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Die erfolgreichsten Investoren aller Zeiten und ihre Erfolgsstrategien

Jeder Bereich menschlichen Lebens hat seine Legenden. Auch an der Börse haben sich im Laufe der Zeit einige legendäre Investoren mit unglaublichen Erfolgen hervorgetan. Ihre Methoden und Anlagestrategien waren dabei zum Teil recht unterschiedlich.

Als Privatanleger dürfte es vermutlich unmöglich sein, die Erfolgsgeschichten der Größen der Anlagewelt eins-zu-eins zu replizieren. Dennoch lohnt es sich, gelegentlich einen Blick darauf zu werfen, wie einige der besten Investoren aller Zeiten zu ihren Erfolgen gekommen sind.

Hier sind einige der erfolgreichsten Investoren der vergangenen Jahrzehnte samt ihrer besonderen Anlagestrategien.

Warren Buffett

Warren Buffett ist der aktuell wohl berühmteste Star-Investor der Welt. Der US-Amerikaner ist mit seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway mittlerweile seit mehr als 65 Jahren ein fester Bestandteil der Börsenlandschaft. Buffett ist es mit Berkshire gelungen, mehr als 40 Jahre lang eine durchschnittliche jährliche Rendite von rund 20 Prozent zu erzielen.

Im Zentrum von Buffetts Anlagetätigkeit steht dabei stets der von ihm verfolgte Value Ansatz. Ursprünglich beigebracht hatte ihm dies der legendäre Benjamin Graham, seines Zeichens selbst einer der größten Investoren des 20. Jahrhunderts und Verfasser des Anlage-Klassikers: „Intelligent Investieren: Der Bestseller über die richtige Anlagestrategie“.

Buffett zieht es vor, bei der Berkshire Hathaway Aktie auf große und namhafte Unternehmen mit einem rentablen Geschäft zu setzen, welches er zudem auch selbst verstehen kann. Dabei setzt er immerzu auf besonders werthaltige Aktien und verfolgt einen langfristigen Anlagehorizont. Beständigkeit und eine starke Marktposition mit guten Zukunftsaussichten sind für Buffett seit jeder das A und O gewesen.

John Bogle

John Bogle war zweifellos einer der einflussreichsten Investoren und Vermögensverwalter des vergangenen Jahrhunderts. Bogle hatte 1974 The Vanguard Group gegründet. Heutzutage ist der Vermögensverwalter nach BlackRock weltweit die Nummer Zwei.

Bogle gilt als der Erfinder der Indexfonds. Dabei investieren Anleger in einen Fonds, dessen Zusammensetzung nicht von einem Fondsmanager, sondern von einem Index bestimmt wird. Bogle war der Ansicht, dass solche Indexfonds herkömmlichen Aktienfonds überlegen waren.

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Bogles Investmentansatz war stets von Prinzipien der Einfachheit und des gesunden Menschenverstandes geprägt, wie er selbst zu sagen pflegte. Seiner Ansicht nach, sollten Anleger darauf achten, ihre Kosten möglichst niedrig zu halten, nicht zu sehr auf die vergangenen Erfolge von Fonds achten und wenn möglich über eine lange Zeit hinweg an ihrem Portfolio festhalten, ohne ständig Veränderungen daran vorzunehmen. Ebenso wie Buffett war Bogle eher an langfristig erfolgreichen Investments denn an kurzfristigen Spekulationen interessiert.

Peter Lynch

Gemessen an seiner durchschnittlichen jährlichen Rendite ist Peter Lynch der wohl erfolgreichste Fondsmanager aller Zeiten. Mit dem von ihm verwalteten Magellan Funds erzielte Lynch zwischen 1977 und 1990 eine jährliche Durchschnittsrendite von 29,2 Prozent. Bis heute konnte ihm dies niemand gleichtun.

Lynchs Anlagestrategie vereinte Aspekte der von Buffett geschätzten Value-Strategie mit einem Growth-Ansatz. Er legte dabei besonderen Fokus auf Unternehmen, die zum einen über ein großes Wachstumspotenzial verfügten, dabei jedoch gleichzeitig vom Markt unterbewertet wurden. Ebenso wie Buffett sprach sich Lynch stets dafür aus, nur in Dinge zu investieren, die er auch verstand.

Bei seiner Suche nach geeigneten Aktien griff Lynch gerne auf seine persönlichen Branchenkenntnisse zurück. Gleichzeitig hielt er jedoch nichts davon, zu versuchen, den Markt zu timen. Seiner Meinung nach ist der Markt zu unberechenbar, als das es sich lohnen würde, zu versuchen, diesen genau abzupassen. Dementsprechend riet er auch stets Privatanlegern davon ab.

George Sorros

George Sorros gilt als einer der umstrittensten Investoren der vergangenen Jahrzehnte. Seinen Erfolg kann ihm jedoch gleichfalls niemand absprechen. Berühmt-berüchtigt wurde Soros durch seine Spekulation gegen die Bank von England zu Beginn der 90er Jahre, nachdem er das britische Pfund Sterling für überbewertet gehalten hatte.

Soros Investmentansatz steht im starken Gegensatz zu jenem von Investoren wie Buffett und Bogle. Anstatt sich auf langfristige Investments zu konzentrieren, bevorzugte es Soros seit jeher, auf kurzfristige Kursveränderungen zu spekulieren. Die Grundlage für seine Investmentstrategie bildet dabei die Annahme, dass die Märkte grundsätzlich niemals in der Lage seien, das Marktgeschehen korrekt zu bewerten. Vielmehr sorge eine dauerhafte Diskrepanz zwischen Realität und wahrgenommener Realität dafür, dass Wertpapiere konstant entweder zu hoch oder zu niedrig bewertet werden.

Soros selbst versuchte über Jahrzehnte hinweg mit seinem Quantum Funds Profit aus dieser kontinuierlichen Diskrepanz zu schlagen. Zwischen 1973 und 2011 gelang es ihm damit, eine durchschnittliche jährliche Rendite von gut 20 Prozent zu erzielen.

AktienNews24
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