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3 Profi-Tipps für die Aktien-Auswahl

Die Auswahl der richtigen Aktien fällt vielen Privatanlegern oft schwer. Niemand kann mit hundertprozentiger Gewissheit voraussagen, welche Aktien in Zukunft steigen und welche fallen werden. Wer jedoch rational vorgeht, kann die eigenen Chancen signifikant erhöhen. Die folgenden Tipps können dabei helfen.

1. KGV und KUV haben für sich genommen nur bedingt Aussagekraft

Vor dem Kauf einer Aktie ist es immer eine gute Idee, einen Blick auf die Zahlen zu werfen. Es gibt diverse Kennwerte, welche Aufschluss über die Aktie und das dahinter stehende Unternehmen zulassen. Zu den bekanntesten zählen das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) sowie das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV). Diese erlauben eine Aussage darüber, wie günstig oder teuer eine Aktie aktuell bewertet wird. Allerdings ist die Aussagekraft dieser Kennwerte für sich genommen nur begrenzt.

Es gibt zahlreiche Aktien, die trotz eines sehr niedrigen KGVs weiter im Wert fallen. Gleichfalls können Papiere mit sehr hohem KGV auch weiterhin steigen. Entscheidend sind nämlich nicht nur die aktuellen Zahlen. Es kommt auch darauf an, wie sich diese gerade entwickeln. Sinken oder steigen Umsatz und Gewinn gerade stark, sollte dies bei der Bewertung berücksichtigt werden. Auch die Situation bei den Konkurrenten innerhalb der Branche spielt eine gewichtige Rolle. Wer blind auf das KGV vertraut, könnte ansonsten in eine Falle tappen.

2. Bei der Auswahl stets auch auf die eigenen Ziele achten

Nicht jede Aktie passt zu jeder Art von Anleger. Das gilt selbst für Unternehmen, die eigentlich über Jahre hinweg wachsen und steigende Umsätze verzeichnen. Anleger sollten daher bei der Auswahl stets auch darauf achten, welche eigenen Anlageziele sie verfolgen und welchen Anlagehorizont sie haben.

Es dürfte ziemlicher Konsens darüber herrschen, dass Amazon (ISIN: US0231351067) eine hervorragende Aktie ist. Allerdings hat der Kurs in den vergangenen drei Monaten lediglich um knapp 4 Prozent zugelegt. Mit zahlreichen anderen Werten wäre deutlich mehr möglich gewesen. Langfristig orientierte Anleger dürfte dies nicht weiter stören. Wer hingegen eher auf kurzfristige Gewinne aus ist, wird bei der Auswahl womöglich andere Prioritäten haben. Daher sollte sich jeder Anleger vor dem Kauf zwei Fragen stellen: 1. Welche Erwartungen habe ich an mein Investment? 2. Ist diese Aktie wirklich am ehesten in der Lage, meine Erwartungen zu erfüllen?

3. Die Watchlist nutzen

Nur weil eine Aktie gerade viele der eigenen Auswahlkriterien erfüllt, heißt dies nicht, dass man sofort zuschlagen sollte. Wer rechtzeitig einsteigt, kann zwar höhere Renditen erzielen. Kauft man jedoch überhastet, kann sich die vermeintliche Wunschaktie schnell als teurer Fehlschlag erweisen.

Anleger, die auf der Suche nach Werten mit einer langfristigen Perspektive sind, können es sich erlauben, etwas zu warten und zu schauen, ob der kürzliche Kursanstieg einer Aktie von Dauer ist oder doch bloß eine kurze Phase war. Womöglich werden die Erwartungen der Analysten bereits im darauffolgenden Quartal wieder enttäuscht. Interessante Aktien sollten deshalb zuerst auf die Watchlist wandern. Werden die Erwartungen bestätigt, kann man immer noch einsteigen und über eine lange Zeit hinweg profitieren.

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