dazu bewogen, den Blog zu starten?

David: Bereits vor dem Start meines Blogs habe ich sehr viel Zeit und Mühe in das Thema Geldanlage investiert. Dabei merkte ich, dass die meisten Wissensquellen letztlich sehr theoretisch blieben und es kaum jemanden gab, der wirklich transparent über seinen eigenen Vermögensaufbau berichtete. Dies nahm ich zum Anlass, mein bis dato angesammeltes Know-how einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und anhand von reellen Zahlen aufzuzeigen, dass finanzielle Freiheit bereits in jungen Jahren erreichbar ist.

AktienNews24: Welche 3 Tipps würdest du finanzinteressierten Leser*innen auf den Weg geben?

David: Es ist gar nicht so einfach, mal eben ein paar allgemeingültige Tipps aus dem Ärmel zu schütteln – insbesondere, wenn es sich dabei um solch ein sensibles Thema wie die persönliche Geldanlage und Altersvorsorge handelt. Denn jede Situation ist einzigartig und kann in ihrer Komplexität oftmals nur vom Betroffenen selbst in Gänze überblickt werden. Dennoch gebe ich interessierten Verwandten und Bekannten gerne folgende Empfehlungen mit auf den Weg:

1. Wissenschaftliche Grundlagen aneignen

Hört sich jetzt wahrscheinlich trockener an, als es in Wirklichkeit ist. Doch für mich geht nichts über die anfängliche Lektüre von Standardwerken wie z.B. „Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs“ von Gerd Kommer (für ETFs) oder „Aktien für die Ewigkeit“ von Jeremy Siegel (für Einzelaktien).

2. Depot eröffnen

Nachdem die Basics vorhanden sind, verlieren sich leider viele in den Untiefen der Finanzwissenschaft. Stattdessen sollte man ab einem gewissen Punkt lieber ins Tun kommen. Denn viele Theoretiker mögen zwar die moderne Portfoliotheorie bis ins letzte Detail durchdrungen haben, sind aber bereits bei ihrer ersten Aktienorder heillos überfordert.

3. Sparplan anlegen

Natürlich ist es gut, sich zunächst die Basics anzueignen. Doch dann sollte man auch praktisch durchstarten. Hierfür bietet sich gerade für Einsteiger ein Sparplan auf einen breit diversifizierten ETF wie z.B. den Vanguard FTSE All World an. Denn mit einem solchen Anlagevehikel kann man sich nicht nur auf einen Schlag über 3.500 Unternehmen für eine fast zu vernachlässigende Gebühr ins Depot holen, sondern auch prima beobachten, wie hoch die eigene Risikotoleranz tatsächlich ausgeprägt ist. Denn das Auf und Ab an der Börse ist trotz aller bekannten Vorteile nicht für jeden geeignet.

AktienNews24: Was war dein bisher größter finanzieller Fehler?

David: Nichts hat mich seit meinem ersten Aktienkauf im Jahr 2005 mehr Rendite gekostet, als Wertpapiere zu verkaufen, nur weil diese um 20%, 50% oder 100% im Kurs gestiegen waren. Denn in den allermeisten Fällen ging es anschließend noch (viel) weiter aufwärts.

Ansonsten habe auch ich viele typische Anfängerfehler begangen. Dabei habe ich insbesondere mangelndes Risikomanagement in Form zu hoher Einzelpositionen vor Augen. Denn umso mehr Gewicht ein einzelnes Unternehmen im eigenen Depot einnimmt, desto größter ist auch dessen Einfluss auf die Gesamtperformance – im Positiven wie im Negativen.

AktienNews24: Was ist dein persönliches finanzielles Ziel?

David: Wie es der Name meines Blogs bereits verrät, beabsichtige ich, „jung“ in Rente gehen zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, dürfte ich nicht mehr auf mein Gehalt angewiesen sein – d.h. meine Kosten müssten durch meine sonstigen Einnahmen wie insbesondere Dividenden gedeckt werden. Ein absolutes Sparziel habe ich insofern nicht vor Augen. Vielmehr geht es mir darum, dass ich meine regelmäßigen Kapitalerträge peu à peu erhöhe, bis ich schließlich in gut 10 Jahren ausschließlich von diesen leben kann.

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